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#1 | |||||||||||||
Themenersteller
Registriert seit: 16.01.2005
Ort: Pfinztal
Beiträge: 2.881
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3. Tag
Um 5 Uhr morgens klingelt der Wecker und damit 23 min früher als ich es sonst gewohnt bin - und das auch noch im Urlaub... Der frühe Vogel krabbelt also aus dem Bett, ist aber zum Würmer fangen noch viel zu müde. Da hilft nur ein ordentliches Frühstück und viel Kaffee. Die Kamera liegt griffbereit und so husche ich immer wieder vor die Hütte und genieße fotografieren die Morgenstimmung:
![]() → Bild in der Galerie Bei dem herrlichen Morgenlicht auf den Bergen ist das Wandern ein Hochgenuss, zumal der Weg noch einfach zu gehen ist und durch wunderbare Wiesen voller Blumen und Edelweiß zieht. ![]() → Bild in der Galerie Vor uns erhebt sich in der Morgensonne eine gipfelgekrönte Wand, auf der von rechts nach links der Weg zum Hohen Tenn führt über den Kempsenkopf (3090 m), Bauernbrachkogel (3125 m), Kleiner Tenn (3158 m) und Schneespitz (3317 m). Das ist der Weg, der uns vorschwebt, der uns aber angesichts der Wetterlage noch ungewiss scheint. ![]() → Bild in der Galerie Im Schatten eines markanten Felszackens vor uns liegt die Untere Jägerscharte, die wir erklimmen müssen: ![]() → Bild in der Galerie So langsam wird es nun ernst, der Weg wird steiler und wir tauschen die Wiesen gegen Geröll und das ein oder andere Schneefeld ein.
![]() → Bild in der Galerie Erst auf den zweiten Blick sehen wir, dass der Steig nicht bis zum Mond führt, sondern oben nach rechts auf den Grat geht. Nach etwas Kletterei ist es dann geschafft und wir stehen oberhalb der Scharte auf dem Grat. ![]() → Bild in der Galerie Und auf dem Grat geht es nun erstmal weiter in die Höhe:
Gruß Jan
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Meine Homepage: http://www.klassischeyachten.de |
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#2 |
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.117
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Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich......
Der Weg hat´s in sich, träumen geht da nicht. Danke fürs Mitnehmen
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Grüße Michael Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks..... |
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#3 |
Registriert seit: 10.11.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 9.158
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Sehr schöne und stimmungsvolle Bilder hast du aus den Alpen mitgebracht!
Diese Woche mache ich Urlaub zu Hause und dadurch habe ich endlich mal wieder etwas mehr Zeit, hier hereinzuschauen.
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Einige meiner Bilder: Wildlife & Landschaft Kanada und USA NW . Winter und Polarlicht Nordnorwegen 2016 . Australien . Von Kalifornien nach Montana . Grönland 2016 . Australien 2009 . Meine Homepage |
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#4 |
Registriert seit: 26.11.2004
Ort: Region Basel (CH)
Beiträge: 5.487
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Vielen Dank für die vielen tollen Wander-Aufnahmen und die Erläuterungen dazu!
Ein Genuss fürs Auge und für den Wandertrieb ![]() |
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#5 |
Registriert seit: 24.08.2014
Ort: Stuttgart
Beiträge: 3.535
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Oha - geht's da runter
![]() Ich habe mir den Gleiwitzer Höhenweg auf Bergsteigen.com angesehen (-> KLICK). Dort ist er als -schlecht gesicherter- Klettersteig aufgeführt... Schwierigkeit C. Hoher Anspruch an Kraft und Kondition. Klettersteigausrüstung habt ihr keine dabei... Cool sieht die Strecke bisher ja schon aus... Bin gespannt, was noch kommt.
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Grüße Joachim ------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das Leben ist einfach...einfach zu schwer. Es wäre so einfach, wenn es einfacher wär' (Lindemann) |
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#6 |
Themenersteller
Registriert seit: 16.01.2005
Ort: Pfinztal
Beiträge: 2.881
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Ja, der Weg wird öfter auch als Klettersteig aufgeführt, aber das ist er in meinen Augen eher nicht. Klettern muss man zwar, aber wo ich da ein Klettersteigset einhängen sollte, wüsste ich nicht. Ich würde ihn als meist gut gesicherten alpinen Steig bezeichnen, der tatsächlich nicht einfach ist und stellenweise ziemlich ausgesetzt.
Gruß Jan
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#7 | |||||||||
Themenersteller
Registriert seit: 16.01.2005
Ort: Pfinztal
Beiträge: 2.881
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Weiter geht's: Die Obere Jägerscharte bietet seit dem Einstieg in die Untere Jägerscharte erstmals eine Stelle, an der wir die Rucksäcke ablegen können und uns zu einer kleinen Rast niederlassen können. Der Aufstieg bis hierher war durchaus spannend und landschaftlich schön, die Vorstellung, das im Abstieg auch wieder zu gehen, ist nicht so schön. Ein Blick auf den weiteren Wegverlauf steigert das Entsetzen...
![]() → Bild in der Galerie Es geht auf dem Grat hinauf zum Kempsenkopf und das sieht recht ausgesetzt aus. Zu ausgesetzt nach dem Geschmack meiner beiden Bergkameraden, die eine ausgedehnte Pause weiterer Gratturnerei vorziehen. Ein Entschluss, den es zu respektieren gilt. Allerdings möchte ich schon noch die Aussicht, für die der Weg so gerühmt wird, sehen. Also beschließen wir, dass ich allein den Kempsenkopf stürme und die beiden anderen eine Siesta halten bis zu meiner Rückkehr. Ich wandere also den Grat hinauf, der teilweise wirklich ziemlich schmal und ausgesetzt ist. Markiert ist nichts, aber ein Verlaufen ist unmöglich...
![]() → Bild in der Galerie Tief unter mir liegen die Kapruner Stauseen, die links vom Großen Wiesbachhorn überragt werden. Rechts liegt das Kitzsteinhorn, links daneben in der Ferne der Großvenediger, hinten in der Bildmitte der Großglockner. Es ist grandios! ![]() → Bild in der Galerie Das Große Wiesbachhorn, auf das wir im Vorjahr gestiegen sind: ![]() → Bild in der Galerie In der Gegenrichtung überblicke ich den eben zurückgelegten Weg: ![]() → Bild in der Galerie Die Wolke verbirgt Zell am See, rechts darunter erkennt man die Untere Jägerscharte, unter dem linken Rand der Wolke liegt auf dem sonnenbeschienen Grat die Obere Jägerscharte, wo die beiden anderen in der Sonne braten. Ich schaue mir noch an, wo der Weg weiterführt: ![]() → Bild in der Galerie Da hinunter und dann links auf der anderen Seite der Rinne gleich wieder hoch geht es zum Bauernbrachkogel. Da ich versprochen hatte, nur bis zum ersten Gipfel zu gehen, halte ich mich zurück und drehe um. Noch einen Blick auf das bescheidene Gipfelkreuz des Kempsenkopfes, dann steige ich ab.
![]() → Bild in der Galerie Oberhalb der Unteren Jägerscharte finde ich ein Edelweiß: ![]() → Bild in der Galerie Dann geht es durch die Scharte hinab: ![]() → Bild in der Galerie Endlich erreichen wir wieder Gelände, wo wir uns nicht auf allen Vieren fortbewegen müssen. Wir wandern genussvoll durch die Blumenwiesen und genießen den Blick zurück.
Gegen 13 Uhr sind wir wieder an der Hütte. Was tun wir nun mit so einem angebrochenen Tag? Das kommt dann morgen... Gruß Jan
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