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#4651 |
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Registriert seit: 11.02.2013
Ort: Südbaden
Beiträge: 6.469
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Hast Du den Merkur Artikel gelesen?
Zitat: ... Computergesteuertes Lademanagement - Es steuert den Strom so, dass der Hausanschluss nicht überlastet und trotzdem jeder Akku satt wird. „750 Watt pro Stellplatz reichen so völlig aus“, nennt er seine Faustregel. Der Stromverbrauch einer Mikrowelle. Das wären bei 50 Autos 37,5 kW – kaum mehr als das, was bereits die Sicherungskästen großer Einfamilienhäuser ohnehin stemmen können. ... Das ist der über die Zeit und alle Ladeplätze gemittelte Wert, mit dem der genannte Herr seine Art der Hausverkabelung berechnet.
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Viele Grüße, Michael Do what you can, with what you've got, where you are. Bill Widener, of Widener Valley, Virginia, as quoted by Theodore Roosevelt in 'An Autobiography' |
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#4652 |
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Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.667
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Ja richtig, in einem Artikel stand 500W in einem anderen 750W - Durchschnitt - dies nur zur Info.
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Gruß aus Bayern Steve |
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#4653 | |
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Registriert seit: 11.02.2013
Ort: Südbaden
Beiträge: 6.469
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Zitat:
In dem von Dir verlinkten Artikel ist die Rede davon dass man im Durchschnitt pro Anschluß mit 750 W rechnen kann, und es per Lastmanagement dann praxisgerecht ausreichend dimensioniert ist. Unsd das ist für den Fall gedacht, dass JEDER Autostellplatz auch zum Laden genutzt wird. Wenn gleichzeitig, dann alle nur mit je 750 W. Wenn nur wenige Autos gleichzeitig laden entsprechend pro Autostellplatz mehr Leistung (aber maximal 11kW AC). Und ich glaube Dir, dass das in Deiner persönlichen Situation nicht passt. Oder passen würde, so Du denn elektrisch unterwegs wärst. Aber es geht. Und das ist der wichtige Aspekt.
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Viele Grüße, Michael Do what you can, with what you've got, where you are. Bill Widener, of Widener Valley, Virginia, as quoted by Theodore Roosevelt in 'An Autobiography' |
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#4654 |
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Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.667
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Danke.
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Gruß aus Bayern Steve |
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#4655 |
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Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.213
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Moin, moin,
nein, ich habe den Merkur-Artikel noch nicht gelesen. Nicht, weil ich ein Problem mit der CSU-Postille habe, sondern weil ich auf dem Sprung zum Bahnhof war. Nachdem Steves SZ-Artikel hinter der Paywall ist, habe ichnur kurz nach alternativen, frei lesbaren Artikeln gesucht. Wie Steve bereits zwischenzeitlich eingeworfen, stammen die 500 W aus seinem Artikel. Diese Zahl habe ich aufgegriffen. Damit sinkt natürlich in meinem Beispiel die Ladedauer von gut 4 1/2 Tage auf 3 Tage. Dass zusätzliche 37,5 kW kein Problem sein sollen, wird sich jeweils am konkreten Beispiel bewahrheiten müssen. In Deutschland sind zum Beispiel 22 kW-Wallboxen genehmigungspflichtig. Und mag eine Zusatzlast von 37,5 kW noch kein Problem sein, so ist sie es vielleicht, wenn die Nachbarhäuser auf die gleiche Idee kommen. Und schon kommen sehr nennenswerte Leistungen zusammen. Mich wundert nur, oder vielleicht auch nicht, warum es keine Repliken auf meine möglichen Kostentreiber gab oder gibt. Zu konkret? Von meinen Kollegen, die Stellplätze in Tiefgaragen besitzen, höre ich beständig Klagen, wie schnell da für Sanierungen, Instandhaltungen oder Bauvorhaben ganz andere Summen zusammenkommen. Dat Ei
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![]() "Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich." |
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#4656 |
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Registriert seit: 11.02.2013
Ort: Südbaden
Beiträge: 6.469
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Man kann alles missverstehen, wenn man es nur will, gell?
Ja genau, wenn alle 50 (oder 93) Autos an der genannten Ladeinfrastruktur hängen, kriegt jeder 750 Watt ab. Und natürlich hat auch jedes Fahrzeug einen 80kWh-Akku, der jedesmal von 10 auf 80% geladen werden muss. Und erst dann können alle wieder aus der Garage fahren und kommen alle zum gleichen Zeitpunkt mit 10 % SoC wieder zurück. ... repeat ... Bei den genannten 50 Stellplätzen sind laut Angabe des Herrn Lenz dort 50.000€ für die Verkabelung und das Lastmanagement anzusetzen, und dann nochmal 75.000€ für die Wallboxen (für die 93 entsprechend 93.000€ Basis und 139.500€ Wallboxen). Achja, es ist von 11kW die Rede, und die sind nicht genehmigungspflichtig, sondern nur anzeigepflichtig beim Netzbetreiber. Wer in Zorneding (EBE) ist, kann sich das Ganze anscheinend auch anschauen (steht in der 'freien Info'). Eine WEG ist ja etwas anderes als wenn man ein Reihenhäuschen sein Eigen nennt. D.h. er hat die nötige Mehrheit Eigentumsanteile wohl überzeugen können, die Grundinstallation durchzuführen. Also für alle 50 (oder sogar 93?) Stellplätze. Beim durchschnittlichen Bestand an BEV von unter 10 % (die aktuellsten Zahlen des KBA die gefunden habe sind von Oktober 2024 und da gibt es in Zorneding auf insgesamt 5525 KFz 250 BEV (und 110 PHEV), also sogar damals unter 5% BEV aber das ist ja vielleicht inzwischen höher Werden in den nächsten drei Jahren ALLE Stellplätze dort mit Wallboxen versehen werden? Vermutlich nicht. Werden dann an allen Stellplätzen gleichzeitig 24/7 Autos laden? Vermutlich nicht. Wird das in 10 Jahren noch jemanden kümmern (in Bezug auf die Lademöglichkeit des Großteils der dann in Nutzung befindlichen E-Autos)? Vermutlich nicht. Wenn ich eine bestimmte Strecke fahren will und weiss der aktuelle Akku-Ladestand reicht dafür nicht - lade ich halt vorher oder unterwegs nach. Ganz ernsthaft gefragt: Was ist das Problem? Achja, die allgemeinen Einwände was alles die Kosten treiben könnte, wenn es Dich wirklich interessiert, kannst Du den Herrn Lenz dort sicher anschreiben. In der von Dir verlinkten 'Freien Info' steht: '... Kostenlose Konzepterstellung zur Elektrifizierung von WEG-Tiefgaragen durch ehrenamtlich tätige Fachleute SPRECHEN SIE UNS AN! Wir unterstützen Sie gerne mit fundierten Informationen, Firmenkontakten und bei der Angebotsbeurteilung. ...'
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Viele Grüße, Michael Do what you can, with what you've got, where you are. Bill Widener, of Widener Valley, Virginia, as quoted by Theodore Roosevelt in 'An Autobiography' |
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#4657 |
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Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.213
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Wieso missverstehen? Die Aussage, dass durchschnittlich 500 bzw. 750 W reichen, stammt doch nicht von mir.
Die einzelne 11kW-Wallbox ist nur anzeige-, aber nicht genehmigungspflichtig. Ob das allerdings auch für den hier diskutierten zusätzlichen Abruf von 37,5 kW für die Liegenschaft gilt, sollte man mal vorher mit den Stadtwerken diskutieren, denn bereits eine einzelne 22 kW-Wallbox muss beantragt werden. Nur deshalb habe ich mal das Prozedere für eine 22 kW-Wallbox skizziert. Übrigens dürfen die Stadtwerke solche Anträge auch ablehnen, insbesondere wenn die Infrastruktur nicht für die Mehrlast ausgelegt ist. WEGs sind gut beraten, sich bereits vor der ersten Wallbox zu überlegen, wie mit den Kosten im Falle der Hochskalieeung umgegangen wird. First come, first serve ist jedenfalls nicht der friedstiftenste Ansatz... Dat Ei
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![]() "Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich." Geändert von Dat Ei (31.03.2026 um 02:17 Uhr) |
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#4658 |
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Registriert seit: 07.01.2008
Ort: HU
Beiträge: 4.896
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Ich habe den Artikel nicht gelesen, aber ich habe verstanden dass die mögliche Gesamtlast von 11kW auf die ladenden bzw. angeschlossenen Wagen verteilt wird. Die paar Watt unter 1 kW sind also nur hypothetisch. Dazu aber zwei Einwände:
- der minimale Ladestrom für E-Autos ist i.d.R. 6A, macht einphasig also etwa 1,4 kW - das E-Auto verbraucht beim Laden selbst ca. 200 bis 300 Watt. Es mit 500 Watt zu laden ist Quatsch, da sehr ineffizient. Schnelleres Laden ist wegen des Eigenverbrauchs immer effizienter, da es nicht so lange dauert. Wenn man von mindestens 1,4 kW Ladestrom ausgeht - und das ist schon wenig effizient und macht man eigentlich nur mit PV-Überschuss - dann können maximal 7 Autos gleichzeitig laden. P.s.: Die 6 A Mindestladestrom sind dem Kommunikationsprotokoll geschuldet da ja i.d.R. das Auto die Ladeleistung steuert. Was passiert wenn die WB gar nicht so viel Ladestrom zur Verfügung stellt weiß ich nicht, aber wahrscheinlich wird das Auto den Ladevrogang abbrechen. Das Thema Effizienz bleibt aber. Geändert von *thomasD* (30.03.2026 um 20:36 Uhr) |
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#4659 | ||
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Registriert seit: 11.02.2013
Ort: Südbaden
Beiträge: 6.469
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Oh, stimmt, das kommt aus dem Artikel im Merkur. Sorry!
Die Aussage, dass für die Planung und Dimensionierung pro Ladeplatz eine Leistung von 750 W ausreicht ('... Feldversuche von Autoherstellern und Stromnetzbetreibern haben gezeigt, dass viel geringere Anschlussstärken ausreichen, weil meist nur ein Bruchteil der Autos angesteckt ist. ...' ) ist natürlich ganz leicht mit 'zum Laden stehen dann maximal 750W zur Verfügung' zu verwechseln. Die Interpretation möge einjeder für sich vornehmen. Das hatte ich unterschätzt. My bad. Zitat:
Und was hast Du genau skizziert? Du hast korrekterweise erwähnt, dass 22kW Wallboxen genehmigungspflichtig sind. Von denen ja aber überhaupt nicht die Rede war.... Die Aktualisierung des WEMoG von 2020 (Anspruch auf Ladeanschluß), der Ausbau der Netze vor Ort und zB auch die Möglichkeit zur Reduzierung von Leistungsentnahme (§14aEnWG) durch den Netzbetreiber sind ja nicht im luftleeren Raum angesiedelt. Bei einer Anlage mit fast 100 Stellplätzen macht das auch nicht ein Eigentümer selbst, das macht eine Fachfirma. Die werden sich natürlich auch mit dem Netzbetreiber im Vorfeld ins Benehmen setzen. Die WEG muss beschliessen dass es gemacht werden soll, und dann ein entsprechendes Angebot absegnen. Und als Eigentümer bohrst Du auch nicht einfach ein Loch durch die Hauswand, das geht nur mit WEG Genehmigung. Zitat:
Welche Summen nennen die Kollegen denn so? Und wofür? Sanierung der Ladeinfrastruktur in der TG (wow, so frühzeitig eingebaut, dass sie jetzt schon saniert werden muss)? Instandhaltung der Ladeinfrastruktur (s.o.)? Bauvorhaben zum Einbau einer Ladeinfrastruktur wie in dem Beispiel?
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#4660 | |
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Registriert seit: 11.02.2013
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Zitat:
Klar, das ist nicht sehr effizient, und wird natürlich schlechter, je mehr E-Autos in der TG stehen und laden (oder besser, je weniger). Aber auch da könnte ich mir als Eigentümer tatsächlich überlegen, investiere ich noch 1500€ für die Wallbox oder rechne ich das in 15.000 mal 10Cent/kWh Aufpreis fürs DC-Laden beim Einkaufen um, das entspricht beim Verbrauch von 20kWh/100km dann etwa 75.000 km Fahrstrecke (nur zuhause geladen, Fernstrecke noch gar nicht mit dabei...)
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