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#1 |
Themenersteller
Registriert seit: 02.04.2019
Ort: Lübeck
Beiträge: 1.198
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![]() Wenn jetzt jemand mit dem Argument kommt, dass es da ja das "Kompressionsphänomen längerer Brennweiten" gibt, und dann vielleicht Quellen hat, die zeigen, dass sich das im Makrobereich schon bei 100mm bemerkbar macht, und dass man deswegen bei 50mm die "verzerrungsfreiesten" Makro-Aufnahmen machen kann... Aber ich merke schon: Das Problem liegt wieder mal mehr bei mir, indem ich Sachen zu sehr durchdenke. Mein Eingangsposting bringt (mir) nicht wirklich viel, die Frage war wieder mal an der Realität vorbeigestellt. Ich hab wieder mehr Erkenntnis erwartet, als die Sache selbst es liefern konnte. Von mir aus können wir das Thema hier beenden, ich hab meine Antworten gefunden...
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"Die ersten 10.000 Bilder sind die schlechtesten" - wahlweise Henri-Cartier Bresson, Jackson Pollock oder Helmut Newton zugeschrieben |
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#2 |
Registriert seit: 05.05.2017
Beiträge: 3.532
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Was ist der Unterschied zwischen. anderer und besserer Komposition ?
Ist doch eh rein Subjektiv in der Fotografie.
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Geschafft hann mir schnell !! Mein Flickr: https://www.flickr.com/photos/148882889@N04/ Homepage: https://www.birdandwild.de |
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#3 | |
Themenersteller
Registriert seit: 02.04.2019
Ort: Lübeck
Beiträge: 1.198
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Zitat:
Nehmen wir als Beispiel eine Makroaufnahme von einer Ameise. Ich hab mal wahllos aus dem Netz zwei Aufnahmen 'rausgegriffen: ![]() ![]() Das eine ist mit einem Laowa 15mm aufgenommen (lt. Artikel, in dem das Objektiv vorgestellt wird), das andere mit einem Minolta/Sony 100mm/f2.8 (lt. EXIF-Daten). Es wird mir niemand widersprechen, wenn ich sage, dass die Kompositionen anders sind, allein schon dadurch, dass ganz unterschiedliche Brennweiten genommen werden. Aber ehrlich gesagt hat (zumindest für mich) die Wahl des Objektivs keinen Einfluss darauf zu entscheiden, ob ein Bild "gut" oder "schlecht" ist - oder noch mehr: ob eines im Vergleich "besser" ist. Ich glaube sogar, dass man nur aus den Bildern das auch so gut wie gar nicht entscheiden kann. Es braucht eine "Kontextualisierung", eine Verbindung zu anderen, "äußeren" Inhalten, wie z.B. die Frage nach einer Aussage, die mit dem Bild getroffen werden soll. Anhand derer könnte man dann (natürlich wieder subejtiv) entscheiden, ob das eine oder das andere Bild die Aussage "besser" getroffen hat. Wenn die zu treffende Bildaussage z.B. lautet soll "ein Bild einer Ameise, das es mir erlaubt, die Proportionen der Ameise gut zu erkennen", würde man wahrscheinlich eher tenideren, das mit dem 100mm-Objektiv gemachte Bild als "besser" zu bezeichnen, denn hier kann ich mir ein sehr gutes Bild davon machen, wie Körper, Kopf, Beine usw. im Größenverhältnis zueinander stehen. Wenn ich dann aber die zu treffende Bildaussage ändere in "ein Bild einer Ameise, das es mir erlaubt, die Proportionen der Ameise im Vergleich zu seiner Umwelt gut zu erkennen", wird man wahrscheinlich das andere eher als "besser" bezeichnen. Und das Spannende ist: an den Bildern hat sich nicht ein Pixel geändert. Und das kann man mit ganz verschiedenen "Kontextualisierungen" machen. 's ginge auch "möglichst naturgetreu" versus "künstlerisch mit Verzerrungen" Also: wir können gesichert sagen, dass beide Bilder eine "andere Komposition" haben, aber allein aus den Bildern heraus nicht, welches die "bessere Komposition" ist. Das kann nur jeder einzelne für sich. Ist der Unterschied zwischen "anderer" und "besserer" Komposition jetzt klar geworden?
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"Die ersten 10.000 Bilder sind die schlechtesten" - wahlweise Henri-Cartier Bresson, Jackson Pollock oder Helmut Newton zugeschrieben Geändert von DerGoettinger (16.06.2024 um 12:18 Uhr) |
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