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Registriert seit: 09.04.2017
Ort: LU, CH
Beiträge: 2.866
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Hoi zsamme,
also halten wir fest: Hans-Werner, du bleibst einfach hier. ---- Wie angekündigt, habe ich mir heute das Auto der Nachbarn geborgt und bin zum Fuchsbau gefahren. Gute anderhalb Stunden habe ich eingeplant, eine knappe Stunde bin ich da gewesen. Bei der Anfahrt gegen 18Uhr sah ich die Rasselbande aus dem Auto heraus am Baueingang spielen und teilweise in ihm verschwinden. Also perfekt, um mich unbemerkt anzuschleichen. Auto geparkt sowie leise aus- und in die Tarnkleidung eingestiegen. Kameras geschnappt und gebückt zur Hangkante. Ein paar kleine Ohren sind noch im Bau zu erkennen, also ab in Deckung und Kamera eins zum Filmen des Eingangs aufgestellt. Nächster vorsichtiger Blick, immer noch einer da. Also robbend 20m weiter an der Hangkante entlang Nächster Blick, jetzt ist der Eingang leer. Also ab über die Kante und in den mit Grasbücheln bewachsenen Hang gerutscht. Blick zum Bau durch die Kamera.... → Bild in der Galerie Jetzt heißt es Erstarren und Beobachten, keinesfalls will ich die Eltern aufscheuchen und die Kleinen um ihren Bau bringen. Der kleine Fuchs guckt noch eine halbe Minute, dann scheint ihn der komische Haufen im Hang nicht mehr zu interessieren und er dreht noch eine Runde und legt sich dann in den Baueingang. Weitere Minuten verstreichen und endlich steht er auf und verschwindet im Bau. So leise wie möglich rutsche ich weiter den Hang hinunter auf ein paar besonders große Grasbüschel zu und richte es mir so bequem und sicher wie möglich im Steilhang ein. Der linke Arm ist 90° vom Körper weggestreckt und der Unterarm dient als Stativ. mein Kopf liegt auf dem Boden. Das rechte Bein ist minimal aufgestellt und mit der Ferse im Boden eingehakt, damit ich nicht weiter bergab rutsche. Der Boden war passenderweise an dieser Stelle weich, den Grund dafür erfuhr ich einige Minuten später, als mir die Ameisen das Bein und den Rücken hochlaufen und mich beißen. Der Baueingang ist immer noch verlassen, also ziehe ich 1m nach oben um. Nun heißt es warten und lauschen. 10 Minuten verstreichen und ich schaue noch einmal nach, wann ich sie beim ersten Mal fotografiert habe. Ergebnis 19:08 Uhr. Dann weitere 5 Minuten später tut sich etwas. → Bild in der Galerie Ein mutiger Welpe, gefolgt von einem zweiten.
Der Zweite fragt den Ersten: "Ist die Luft rein?" - "Sieht ganz danach aus.", erwidert der Erste.
Doch halt ist da was im Gras? Mhh, es macht keine Geräusche und bewegt sich nicht...
Der Zweite fragt: "Meinst du den Hubschauber da oben?" - "Ich hab gesagt: im Grraahaas!" antwortete der Erste mit abgeknickten Ohren und verdrossenem Gesicht. → Bild in der Galerie Der Hubschrauber kommt näher und während sich das erste Fuchsjunge entspannt, beobachtet das zweite ihn gebannt.
Der Hubschrauber kommt immer näher und das zweite Fuchsjunge hüpft zurück in den Bau. Das andere schaut ihm hinterher und bleibt noch eine Minute sitzen.
Die ganze Serie (bis auf das erste Bild) hat sich zwischen 18:38 Uhr und 18:40 Uhr abgespielt. Ich bin dann noch ein paar Minuten liegengeblieben, um mich dann langsam auf allen Vieren den Hang hoch zu krabbeln, um zu verschwinden. (Kamerauhrzeit hinkt noch eine Stunde hinterher). Jetzt ist bis Samstag Regenwetter angesagt und da muss ich zur Freibaderöffnung arbeiten. Mal sehen, wann ich wieder vorbeischauen kann. Liebe Grüsse Tobias |
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