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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Energiewende wird abgewürgt
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Alt 11.10.2023, 15:57   #1
frame
 
 
Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.092
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
Sie können es einfach nicht.

Gemäss aktuellen Prognosen werden die letzten Elemente des Ausbaus um das Jahr 2040/41 fertiggestellt sein.
aber das musst du doch verstehen, der Tunnel bei Rastatt ist eingestürzt, ist doch klar dass das 40 Jahre Verzögerung bedeutet. Da kann man nichts machen.

Irgendwie bewundere ich die deutschen Politiker (die Vereinbarung von Lugano hat Matthias Wissmann als Verkehrsminister unterschrieben 1996 https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2000/280/de) auch
dafür freundlich lächelnd solche Abkommen zu schliessen und dann einfach nichts zu tun. Ist doch ein toller Job wo man nachweislich absolut versagt bei der Erfüllung seiner Aufgaben und es noch nichtmal jemand stört. Man kann sogar immer weiter tolle Pläne und Versprechungen machen und die (manche) glauben es.
__________________
Some say I don’t play well with others…
frame ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 11.10.2023, 18:42   #2
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von frame Beitrag anzeigen
freundlich lächelnd solche Abkommen zu schliessen und dann einfach nichts zu tun. Ist doch ein toller Job wo man nachweislich absolut versagt bei der Erfüllung seiner Aufgaben und es noch nichtmal jemand stört. Man kann sogar immer weiter tolle Pläne und Versprechungen machen und die (manche) glauben es.
Es ist ja noch viel besser:

Sonntags:

Zitat:
SPD macht Druck auf Koalitionspartner SPD-Chef Klingbeil verliert da die Geduld: "Wir haben keine Zeit für diesen kleinkarierten Streit. Wir brauchen Tempo. Das erwarte ich jetzt von allen, die in der Regierung Verantwortung tragen. Es geht um die Frage, ob Deutschland ein starkes Land bleibt." Alles müsse schneller gehen, Stichwort Bürokratieabbaugesetz. Schneller genehmigen, planen, bauen. Davon träumt der SPD-Chef für 2023: "Es geht darum, dass Bürokratie abgebaut wird. Ich erwarte, dass sich jede Ministerin und jeder Minister bewusst macht: Es geht darum, dass die Menschen endlich wieder auf die Infrastruktur stolz sind. Dass die Bahn pünktlich fährt, die Netze funktionieren."
https://www.tagesschau.de/inland/inn...ution-101.html

Montag bis Samstag:

Zitat:
Während das Verkehrsministerium der Ampel-Regierung aus SPD, FDP und Grünen prinzipiell einen Neubau von Hannover nach Hamburg befürwortet, lehnt ihn SPD-Parteichef Lars Klingbeil ab: Die neue Strecke würde durch seinen Wahlkreis führen. „Es kann nicht sein, dass gegen die Bundeshaushaltsordnung verstoßen wird, nur um Herrn Klingbeil in seinem Wahlkreis zusätzliche Stimmen zu sammeln“, ärgert sich Lukas Iffländer vom Fahrgastverband Pro Bahn.
https://www.focus.de/earth/analyse/s...209984514.html

Da klingt das ewige Mantra „Von der Strasse auf die Schiene“ hohl. Dasselbe Drama im Inntal in Bayern.

Zitat:
In etwa zehn Jahren soll der Brenner-Basistunnel, an dem in Österreich und in Italien gebaut wird, fertig sein. Die deutsche Neubaustrecke könnte nach derzeitigem Stand 2040 in Betrieb gehen; aktuell werden die Investitionskosten auf rund 10 Milliarden Euro geschätzt, inklusive eines möglichen Tunnels bei Rosenheim.



Es brauche keine neuen Gleise, sondern man könne die bestehende Trasse nutzen, so etwa die Rosenheimer EU-Abgeordnete Maria Noichl (SPD). Durch einen Neubau würden Landschaft und Natur zerstört
https://www.br.de/br-fernsehen/sendu...trasse100.html

Das sind tolle Aussichten für den Ausbau der Windkraft. Dabei bräuchte es mindesten dreimal so viel Windturbinen in Süddeutschland wie in Norddeutschland wenn man Dekarbonisierung will und auch nur den Planungsstand beim Netzausbau Nord-Süd realisiert. Will man auch den fossilen Primärenergieverbrauch Süddeutschlands mit Windenergie decken - das Speicherproblem mal weggelassen - dann müssten die Windkraftanlagen mindestens dreimal so dicht stehen wie in Norddeutschland, wenn man jetzt keine weiteren Ausbau für Südlink plant. Die Leistung einer Windturbine ist proportional der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit. Halbe Windgeschwindigkeit - nur ein Achtel der Leistung. Ohne Netze und Transfer aus dem windreichen Norden bleibt nur „Klotzen“. Wie die Bevölkerung darauf an der Wahlurne reagiert mag sich kein Politiker ausmalen.

Wenn das Pferd tot ist sollte man absteigen.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (11.10.2023 um 18:57 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2023, 13:10   #3
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.502
Beispiele wie diedes Herrn Klingbeil gibt es viele - in vielerlei Farben und jedes einzelne sollte hinterfragt werden !

Ich denke die Planspiele der Infrastruktur liegen in vielen Schubladen und nur eine konzertierte Aktion eines größeren Parteienbündnisses als der Bundesregierung alleine wird das hinbekommen.

Wie lange brauchte man in Frankreich um seinerzeit die TGV Trasse nach Süden festzulegen - wenn ich mich recht erinnere waren das wenige Monate und alles war "grundstückstechnisch" geregelt und man konnte beginnen zu bauen !

Es gibt vorrangige Dinge die eben hier und da mal Einzelinteressen hinten anstehen lassen (müssen).

Ansonsten sollten wir uns den MorgentauPlan mal in Erinnerung rufen - vielleicht war das industrielle Zwischenspiel für Deutschland einfach der falsche Weg.
https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenthau-Plan
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
steve.hatton ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2023, 14:41   #4
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von steve.hatton Beitrag anzeigen
Ansonsten sollten wir uns den MorgentauPlan mal in Erinnerung rufen - vielleicht war das industrielle Zwischenspiel für Deutschland einfach der falsche Weg.
https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenthau-Plan
Ernsthaft?

Eine Agrargesellschaft in Deutschland dürfte kaum 89 Millionen Einwohner ernähren können. Als es noch kälter in Deutschland war, gab es entsetzliche Hungersnöte. Menschen "grasten" vor Hunger mit den Kühen auf der Weide - so geschehen nach dem Jahrtausendwinter 1708/09. Er brachte Hundertausenden Menschen den Tod.

Dann doch lieber ein paar Grad wärmer. https://de.wikipedia.org/wiki/Jahrta..._von_1708/1709

Kälte tötet.
__________________
Viele Grüße, Klaus
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Alt 12.10.2023, 15:10   #5
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.502
Sorry Ironie Smiley vergessen.
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Gruß aus Bayern

Steve
steve.hatton ist gerade online   Mit Zitat antworten
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Alt 21.10.2023, 19:06   #6
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von steve.hatton Beitrag anzeigen
Sorry Ironie Smiley vergessen.
Wir werden wohl so etwas sehen wie in Grossbritannien, ein Wechsel von einer industriegeprägten zu einer dienstleistungsgeprägten Wirtschaft.

Zitat:
…wird nicht zu verhindern sein, dass besonders energieintensive Teile der Produktion abwandern oder ausgelagert werden“, folgert Fuest. Entscheidend sei deshalb, dass dieser Wegfall von Produktion durch Wachstum in anderen Bereichen kompensiert werde
https://www.welt.de/wirtschaft/artic...abwandern.html
__________________
Viele Grüße, Klaus
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Alt 21.10.2023, 20:09   #7
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
In der Schweiz möchten nun der Verein „Schutz vor Strahlung“ den Ausbau erneuerbarer Energien verhindern.

Zitat:
So stört sich die Organisation daran, dass die Gesetzesvorlage eine Pflicht vorsieht, in allen Privathaushalten digitale Stromzähler einzubauen, sogenannte Smart Meter. «Diese Geräte sorgen meist für Elektrosmog in den Wohnräumen», sagt Präsidentin Rebekka Meier, «bei einem erheblichen Anteil der Bevölkerung ist das mit gesundheitlichen Risiken verbunden.
Und:
Zitat:
Meier lehnt zudem die flexiblen Stromtarife ab, welche im Gesetzespaket vorgesehen sind. Müsse jeder Strombezüger fortan darauf achten, zu welcher Zeit er Strom beziehe, da die Preise ständig wechselten, sei das psychisch belastend. Ausserdem würden damit Berufsgruppen mit fixen Arbeitszeiten diskriminiert. Meier rechnet damit, dass ihr Verein, der 3000 Mitglieder zählt, gegen 8000 Unterschriften zum Referendum beisteuern kann.
https://www.nzz.ch/schweiz/albert-ro...-an-ld.1761347

Diese Frau muss ja von den unterschiedlichen Preisen an Tankstellen jeden Tag Höllenqualen leiden!

Strahlenschutz! Ja nee - is klar. Ich rate zum Esel.
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Viele Grüße, Klaus
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