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Alt 08.03.2023, 19:08   #1
KSO
 
 
Registriert seit: 04.07.2004
Ort: München
Beiträge: 1.856
Ich sehe es aber auch so, dass für eine WP gute Wärmedämmung und eine Niedrigtemperaturheizung sinnvoll bis notwendig ist.
COP Werte (ich kenne nur den Begriff Jahresarbeitszahl) unter 4 sollten wirklich nicht vorkommen. Das sollte von unabhängiger Stelle, von mir z.B. auch von einem Schornsteinfeger, kontrolliert werden.
Allerdings sehe ich weder Industrie, noch Heizungsbauer Handwerk gerüstet dafür alles so mir nichts drin nichts umzustellen. Da müssen noch ganze Armeen an Technikern ausgebildet werden.
Was mein Kollege mit seiner vier Jahre alten WP bei einem Ausfall im Februar für Ärger hatte, geht auf keine Kuhhaut. Eine Familie, die eine Woche lang friert, ist kein Spaß…..
__________________
Gruss Knut

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Alt 08.03.2023, 19:54   #2
ha_ru
 
 
Registriert seit: 10.12.2010
Ort: In Sichtweite der Burg Teck
Beiträge: 2.796
Zitat:
Zitat von KSO Beitrag anzeigen
Ich sehe es aber auch so, dass für eine WP gute Wärmedämmung und eine Niedrigtemperaturheizung sinnvoll bis notwendig ist.

Allerdings sehe ich weder Industrie, noch Heizungsbauer Handwerk gerüstet dafür alles so mir nichts drin nichts umzustellen. Da müssen noch ganze Armeen an Technikern ausgebildet werden.

Was mein Kollege mit seiner vier Jahre alten WP bei einem Ausfall im Februar für Ärger hatte, geht auf keine Kuhhaut. Eine Familie, die eine Woche lang friert, ist kein Spaß…..
Keine Frage, für schlecht gedämmte, zugige Altbauten ist die WP nichts. Aber da schlägt der Kostenhammer auch mit anderen Techniken zu. Mein Haus Bj 1989 z.B. war schon gut gerüstet, bei mir ist nur der Heizkörper im Bad zu klein (ist, weil noch nicht getauscht und wir und mit dem Heizstrahler aus Kinderwickelzeiten behelfen können). Ein- bis Zweiiwfamilienhäuser können oft unaufwändig auf den erforderlichen Stand gebracht werden. Bei Mehrfamilienhäusern kann das schwierig sein.

Die Industrie rüstet sich und das Handwerk auch. Die ganze Peripherie ist nichts neues und die Technik der WPs ist ziemlich simpel. Der Kälteschein, der für manche WPs erforderlich ist, kann in 4 Tagen erworben werden. Mein Installateur hat ihn schon lange.

Mein Sohn hatte in einem MFH mal 3 Monate im Winter keine Zentralheizung, weil das Leck nicht gefunden wurde. Bei uns war es auch mal ein paar Tage kalt (ausgerechnte zwischen Weihnachten und Neujahr), weil es die Platine der Steuerung nicht mehr als Ersatzteil gab und man eine Gebrauchte auftreiben musste. Einzelbeispiele und -schicksale sind anekdotisch, aber keine Entscheidungsgrundlagen.

Geändert von ha_ru (08.03.2023 um 19:57 Uhr)
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Alt 08.03.2023, 20:27   #3
KSO
 
 
Registriert seit: 04.07.2004
Ort: München
Beiträge: 1.856
Die Anekdoten sind jetzt schon reichlich, skalier das mal hoch, wenn es so kommen sollte, wie Habeck das gerne hätte.
Unser Installateur kann die Anlage ein- und ausschalten, für alles andere muss der Techniker des Herstellers der Anlage (5 Parteien MFH) kommen.
__________________
Gruss Knut

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Alt 08.03.2023, 20:37   #4
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von ha_ru Beitrag anzeigen
Einzelbeispiele und -schicksale sind anekdotisch, aber keine Entscheidungsgrundlagen.
Das Thema ist hier ja die “Energiewende”, das ist ein Thema das die ganze Volkswirtschaft incl. Industrie betrifft. Aber die meisten hier argumentieren mit ihrer “persönlichen Energiewende”. Das ist ja recht und schön, aber man muss sich einfach mal die Größenordnung dessen vergewärtigen was in der naiven Merkel-Zeit abgeschaltet wurde und was nun nachwachsen soll.

Kanzler Scholz wünscht sich vier bis fünf Windkraftanlagen täglich - das klingt gut. Bei 5 MW pro Windrad wären das 25 MW installierte Leistung. Windräder sind aber nur gut zu 1/5 wirklich ausgelastet, macht also 5 MW Zubau pro Tag - trotzdem ist nicht garantiert dass diese 5 MW stets zur Verfügung stehen. Flatterstrom eben.

Das heisst dass in einem Jahr 1825 MW Leistung zugebaut werden. Das entspricht gut 120% des KKW Isar 2. Um also die letzten drei verbliebenen KKWs zu kompensieren gehen mehr als zwei Jahre (geplanter) Zubau ins Land. Und Isar 2 steht in der Nähe von München, da lohnt es aber kaum Windkraftanlagen hinzustellen, da Schwachwindgebiet. Was da steht sind eher Traumfänger…

Kein Zufall, dass die Windkraftanlagen vorwiegend nördlich der Mainlinie stehen…

Schon wieder: Erst abschalten, dann hoffen. Bisher wurde noch nicht mal die alten Kernkraftwerke durch Wind und Sonne ersetzt. Kein Wunder, dass die CO2-Emission aus der Stromerzeugung nicht sinkt. Un zusätzlich glaubt man mit diesem Strommix E-Autos und Wärmepumpen emissionsfrei zu betreiben. Das grenzt an vorsätzlichen Selbstbetrug.

Es ist der Glaube an die eigenen Pläne und Hoffen auf Speicher für den Flatterstrom und dass die Stromleitung nach Süddeutschland fertig werde.

Glaube und Hoffnung sind in der Kirche besser aufgehoben als bei der Energieversorgung.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (08.03.2023 um 21:05 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2023, 01:51   #5
Porty
 
 
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.117
Zitat:
Zitat von ha_ru Beitrag anzeigen
Die Industrie rüstet sich und das Handwerk auch. Die ganze Peripherie ist nichts neues und die Technik der WPs ist ziemlich simpel. Der Kälteschein, der für manche WPs erforderlich ist, kann in 4 Tagen erworben werden. Mein Installateur hat ihn schon lange.
Sicher ist das keine Raketenwissenschaft, aber die Wartung an einer WP sollte schon entsprechend sorgfältig ausgeführt werden. Irgend eine winzige Pore in einer Lötstelle oder gar ein Haarriss im Wärmetauscher und das Gerät ist schneller kaputt als man gucken kann.
Ist jetzt nicht so, dass ich noch keine Ausfälle erlebt hab. Der schlimmste Schaden war ein Wassereintritt in den Kältekreislauf, der aus dem kompletten Innenleben Edelschrott gemacht hat....
__________________
Grüße
Michael


Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks.....
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