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#4601 |
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Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.408
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Bei der Berechnung der Ökobilanz haben auch viele Experten ihre Probleme, denn wo zieht man die Grenzen? Nur beim CO2 Ausstoß? Oder auch bei der Produktion der Erdölprodukte? Und wo bei der Stromerzeugung? Atomkraftwerk? Endlagerung? Unfälle?
Ich beziehe 80% der Energie für das eAuto vom eigenen Solarstrom. Da bin ich mir sicher, dass die Ökobilanz stimmt.
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#4602 | |||||||||
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Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.213
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Moin, moin,
Zitat:
Zitat:
Dann antworte ich Dir mal plakativ: nein, aber mit einem 75 Liter-Tank komme ich schon ziemlich weit, so dass der Zeitaufwand für das Tanken und die damit erreichbare Reichweite in einem sehr guten Verhältnis stehen. Aber um den Bogen zur E-Mobilität zu spannen: ich kann weder in der Münchner Mietgarage, noch auf dem im Eigentum befindlichen Stellplatz im Parkhaus elektrisch laden. Die Summen, die für eine Elektrifizierung des Parkhaus veranschlagt werden (Installation im Parkhaus, Ertüchtigung des Stromnetzes der Stadtwerke zum Parkhaus etc. pp.), sind nicht nur nicht nicht attraktiv, nein, sie sind absolut unverhältnismäßig und nicht darstellbar. Zitat:
Davon abgesehen: ein Laden mit ~3 kW ergibt entweder bei kurzen Ladedauern unbrauchbare Reichweiten, oder bei langen Reichweiten unbrauchbare Ladezeiten. Zitat:
Zitat:
[QUOTE=HoSt;2338514]Von den 25.000km im Jahr die wir ca. fahren, fallen vielleicht 5000-8000km auf Urlaubfahrten etc. wo das nicht der Fall ist. Da "verliere" ich Zeit - wobei wir alters und hundebedingt auch schon mit Verbrenner ca. alle drei Stunden eine Pause gemacht haben. Jetzt wird da halt nachgeladen (und bei 18 Minuten von 10-80% Akku muss man sich schon fast schon sputen, um auf einer Autobahnraststätte / Autohof in der Zeit auf's Klo und wieder zurück zu kommen. Seit wir elektrisch unterwegs sind, haben wir vielleicht 2mal auf eine freie Säule warten müssen... maximal 10 Minuten. Zitat:
Daher geht es uns auch nicht um 200 km Reichweite, die heute das Gros der E-Fahrzeuge packt, sondern um mindestens 500 km - um auch im Winter mit Puffer hin- und zurückzukommen, ohne an jedem München Wochenende kostbare Freizeit mit dem Laden zu verbringen. Zitat:
Zitat:
Daher ist die Frage, wie bekommen wir perspektivisch die Pkws, die Wärmepumpen und die Industrie versorgt, vielleicht sogar noch zu früh gestellt. Wir scheitern schon vorher. Perspektivisch werden auch wir ein E-Fahrzeug fahren (müssen), aber bis dahin darf sich in der Batterie- und Fahrzeugtechnik sowie der Ladeinfrastruktur noch einiges tun. Bis dahin fahre ich wie unser Kurt den Verbrenner weiter. Die 13 Jahre merkt man ihm noch nicht an. Wo?!? Zitat:
Dat Ei
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![]() "Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich." |
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#4603 |
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Registriert seit: 13.03.2006
Ort: Idstein
Beiträge: 4.119
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Das ist glaube ich ab hier eine gute Idee
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Grüße aus dem Taunus Holger |
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#4604 |
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Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.667
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Hier findet man Beispiele: https://www.finanzwende.de/kampagnen...r-milliardaere Aber das ist schon fast wieder zu viel Politik für ein Forum, absolut richtig.....
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Gruß aus Bayern Steve |
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#4605 | |
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Registriert seit: 11.02.2013
Ort: Südbaden
Beiträge: 6.469
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Zitat:
Aber etwas verallgemeinernd und gemittelt könnte ja sowas hier zumindest einen allgeminen Hinweis geben. Ok, wie wissenschaftlich fundiert die IFEU-Studie das erhebt, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber wenn es von der Auto-Bild zitiert wird, ... Demnach wäre man, wenn ich das richtig interpretiere, bei einem Wechsel vom gebrauchten Verbrenner zu einem gebrauchten E-Auto, welches seinen Klima-Schuld-Rucksack sozusagen auch schon abgefahren hat (ab 25Tkm gegenüber einem Diesel?), dann im direkten Vergleich klimaschonender pro gefahrenem km unterwegs, selbst beim allgemeinen Strommix.
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Viele Grüße, Michael Do what you can, with what you've got, where you are. Bill Widener, of Widener Valley, Virginia, as quoted by Theodore Roosevelt in 'An Autobiography' |
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#4606 | |
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Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.667
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Zitat:
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Gruß aus Bayern Steve |
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#4607 |
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Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.213
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Moin, moin,
unser Bundesminister für Verkehr hat übrigens heute Morgen ein Statement zum Thema Elektromobilität abgegeben. Er sprach an, dass es aktuell insbesondere in Städten und in urbanen Bereichen einige Lücken in der Ladeinfrastruktur gibt. Diese Lücken wirken sich umso mehr aus, je mehr Menschen in dieser Lücke wohnen und leben. Bedenkt man dann noch, dass der Anteil von Pkws mit E-Antrieb nur bei 4% aller Pkws liegt, sieht man, welche Aufgaben noch in welcher Dimension vor der Tür stehen... Dat Ei
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![]() "Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich." |
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#4608 |
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Chefheizer
Registriert seit: 30.03.2015
Ort: Fürstenfeldbruck
Beiträge: 5.210
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Ich höre zu wenig zum Netzausbau.
Hier sehe ich den Flaschenhals schlechthin bzgl. Energiewende Richtung Elektro - egal ob Erzeugung (Windräder, Solaranlagen), Verteilung (lokal, regional und überregional), Verbraucher (Heizung, Mobilität, Industrie). Das dauert eher Jahrzehnte und wir hier und da stoßen wir bereits jetzt an die Leistungsgrenzen dieser Infrastruktur. Ich weiß nicht, warum hier nicht gepusht bzw. gefördert wird. Dazu habe ich in den Nachrichten nix gehört. Steht dazu nix drin oder doch, und die Journalisten verstehen das nicht und berichten dazu nix? Bis wir die Wende geschafft haben, wird das sowieso alles viel länger dauern, als wir uns das heute landläufig vorstellen. Aber wir müssen doch damit angefangen - vor allem mit den Netzen.
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So long Peter ....ich administriere nicht, ich moderiere nur.... |
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#4609 |
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Registriert seit: 07.01.2008
Ort: HU
Beiträge: 4.896
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Die Ladeinfrastruktur ist zwar noch dünn, aber insgesamt für den dezeitigen Bedarf locker ausreichend. Das Problem ist die ungleiche Verteilung. Ansonsten kann sie mit dem steigenden Anteil an E-Autos mitwachsen. Da tut sich wirklich viel. Ich vermute dass relativ gesehen die Ladeinfrastruktur stärker wächst als der Anteil der E-Autos. Da mache ich mir also weniger Sorgen. Tankstellen gab es auch nicht flächendeckend von Anfang an. Aber klar, packen wir es an. Die Nachfrage nach Elektroautos ist seit drei Wochen deutlich angestiegen. Warum wohl? Und ich gehe davon aus dass die Preise für Benzin jnd Diesel dieses Jahr nicht mehr unter 2 Euro fallen werden. Wir müssen uns einfach unabhängig von den fossilen Energieträgern machen.
Die Politik ist da leider nicht ehrgeizig genug, das sieht man ja an den heute vorgestellten Maßnahmen. |
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#4610 |
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Registriert seit: 07.01.2008
Ort: HU
Beiträge: 4.896
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Ich bin da gar nicht so sicher ob das wirklich so ist. Die Stromverteilung ist sicher eine andere als früher, und es muss einiges gemacht werden. Aber wir habe im Vergleich zu früher etwa so viel Einsparungen im Stromverbrauch pro Jahr wie die Elektromobilität benötigen würde wenn alle nur noch E-Autos fahren würden. Das Oktoberfest verbraucht 14mal so viel Strom wie München für Elektomobilität benötigt. Die genauen Zahlen müsste ich aber nochmal heraussuchen.
Es ist ja nicht so dass morgen alle nur noch E-Autos fahren. Bis wir einen 100%igen Bestand haben dauert es noch Jahrzehnte - eigentlich zu lange um die gesetzlichen Vorgaben für den Klimaschutz zu erreichen. Aber klar: Die Elektrifizierung insgesamt zusammen mit der Umstellung auf erneuerbare Energien ist eine Herausforderung. Wir sind aber lange nicht mehr Vorreiter. Die Umstellung ist da alleine schon notwendig zur Standortsicherung. |
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