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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Energiewende wird abgewürgt
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Alt 10.01.2023, 22:26   #1
twolf
 
 
Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.360
Zitat:
Zitat von frame Beitrag anzeigen
naja, man könnte die oberrheinische Tiefebene vorne und hinten (bei Basel und Karlsruhe) mit Staumauern versehen und volllaufen lassen. Das könnte reichen. Für wie lange?

es ist wohl deutlich dass Speicher nicht die Lösung in ausreichendem Masse sein können. Naiv naheligend wäre für mich dann den überschüssigen Strom direkt lokal für die Produktion von z.B. Wasserstoff oder Harnstoff zu nutzen.

Natürlich kommt jetzt wieder die Diskussion über den schlechten Wirkungsgrad, aber wenn die Alternative ist den überschüssigen Strom zu Negativpreisen zu verklappen oder die Windräder abzuschalten?

Aber ich habe keine Ahnung wie weit da die Technik ist, ob man das überhaupt schon in grossem Masse bauen könnte?
Zum Thema Stromspeicher

https://www.enbw.com/unternehmen/eco...rgiewende.html

Bestand heute

https://www.mdr.de/wissen/klima-ener...heute-102.html
__________________
Man kann auch mit der besten Kamera scheiß Bilder machen.
twolf ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 10.01.2023, 22:33   #2
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Das ist der dümmste Text ausserhalb des Planeten Greenpeace der mir untergekommen ist. Da hat der Praktikant mit Note 3.7 im Soziologie Bachelorstudiengang was zusammengegoogelt.

Da wird Leistung und Energie munter verwechselt und komplett falsche Zusammenhänge hergestellt. Das ist so dämlich dass es quietscht.

Oh Gott.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (11.01.2023 um 11:49 Uhr) Grund: Grammatik und Ausdruck
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2023, 23:07   #3
twolf
 
 
Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.360
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
Das ist der dümmste Text ausserhalb des Planeten Greenpeace der mir untergekommen ist. Da hat der Praktikant mit Note 3.7 im Soziologie Bachelorstudiengang was zusammengegoogelt.

Da wird Leistung und Energie munter wer wechselt und komplett falsche Zusammenhänge bereichert. Das ist so dämlich dass es quietscht.

Oh Gott.
Kannst du eigentlich Auch Normal diskutieren und dich Ausdrücken?
__________________
Man kann auch mit der besten Kamera scheiß Bilder machen.
twolf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2023, 09:03   #4
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von twolf Beitrag anzeigen
Kannst du eigentlich Auch Normal diskutieren und dich Ausdrücken?
Nö - angesichts dessen dass solcher Dummfug mit Zwangsgebühren finanziert wird ist leider eine deutliche Sprache notwendig.
__________________
Viele Grüße, Klaus
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2023, 23:08   #5
Porty
 
 
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.117
Ah, ja, da wird ein Speichervolumen gefeiert, was gerade mal die Hälfte dessen beträgt, welches das vom BUND und anderen Umweltverbänden aufs Heftigste bekämpfte PSW Goldisthal leistet. (4,6 GWh gegenüber 8,5 GWh)

Das man W und Wh nicht auseinander halten kann, passt dazu genau so, wie der Verweis auf die längst beerdigten Redox- Flow- Speicher.
Das Gesamtspeichervolumen aller in Deutschland installierten Pumpspeicherwerke beträgt rund 37,7 GWh.
__________________
Grüße
Michael


Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks.....
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Alt 11.01.2023, 09:31   #6
chri$ti@n
 
 
Registriert seit: 23.01.2006
Beiträge: 481
Zitat:
Zitat von Porty Beitrag anzeigen
Das Gesamtspeichervolumen aller in Deutschland installierten Pumpspeicherwerke beträgt rund 37,7 GWh.
Wow, ist das wenig. Ich weiß schon, die geografischen Möglichkeiten sind andere als etwa in CH oder AUT, aber wenn das stimmte, dann hätte Österreich wohl mehr als das 50fache der Kapazität von Deutschland anzubieten:

Zitat:
Die maximale Speicherkapazität aller österreichischen (Pump-)Speicherkraftwerke beträgt derzeit ca. 3 TWh; für Pumpspeicherkraftwerke allein liegen keine Daten vor (Quelle)
Und selbst für Österreich würde die volle Kapazität aller (Pump-)Speicherkraftwerke nur für zwei Wochen ausreichen. Erst beim Nachrechnen erkennt man die Dimensionen

Geändert von chri$ti@n (11.01.2023 um 09:36 Uhr)
chri$ti@n ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2023, 09:48   #7
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von chri$ti@n Beitrag anzeigen
Wow, ist das wenig.
Ja, das ist so.

Und dann verwechselt man eben einfach GW und GWh (Faktor 8760) und fällt dann auf seinen eigenen Optimismus herein.

Hier ein direkter Vergleich incl. Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...herkraftwerken

Das Pumpspeicherwerk Goldisthal im Thüringer Schiefergebirge hat mit 1 GW ungefähr dieselbe Leistung wie der Muttsee des Pumpspeicherwerks Limmern (Bilder von mir oben), ist aber schon in 8 Stunden leer statt in 33.
Dasselbe in Markersbach in Deutschland - ist schon in 4 Stunden leer.

In Österreich haben alleine die Maltakraftwerke in Kärnten vom Verbund eine Kapazität von 588 GWh (!).

https://de.wikipedia.org/wiki/Maltakraftwerke

Zum Vergleich:
Ein einziges Kernkraftwerk produziert bei einer Nettoleistung von 1.23 GW im Jahr 9500 GWh incl. Revisionen.

https://www.swissnuclear.ch/de/kernk...--1--1038.html

Also können selbst die riesigen Maltakraftwerke auch nur etwa 18 Tage Produktion eines einzigen (!) KKWs speichern.

Um also die Dunkelflauten-Kapazität von Kernkraftwerken zu ersetzen, hätte Deutschland ca. 30 solcher Riesenspeicher in Kärnten gebraucht.

Weil das in Ermangelung von passenden Gebirgen nicht geht, muss nun Kohle ran.

Wenn man Kohlekraftwerke abschalten will braucht es wieder Gaskraftwerke und der Zirkus geht von vorne los. Das mit Batteriespeichern abdecken zu wollen ist blanke illusion angesichts der Größenordnung. Saisonalspeicherung mit Batterien ist Irrsinn.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (11.01.2023 um 11:52 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2023, 14:31   #8
steffenl
 
 
Registriert seit: 17.06.2008
Ort: Gailingen am Hochrhein
Beiträge: 577
Irgendwie dreht sich das Thema im Kreis, ich lese alle 5-15 Seiten mal rein.

In der Kurzform wurde der Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg aus der Kernkraft in Deutschlad ohne (nachvollziehbaren) Plan beschlossen. Gleichzeitig wurde der Ausbau erneuerbarer Quellen aktiv behindert und über das Speicherthema wurde lange herumfabuliert, aber kaum etwas gemacht.
Der Weiterbetrieb der noch aktiven 3 KKK ist nach dem Streckbetrieb (was übrigens sowieso immer der Plan ist, wenn ein KKK endgültig vom Netz gehen soll- das ist also keine Erfindung der Burschen von den C-Parteien) möglich. Allerdings erst nach 2-3 Jahren Stillstand wegen des Atomenergieausstiegsgesetzes, da neue Brennelemente gekauft werden müssen (ca. 1,5 Jahre), Personal aufgebaut werden muss (2 Jahre?) und letztlich das Atomenergieausstiegsgesetz geändert und ratifiziert werden muss (3-4 Jahre?). Und wie lange die Anlagen dann in Betrieb bleiben sollen, ist noch eine Frage zu der es keine Antwort gibt. Dauerhaft oder bis Fusion Realität wird?

Will man also zurück zur Kernenergie, dauert das und in der Zwischenzeit machen wir dann was? Nichts oder die EE weiter ausbauen?
Will man nicht zurück zur Kernenergie, muss gespeicherte Energie aus Kohle, Gas und ausländiger Kernenergie herhalten, bis die EE ausreichend ausgebaut sind. Ausreichend bedeutet nach meiner Auffassung, dass Engpässe gering sind und vom Ausland aufgefangen werden können.
Ja, die Sonne nimmt keine Bestellung entgegen, der Wind auch nicht, ein ausgebautes europäisches EE-Netz sollte doch aber in der Lage sein lokale Einbrüche zu kompensieren. Bis dahin braucht es aber auch Zeit, wäre aber ein mögliches Projekt.
steffenl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2023, 14:43   #9
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von steffenl Beitrag anzeigen
Ausreichend bedeutet nach meiner Auffassung, dass Engpässe gering sind und vom Ausland aufgefangen werden können.
Hast Du das "Ausland" schon auf der Europakarte entdeckt?
Jeden den ich frage, deutet woanders hin...

Aber es ist immer die Antowrt auf die Frage, wo die Überschüsse herkommen sollten.

Bisher war es immer Frankreich. Die haben jetzt aber auch das Problem, dass ihre KKW-Flotte zuwenig liefert.

Hier im Thead kam dann natürlich postwendend der Hinweis, dass Kernkraft schlecht für die Versorgungssicherheit ist, da sie ja keine Überschüsse mehr liefert und wegen Revisionen stillsteht.

Würde man dieselbe Argumentation auf die Eisenbahn anweden wäre die Deutsche Bahn seit Mitte der 90er abgeschafft.
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Viele Grüße, Klaus
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
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