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#1 | |
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.502
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Zitat:
Speicher brauche ich für Strom; wenn ich keine PV auf dem Dach habe, brauche ich auch keinen Speicher. Die "fehlende-Speicher-Diskussion" ist damit erst mal nachrangig. Wird aber gerne geführt um die Installation von PV und Windkraft zu diskreditieren. Komisch, dass niemand KKWs ohne Speicher (i.e. Endlager) die Daseinsberechtigung in Abrede stellt. Also Schritt 1 : Energie erzeugen, Schritt 2, das was nicht direkt genutzt werden kann, speichern. Allein Aldi - einer der wenigen Discounter der sehr viele Solaranlagen auf den Märkten installiert hat - erzeugt damit 96MWh - nutzt 85% der erzeugten Solarenergie selbst für Licht, Kühltruhen & Co. - das ist schon mal eine Hausnummer. Das Speicher-"Problem" könnte man also diesem Beispiel folgend mit nur 15% des erzeugten Stroms annehmen . Mal angenommen seit der angeblichen Energiewende, also vor ca. 20 Jahren wären nur jeder Supermarktneubau, Büroneubau und jedes kernsanierte Gebäude und mit Solardächern belegt worden, so hätten wir wieviel Leistung auf den Dächern ? ...und auch eine immer noch funktionierende PV-Industrie in D und nicht nur Zwischenhändler der asiatischen Hersteller.....ja, ja Hätte, hätte.... Haushaltsspeicher für 2-3 Tage gibt`s schon genug und größere sind im Bau oder werden gebaut - und das deutlich schneller als überhaupt ein Standort für ein KKW gefunden wäre. Wieviel Speicher bieten eigentlich zB 1 Mio E-Fahrzeuge, (Bestand in D zum 1. April 2022: 687.200 reine BEV ) die in der Regel 50km am Tag fahren, aber für 150-600km Speicher-Kapazität haben , somit 1 Mio x 50kWh ? Wir denken hier in D immer an die 100% Lösung - es würde schon viel bringen, wenn zumindest ein Teil des Energiebedarfs der privaten Haushalten nicht mit fossilen Mitteln erzeugt werden müssten (Gas, Kohle, Uran) - dies würde Freiräume für die Industrie schaffen. Und ja, jede Technologie hat ihre Schattenseiten, aber wenn der Preis das fast schon einzige Entscheidungskriterium darstellt, so sollte man aktuell zumindest erkennen, dass dies nicht die klügste Idee gewesen sein muss......
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Gruß aus Bayern Steve |
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#2 | |
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
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Das drängendste Problem ist Saisonalspeicherung. Da bringen Batterien gar nichts. Wofür Batterien derzeit eingesetzt werden ist die Primärreserve (Netzstabilisierung). Da gleichen sie mit Müh und Not den Wegfall der Thermischen Kraftwerke aus, die mit ihren rotierenden Massen hier die Netzfrequenz stabilisier(t)en. Solarkraftwerk und Windkraftwerke können das nicht. Diese Zusatzkosten werden von Solar- und Windfanatikern auch gerne vergessen. Hier könnten E-Autos helfen - eine bidirektionale Wallbox vorausgesetzt - kennst Du jemanden der eine hat? Aber das ersetzt kein einziges Kraftwerk um über den Winter zu kommen, sondern hilft dass die Netzfrequenz trotz Flatterstrom konstant bleibt. Der Aufwand ist allerdings recht gross. Solarenergie beim Aldi, Batteriereserve von E-Autos. Das sind aller nette Stichworte aber ohne viel Substanz. Uns fehlt Strom im Winter von ca 30 TWh. Das sind Milliarden von E-Auto Ladungen. Am meisten könnten E-Autos beitragen, indem deren Nutzung und Ladung in Strommangellagen verboten wird. Das geht ja ganz einfach, schliesslich haben sie ein „E“ zur Identifikation am Nummernschild. Dafür kann man dann für 9 Euro ÖV fahren.
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Viele Grüße, Klaus Geändert von turboengine (10.08.2022 um 08:15 Uhr) |
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#3 | |
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.502
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Bidirektionales laden:
Zitat:
Zudem sind nicht alle aber einige E-Autos in der Lage auch Strom abzugeben. Gab´s da nicht bisher sogar rechliche Hindernisse - sprich Einspeisung verboten ? (Ausgenommen 600W max vom "Balkonkraftwerk)
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Gruß aus Bayern Steve |
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#4 | |
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
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Zitat:
![]() Elektroautos sind derzeit de-facto nur Verbraucher.
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Viele Grüße, Klaus |
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#5 | |
Chefheizer
Registriert seit: 30.03.2015
Ort: Fürstenfeldbruck
Beiträge: 5.120
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Zitat:
Diese sieht für mich nach einem Jahresdurchschnitt aus. Das heißt, wenn es dunkel ist, kommt der Strom aus ???? Kannst Du dazu mal Details liefern bitte. Ich bin ja auch dafür, dass man wo es geht und Sinn macht (!!!) Solar, Wind oder Biogas Anlagen installiert, aber das alleine wird und kann uns nicht autark machen ... und kurzfristig schon garnicht. Dessen muss man sich schon bewusst sein, wenn man Parolen ausgibt. Und gerne wird das 'wo es Sinn macht' weggewischt (Solar am Norddach, annähernd gleich Windraddichte über das ganze Land). Übrigens beinhaltet eine Risikobewertung Eintrittswahrscheinlich und Auswirkung. Bei Kernenergie argumentieren Gegner nur mit den Auswirkungen und Befürworter nur mit der Eintrittswahrscheinlichkeit. Und am Ende täuscht uns unser Bauch. Ich wette, dass die Wahrscheinlichkeit durch eine Atomunfallfall in Deutschland gesundheitlichen Schaden zu nehmen deutlich geringer ist als am Straßenverkehr teilzunehmen ![]()
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So long Peter ....ich administriere nicht, ich moderiere nur.... |
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#6 | ||
Chefheizer
Registriert seit: 30.03.2015
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Zitat:
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#7 | |
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
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Zitat:
https://www.windkraft-journal.de/201...olardach/77258
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Gruß aus Bayern Steve |
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#8 | ||
Registriert seit: 30.01.2006
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Zitat:
Zitat:
Diese Anlagen alleine können überhaupt keinen einzigen Haushalt mit Strom versorgen, da nachts überhauptnichts und im winter viel zu wenig produziert wird. Diese Anlagen verhalten sich vielmehr parasitär zum bestehenden Versorgungssystem. Die Probleme daraus werden jetzt offenbar. Dennoch werden dumme Politiker nicht müde Solarenergie als Heilmittel gegen die nun bestehende Winterlücke zu verkaufen. Dumm und dümmer.
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Viele Grüße, Klaus |
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#9 | |
Chefheizer
Registriert seit: 30.03.2015
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Zitat:
Ich persönlich halte es auch für richtig Flächen mit PV zu nutzen- wir brauchen der Erschließung zusätzlicher Primärenergiequellen. Ein guter Schritt. Aber: Der Artikel und die Daten darin entsprechen schon sehr einer Milchmädchenrechnung; verbuchen wir es mal als Imagewerbung, die dort ankommt, wo es nicht hinterfragt wird. Die eigentlichen Probleme die wir haben sind: Bedienung unserer Industrie mit Energie, damit wir Arbeitsplätze haben und so den sozialen Frieden auch finanzieren können und die saisonale Speicherung regenerativ erzeugten Stromes. Das löst Aldi nicht, sondern gibt das Problem ab. Und deshalb ist die Meldung so wie sie geschrieben ist: Werbung. Diese Meldung reiht sich ein in die Flut der irreführenden Meldungen, was die Stromerzeugung aus regenerativen Quellen zu leisten vermag - es wird eine falsche Erwartungshaltung erzeugt. Wie gesagt - ich halte es für richtig, dass 'die Dächer' voll werden, nur die klassischen Quellen können noch nicht abgelöst - aber ergänzt werden (was den Strommix nicht billiger macht !)
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#10 | ||
Registriert seit: 07.09.2003
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Moin, moin,
Zitat:
Zitat:
Dat Ei
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