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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Sony RX- und ZV-1-Serie » A200 Schärfe bei Landschaftsaufnahmen
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Alt 28.04.2005, 22:37   #21
hk
 
 
Registriert seit: 25.03.2005
Ort: Nürnberg
Beiträge: 227
Das mit der Unschärfe bei weit entfernten Objekten liegt neben dem Dunst der Atmosphäre auch in der Struktur der fotografierten Oberfläche begrundet. Liegt diese nämlich in der Auflösungsgrenze der Kamera, führen Verzeichnungen oft zu einer matschigen Abbildung.

Hier ein Beispiel mit der A1:

weit weg ist unscharf (Dimage A1)

Der Berg im Hintergrund ist schon zu weit weg, um die Details noch aufzulösen, aber noch zu nah, um ihn als gleichmäßig gefärbte Fläche darzustellen.
Diesen Effekt gab es auch schon in der Filmfotografie:

weit weg ist unscharf (Canon AE-1, Filmkamera)

Das Laub der Bäume wird durch die Auflösungsgrenze der Kamera in ein Mosaik aus unterschiedlichen Grünschattierungen verwandelt.

vg
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Alt 29.04.2005, 10:12   #22
Terminator
 
 
Registriert seit: 31.08.2004
Beiträge: 425
Zitat:
Zitat von wils
@Fritz
Verflixt! Das mit dem Mehrfeld Autofocus ist es wohl. Kann mich nicht erinnern das jemals eingestellt zu haben. Mist. Viel zu viel Knöppe ;-)
Thx.
Metering Mode != Autofokus, sondern die Mehrfeldmessung für die Belichtung. Der AF-Modus steht nicht in den EXIF-Daten!
Terminator ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.04.2005, 22:50   #23
Gooner
 
 
Registriert seit: 30.04.2005
Beiträge: 4
Zitat:
Zitat von heckpart
die Schärfe der A200 ist ein Problem, was durchaus vorhanden ist. Auch wenn ich es nicht als akkut bezeichnen würde.

Meine Erfahrungen diesbezüglich lassen 2 Schlüsse zu. Die optimale Blende liegt im mittleren Bereich um Blende 5.6. Darüber wirds auch nicht besser, sondern eher wieder schlechter. Die Schärfe bei großen Distanzen ist so wie du sie hast, kaum besser hinzubekommen. Ich mache selbst desöfteren Fotos mit weitem Blickfeld und muss das gleiche Feststellen, egal, welche Einstellungen man verwendet. Der Punkt ist schlicht, dass das Objektiv seit der 7i das gleiche ist und die 8 Megapixel gar nicht richtig ausnutzen kann.

Auch in RAW lassen sich nur teils schärfere Bilder herausholen. Mit etwas nachschärfen lässt sich das Problem jedoch in den Griff bekommen.

edit muss meine erfahrungen leider kurzfristig ummodeln. hab auf anstoß dieses threads nochmal vergleichsbilder gemacht. Die ergebnisse werden definitiv mit größter blende besser als mit allen anderen... mit blende 5.6 schon schlechter... und mit noch kleineren noch unschärfer...
Hallo erstmal,bin neu eingetrudelt.
Habe seit 4 Wochen auch eine A 200, und bin sehr zufrieden damit.
Will mich demnächst auch mal an Landschaftsfotos heranmachen,bin aber durch lesen dieses interessanten Threads etwas ins straucheln gekommen.
Heißt denn das, das man Landschaftsfotos mit Blende 2,8 machen soll?
Verstehe das ganze nicht so recht,bin (fast)Anfänger.
Dachte mir halt ich stelle am besten bei Landshaftsaufnahmen so Blende 8 ein. So nach dem Motto je weiter abgeblendet um so besser,sprich schärfer.
Wenn jetzt Bilder aber mit Blende 2,8 -5,6 schärfer werden,verstehe ich das nicht.
Kann mir das vielleicht nochmal wer erklären,denn das würde ja heißen das man die Blenden ab 5,6 aufwärts so gut wie überhaupt nicht braucht.

Gruß
Gooner
Gooner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.05.2005, 09:25   #24
Dimagier_Horst
 
 
Registriert seit: 08.09.2003
Ort: Hamburg
Beiträge: 18.423
Zitat:
Zitat von Gooner
Wenn jetzt Bilder aber mit Blende 2,8 -5,6 schärfer werden,verstehe ich das nicht.
Das eintreffende Licht wird am Rand der Blende gebeugt. Je kleiner das Loch ist, desto höher ist der Anteil des gebeugten Lichts am Gesamtlicht. Die relative Blende (2.8, 5.6 usw.) ist zwar gleich, aber bei kleinerer Brennweite ist der Durchmesser der jeweiligen Blende auch kleiner. Das Objektiv der Dimage hat ja eine sehr kleine Brennweite. Dieser Fehler wird dann beim Bild mitvergrößert, weil auch der Chip eine sehr kleine Fläche hat gegenüber DSLR zum Beispiel.

Die Blende 5.6 scheint bei der Dimage die optimale Blende zu sein. Trotzdem wird man, bei entsprechenden Lichtverhältnissen, weiter abblenden, um eine gewünschte Belichtungszeit zu erreichen.
__________________
Hinfallen, aufstehen, Krönchen zurechtrücken, weitergehen...
Make Labskaus great again!
Glenroses Kentucky Stinger
Dimagier_Horst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2005, 10:12   #25
Gooner
 
 
Registriert seit: 30.04.2005
Beiträge: 4
Zitat:
Zitat von Dimagier_Horst
Zitat:
Zitat von Gooner
Wenn jetzt Bilder aber mit Blende 2,8 -5,6 schärfer werden,verstehe ich das nicht.
Das eintreffende Licht wird am Rand der Blende gebeugt. Je kleiner das Loch ist, desto höher ist der Anteil des gebeugten Lichts am Gesamtlicht. Die relative Blende (2.8, 5.6 usw.) ist zwar gleich, aber bei kleinerer Brennweite ist der Durchmesser der jeweiligen Blende auch kleiner. Das Objektiv der Dimage hat ja eine sehr kleine Brennweite. Dieser Fehler wird dann beim Bild mitvergrößert, weil auch der Chip eine sehr kleine Fläche hat gegenüber DSLR zum Beispiel.

Die Blende 5.6 scheint bei der Dimage die optimale Blende zu sein. Trotzdem wird man, bei entsprechenden Lichtverhältnissen, weiter abblenden, um eine gewünschte Belichtungszeit zu erreichen.
Danke für die Info!

Gruß
Gooner
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