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#11 | |
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Registriert seit: 01.10.2011
Ort: Alf / Mosel
Beiträge: 18.641
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Zitat:
Was ich jetzt schreibe, ist weder gegen „deine Dommeln“ noch gegen dich, Holger, gerichtet. Die geschilderte Vor-Ort-Situation beschreibt ziemlich deutlich, wie unterschiedlich „wertvoll“ das objektiv gleiche Ergebnis (Foto) für einen persönlich ist. Eine Rohrdommel, sauber abgelichtet, ist und bleibt eine sauber abgelichtete Rohrdommel. Sitze ich aber stundenlang über Tage an und habe nur einen Versuch und es gelingt, fühlt sich das anders an, als wenn man weiß, wo das Objekt der Begierde zu finden ist. So ein Wagbach-Niederung-Purpurreiher fühlt sich sicher auch anders an, als ein zufällig irgendwo unerwartet angetroffener Purpurreiher. Mir wurde das sehr bewusst, als mir vor 10 Tagen die kleine Serie der Schneeammern (#7078) im Hohen Venn fotografiert habe. Für mich waren das im harten Gegenlicht vor Ort spatzenähnliche Vögel mit Finkenschnabel, die ich nicht einordnen konnte. Zuhause dann, aufgehellt, kam die Erkenntnis, „nö, die kenne ich nicht.“ Erst Dirks spontane und hohe Begeisterung für die Schneeammern machte die Fotos für mich selbst „wertvoll“. Eine Recherche auf einer belgischen Ornithologen-Seite bestätigte den seltenen Fund und befeuerten die persönliche Freude an den Fotos und justierte das Glücksgefühl diese Vögelchen erwischt zu haben, neu. Deshalb kann man das oben empfohlene „ Rausgehen - Suchen - Beobachten - Geniessen - und wenn's passt: Abdrücken“ nur bestätigen.
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Kritik und Kommentare an meinen Bildern sind immer willkommen. Euer Feedback hilft mir, mich fotografisch weiter zu entwickeln. Grüße aus Alf an der Mosel Peter |
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