![]() |
|
|
![]() |
|||||||||||||
![]() |
||||||||||||||||
|
|
![]() |
#1 |
Registriert seit: 08.01.2005
Ort: Markt Schwaben
Beiträge: 685
|
Des Foto hat keinen Seltenheitswert
![]() Bei Interesse: http://www.flugzeugforum.de/forum/sh...t=Kondensation
__________________
![]() Gruß aus Franken, Marcel |
![]() |
![]() |
Sponsored Links | |
|
![]() |
#2 |
Registriert seit: 19.09.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 206
|
Habe dazu auch nen Schönes Bild
![]() Ist in Frankfurt an der Startbahn West enstanden. Leider nicht sonderlich Scharf.
__________________
Gruß Pikachu |
![]() |
![]() |
![]() |
#3 |
Registriert seit: 29.12.2005
Ort: Guadalajara, Mexico
Beiträge: 335
|
Also hier wird ja nun wieder gefachsimpelt! Da lass ich mich auch nicht Lumpen. Nach Bernoulli nimmt der Druck innerhalb eines Mediums mit dem Quadrat der Stroemungsgeschwindigkeit ab. Propellerblaetter sind wie Tragflaechenprofile geform die an der Vorderseite einen Unterdruck erzeugen, der die Luft ansaugt und nach hinten beschleunigt. Zusaetzlich haben sie einen Anstellwinkel, der weitere Luft nach hinten schaufelt. An der Unterseite des Propellers ensteht so ein Unterdruck der mit zunehmender Entfernung von der Achse zunimmt und an den Blattspitzen seine Maximum hat. An Der Propellerspitze kommen aber beide Druckgebiete zusammen und ein Randwirbel entsteht mit zusaetlicher Stroemungsgeschwidnigkeit und somit mit Gebieten besonders niedrigen Druckes.
Mit sinkendem Druck nimmt die Temperatur in der entsprechenden Luftparzelle ab und mit ihr die Faehigkeit Wasser zu speichern. An Tagen mit 100% Luftfeuchtigkeit kondensiert dann das ueberschuessige Wasser im gezeigten Effekt. Es gibt uebrigens ein aehnliches Phaenomen an Tragflaechenenden, die sogenannten Randwirbel. Der Wolke beim Ueberschallknall hingegen ist auf die sogenannte Prandtl-Glauert Kondensation zurueckzufuehren und weitaus komplexer und auch weniger gut verstanden. Kavitation tritt nun wieder vornehmlich in Fluessigkeiten auf. Aufgrund des selben Bernoullieffektes sinkt zum Beispiel bei Schiffschrauben der Druck im Wasser auf einen Druck bei dem das Wasser bei vorhandener Temerpatur siedet (Genau Wasser in den Bergen auch auf niedriger Temperatur kocht als auf Meereshoehe) Diese Dampfblaeschen impolodieren dann schlagartig unter Druecken von bis zu 10'000 bar und richten an Schiffschrauben unter Umsdtaenden betraechtliche Schaeden an. In Luft gibt es Kavitation aber meines Wissens nicht. Kondensstreifen entstehen hingegen nicht durch Unterdruck sondern durch die extreme niedrige Faehigkeit der Luft in grossen Hoehen Wasser zu speichern in Kombination mit der Verbrennung von Kerosin zu CO2 und eben Wasser. Das ueberschuessige Wasser aus der Verbrennung kondensiert dann zu besagten Streifen. Zusaetzlich agieren die Russpartikel als Keimzellen an denen zusaetzliches Wasser aus der Atmosphaere kondensiert, was den Effekt verstaerkt. Gruesse AGD |
![]() |
![]() |
![]() |
#4 | |
Themenersteller
Registriert seit: 25.03.2005
Ort: Norddeutschland
Beiträge: 287
|
Zitat:
MfG wave |
|
![]() |
![]() |
![]() |
#5 |
Registriert seit: 29.12.2005
Ort: Guadalajara, Mexico
Beiträge: 335
|
Unter den enstprechenden physikalischen Randbedingungen tritt das Phaenomen sicherlich immer auf. Ob diese Randbedinungen nun haeufig oder selten zusammentreffen kann jeder selber beurteilen:
1. Hohe Luftfeuchtigkeit bei niedrigen Temperaturen. 2. Niedrige Propellerdrehzahl (Aufgrund Belichtungszeit und Bewegungsunschaerfe im dargestellten Beispiel ca. 600 Umin) Bei hoeheren Drehzahlen springt die Stroemung von laminar zu turbulent um wobei de Kondensationsnester zerstoert werden. 3. Entsprechend kurze Belichtungszeiten damit das Phaenomen nicht verschwimmt. (Dies ist wiederum bei nasskaltem Wetter selten) Einen schoenen Film der transsonische Prandtl-Glauert Kondensation an einer F-14 beim Eintritt in den Ueberschall zeigt gibt es uebrigens hier. Gruesse AGD |
![]() |
![]() |
Sponsored Links | |
|
![]()
|
|
|