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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Fotostories und -reportagen » Uganda für Tierfreaks. Oder: "Das ist eine Reise, kein Urlaub"
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Alt 26.04.2020, 20:19   #1
ingoKober

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
Endlich komme ich zum weitermachen und endlich geht es in den Kibale Wald!
Aber nein, noch nicht zu den Schimpansen...am Morgen war erstmal ein Spaziergang durch den Papyrussumpf


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(schaut mal, wie hoch der Papyrus dort wird!)

...in den Regenwald angesagt.


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Über uns flog eine Höhlenweihe


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Der Wald war so, wie man sich einen Dschungel so vorstellt


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Schmetterlinge flatterten herum


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Bunte Wanzen tarnten sich als Früchte


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Und Ameisen bauten sich kleine regenfeste Nester unter Blättern


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Aber nicht alles lebte...auf dem Boden fanden wir einen toten angefressenen Hammerkopfflughund


In Zeiten von Viren, die aus Fledermäusen kommen und böses anrichten, macht man da besser einen Bogen drum


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Schauen wir also lieber nach oben.

Da gab es zB diesen männlichen Mozambique Girlitz



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Im Blätterdach sonnten sich Guerezas (= Weiße Colobus)


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...und - etwas versteckter - auch Rote Colobusaffen


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Vom Wald wanderten wir noch ins nächste Dorf. Dort besuchten wir eine Kaffeebauerfamilie.

Hier erstmal der Kaffee


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Anders, als wir das kannten werden hier die ganzen Früchte getrocknet und dann zerstampft, um die Bohne freizusetzen. Die trockenen Fruchthüllen lässt man den Wind wegblasen



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Dann wird das ganze in der Küche des Hauses geröstet


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Beim Zuschauen beschossen uns Aliens durchs Dach mit Laserstrahlen


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Doch es wurde zum Glück keiner verletzt und wir hielten bis zum Ende des Röstvorgangs durch


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Das roch guut


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Nun wurde wieder gestampft, bis das Pulver ganz fein war


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Ein Graukopfsperling schaute interessiert zu


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Natürlich tranken wir den frischen Kaffee...köstlich. Aromatisch und ganz sanft und bitterfrei.

Ich kaufte ein Säckchen des Pulvers...aber das war sooo fein, dass es daheim nicht maschinell zubereitbar war. Man musste es mit Wasser abkochen und dann den Überstand trinken.
Trotzdem lecker.

Weiter gings, zu dem Herren, der Bananensaft, Bier, Wein und Schnaps herstellt.
Auf dem Weg dahin trafen wir u.a. Webervögel


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Und Landwirte beim Pflügen...was mit den Ankolerindern besonders attraktiv aussieht.


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Nun aber zum Bananero...

Die unreifen Bananen ( es muss die richtige Sorte sein), werden zuerst sanft geräuchert.


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Dadurch reifen alle gleichzeitig und nicht nacheinander, wie an der Staude.
Dann werden sie zusammen mit scharfkantigem Gras intensiv durchgeknetet. Die scharfen mineralisierten Grasränder zerstören die Zellwände und nur so wird der Bananensaft frei. Ohne das Gras entstünde nur Matsche.


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Der frische Saft ist so süß, dass man ihn mit Wasser verdünnen muss, schmeckt dann aber sehr lecker.
Vergoren wird das ganze dann noch zu Wein und Bier. Der Wein war nicht so mein Ding, das Bier schmeckt etwas "unüblich", aber daran könnte ich mich gewöhnen. Nicht unlecker!

Der Wein wird auch noch weiter destilliert. Mit einer selbst gebastelten Destille


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Der Schnaps ist ganz klar und sehr lecker. Wie Obstler mit ganz leichtem bananigem Abgang

Im Garten tummelten sich natürlich auch wieder Webervögel


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Und auffallend viele Graubülbüls


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Uns wurde bald klar, warum...die waren scharf auf unbeobachtete reife Bananen:


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Nun wurde es aber schon Mittag und es war Zeit für den Rückweg.
Da trafen wir noch diese nette Familie auf einem Ausflug die angesichts so vieler Kameras doch gerne einmal geknipst werden wollte.


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Das war also der Vormittag.....Am Nachmittag geht es aber dann endlich wirklich zu den Schimpansen.

Viele Grüße

Ingo
__________________
Viele Grüße

Ingo
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Kober? Ach der mit den Viechern!

Geändert von ingoKober (27.04.2020 um 11:12 Uhr)
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Alt 26.04.2020, 23:33   #2
Schlumpf1965
 
 
Registriert seit: 16.11.2019
Beiträge: 2.739
Schöne informative Zwischenstation. Sehr interessant wie die leben.
Schlumpf1965 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.04.2020, 23:45   #3
Tobbser
 
 
Registriert seit: 09.04.2017
Ort: LU, CH
Beiträge: 2.861
Heute hat mich das Bild und die Infos zum Bananensaftpresser umgehauen! Sehr spannend. Die Ameisenbauten, top!
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Alt 27.04.2020, 13:52   #4
perser
 
 
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Neumünster
Beiträge: 5.301
Zitat:
Zitat von ingoKober Beitrag anzeigen
...und - etwas versteckter - auch Rote Colobusaffen


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Solche Tierbilder liebe ich: Das Objekt sitzt nicht auf dem Präsentierteller, sondern etwas versteckt, aber so, dass man doch das Wichtigste sieht, um es zu identifizieren! Vor allem schön scharf - klasse!

Rote Colobusaffen haben wir übrigens seinerzeit nicht in Uganda gesehen...
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Gruß Harald

Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.
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Alt 28.04.2020, 17:06   #5
ingoKober

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
Jetzt aber endlich......einer der Höhepunkte der Reise: Das erste Schimpansentrekking in Kibale.

Einiges davon habe ich ja schon hier gezeigt: https://www.sonyuserforum.de/forum/s...ghlight=kibale

Aber erst mal wurden wir gebriefed......Diesen Waldbewohner hätte ich auch gerne wieder getroffen. Aber leider bliebs dieses Mal beim Bild von ihm...und ein paar typischen Rufen im Waldesinnern


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Nun erzählte man uns einiges über Schimpansen...nix neues...es gab Verhaltensregeln (in Kürze: Brav und demütig bleiben, nicht näher als sieben Meter annähern) und dass nicht garantiert war, dass wir welche sehen würden.


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Dann aber ging es endlich zu Fuß ab in den Wald. Auf dem Weg dahin begegnete uns schon einmal dieser uns gut bekannte Primat:


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Der Wald stellte sich als schöner Sekundärregenwald heraus. Dschungel wie aus dem Tarzanfilm:


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Bequem gangbar, aber schwül...


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Ziemlich bald gab es oben schon was zu sehen:


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Ein Affe...und siehe da...sogar schon ein Schimpanse


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Der war noch weit weg...aber im dichten Unterwuchs saßen wenig weiter andere Mitglieder des Trupps.
Allerdings wirklich dichter Unterwuchs.....schwer zu fotografieren und dunkel


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Man hatte sich Proviant vom Baum mitgenommen


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Die Früchte wurden gekaut und zerkaut auf der Unterlippe zwischengelagert


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Wenn einiges angekaut war, wurde das ganze heftig gematscht, der Saft herausgesogen und der Rest ausgespuckt.

Leider hielten sich weder Guide noch Touris an die 7 Meter. Manche gingen bis auf zwei Meter ran. Das fanden auch die Schimpansen nicht so prickelnd...einer drohte einem Guide.

Aber die meisten Schimpansen waren eh in sicherer Entfernung. Oben im Geäst pflegte eine Mutter ihr Kleinkind


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Nach und nach kamen aber doch immer mehr Gruppenmitglieder auf den Boden


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Aber sie hielten sich da nicht lange auf, sondern marschierten zügig los...wir hinterher.
Ein Teil der Gruppe wollte abkürzen, geriet dabei aber in einen Sumpf und in aggressive Ameisen. Sie waren später wenig begeistert darüber.

Wir aber gingen einfach schräg hinter den Schimpansen her
Und, wo gingen sie hin? genau dahin, wo wir herkamen. Das hätten wir bequemer haben können. Der ganze Trupp marschierte Richtung Straße.
Kurz davor wurde noch ein wenig Rast gemacht und hier konnte man besser fotografieren:


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Das hier war übrigens der Chef vom ganzen


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Auch die Mama mit dem Kind trafen wir wieder


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Dann ging auf einmal alles ganz schnell. nach einiger heftiger Ruferei, rannte der ganze Trupp zügig über die Landstraße


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Die Insassen eines vorbeikommender Kleinbusses freuten sich über die unerwartete und kostenlose Sichtung.

Die Affen verschwanden im Wald und für uns war der Besuch bei den Verwandtren damit beendet.

Auch wir überquerten die Straße und gingen zurück zur Station.
Unterwegs sahen wir ein Schild "Primate Lodge" und fragten uns, ob die Schimpansen wohl dort wohnten und gerade auf dem Weg nach Hause waren.

Bevor wir heim fuhren, knipste ich noch rasch einen netten Waldnektarvogel


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Zurück im Kibale Forest Camp gingen die Sichtungen dann aber weiter.

Ein Trupp Weißer Colobus verlustierte sich in den Bäumen im Camp.

Die Männchen sehen immer sehr ernst und seriös aus:


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Sie haben das Zeugs zum Fernsehmoderator.....hier mit grünem Mikro:


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Ein Weibchen hatte ein niedliches Junges dabei. Noch nicht ganz fertig umgefärbt, also wohl maximal vier Monate alt:


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Bald kam auch noch ein Trupp roter Colobus dazu...die relaxten eher


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...huch, da knipst mich ja jemand


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Ein junger roter Colobus wollte gerne mit dem kleinen Weißen spielen.


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Aber der kleine weiße traute sich zum einen nicht so recht und zum anderen hielt Mama ihn fest unter Verschluß

Das frustierte den kleinen Roten und so zog er Mama Guereza mehrfach heftig am Schwanz


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...den Moment direkt habe ich leider nicht erwischt

Mama blieb gutmütig, hielt aber ihr Baby weiter fest unter Verschluss, so dass der kleine Rote schließlich frustriert abzog


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In der Dämmerung streift eich dann noch etwas umher...gab nix neues, aber als ich mich an einem Baum abstützen wollte, hätte ich fast in ein Nest afrikanischer Honigbienen gefasst.


Bild in der Galerie


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...das wäre mir wahrscheinlich nicht gut bekommen

Zu Schluß gibts noch eine nette Gottesanbeterin


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Und vorbei war schon der dreizehnte Tag
Es schau demnächst rein für den vierzehnten, wer mag!


Viele Grüße

Ingo
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Viele Grüße

Ingo
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Alt 28.04.2020, 18:24   #6
perser
 
 
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Beiträge: 5.301
Zitat:
Zitat von ingoKober Beitrag anzeigen

Bild in der Galerie


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Das hier war übrigens der Chef vom ganzen


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Affengeile Ausdrucksstärke!! Sind schon tolle Tiere, unsere nächsten Verwandten halt...

Und dass Ihr hier nicht mehr im dichten (=dunklen) Dschungel seid, kommt natürlich der Auflösung zugute. Glück des Tüchtigen...
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Gruß Harald

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Alt 30.04.2020, 19:29   #7
ingoKober

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
So, bald habt Ihrs geschafft....heute morgen gab es schon Aufregung, da wir von ersten Flughafen- und Grenzsperrungen erfuhren. Turkish Airlines sollte auch schon Deutschland nicht mehr anfliegen - und wir waren mit denen über Istanbul reingekommen.
Nach einigen Anrufen von Rainer bei den Fluglinien, sah die Lage aber doch noch nicht ganz so schlimm aus und wir beschlossen wir vorerst weiter zu machen.
Und auf gings also in die Autos. Heute war mal wieder ein Fahrtag.
Parallel zum beeindruckenden aber weit entfernten Ruwenzori Gebirge ...


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...ging es über Land, entlang einer Kette von Kraterseen.
einer kam uns bekannt vor...richtig, es war der, der auf dem 20 000 Shilling Schein abgebildet ist:


Bild in der Galerie

Hier zeige ich Euch mal, was für eine Transportkapazität ein Fahrrad hat, wenn man es ernst nimmt:



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Und das war nichtmal ein Extremfall.
Heute war Markt und da trafen sich viele Bananenfahrräder:


Bild in der Galerie

Schliesslich machten wir Halt am Nyamiteza Krater


Bild in der Galerie


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Eine Rundwanderung war angesagt.

Dieser Felsen soll ein beliebter Platz sein, um von dort aus ins Wasser zu springen. Das war verdammt hoch, aber man muss auch bei einem Kopfsprung keine Sorgen haben, sich den Kopf am Grund zu stoßen..der See ist 400Meter tief.


Bild in der Galerie

Man kann nicht nur springen, auch der Fischfang mit der Angel lohnt durchaus


Bild in der Galerie

Unterwegs traf ich noch diesen Doppelzahn Bartvogel


Bild in der Galerie

Und eine Lachtaube


Bild in der Galerie


Was in der Übersicht so bequem aussah, erwies sich teils als durchaus steil und anstrengend...zudem es heiss, feucht und weitgehend schattenlos war


Bild in der Galerie

Die Kronenkraniche, die uns dort begegneten habe ich schon hier gezeigt: https://www.sonyuserforum.de/forum/s...=gekr%C3%B6nte

An dieser Stelle mal noch zwei weitere Bilder


Bild in der Galerie


Bild in der Galerie


Auch eine Viehweide querten wir...die Ankole Rinder sind immer wieder sehenswert


Bild in der Galerie

Eine Riedscharbe saß am Wasser


Bild in der Galerie

Und ein Palmgeier kreiste über dem Krater.


Bild in der Galerie

Sonst war nicht viel los.....und einige von uns hatten offenbar den Ehrgeiz, so schnell, wie möglich zu sein und das zog die anderen mit.
So waren wir schon in 2/3 der geplanten Zeit zurück am Restaurant
Langsamer hätten wir sicher mehr gesehen.

Immerhin: Am Restaurant sonnte sich ein schönes Männchen der Uganda Baumagame.


Bild in der Galerie


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Und beim Essen hatten wir Besuch von der zahmen Hausmeerkatze


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Nach dem Essen gings weiter...Am Äquator verkauft jemand die berühmten schwarzen Steine


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Auf einen Schlangenbiss, welcher Art auch immer gelegt, sollen sie das Gift heraussaugen und den Gebissenen gesund machen. Ich denke mal, bei zB Hausschlangen wirkts, bei Kobras eher nicht. Man sollte sich besser nicht drauf verlassen.

Am späteren Nachmittag kamen wir dann am Queen Elizabeth Nationalpark an.
Die Lodge war sehr schön gelegen


Bild in der Galerie

Und auch unsere Hütte dort hatte eine grandiose Aussicht:


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Im Hintergrund wieder das Ruwenzori Gebirge


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Im Camp fand ich diesen Marabu


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Und einen großen Baum voller Webervogelnester. Da war was los!

Die Herren priesen ihre Nester an:


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Und versuchten die wenigen vorhandenen Damen zu einer Besichtigung zu bewegen


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Ob einer Dame ein Nest gefiel erkannte man daran, wie sie damit umging. Wenn nicht, wurde es zerfetzt, wenn ja, mit Polstermaterial wohnlich gemacht


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Viele Männchen waren noch fleissig am Bauen


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Und viele Weibchen hatten sich noch nicht entschieden


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Dieser Herr hier hier machte es sich einfach. Er wartete ab, bis sein Nachbar unterwegs war und zupfte dann Halme aus dessen Nest, um sie bei sich einzubauen.


Bild in der Galerie


Diesem Herrn hier durfte ich bei der Grundsteinlegung, sprich dem Einbau des allerersten Halmes zuschauen. Sehr interessant...


Bild in der Galerie


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Bei meinem üblichen Abendrundgang fand ich noch diese hübsche kleine Schabe


Bild in der Galerie

Einige Großtausendfüßer


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Und diesen Frosch, den ich mal vorsichtig unter Chiromantis rufescens einordne


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Mehr fand ich nicht....Und dann war auch schon Schlafenszeit....

Dieses hier war Tag vierzehn
Bald wirds leider heimwärts gehn

Viele Grüße

Ingo
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Kober? Ach der mit den Viechern!
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Alt 01.05.2020, 10:29   #8
peter2tria
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Toller Bericht Ingo
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Peter

....ich administriere nicht, ich moderiere nur....
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Alt 02.05.2020, 19:16   #9
ingoKober

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Beiträge: 11.151
Da bin ich wieder. Der Blick auf die Frontseite des Unterforums zeigt, dass die Zahl der Leser des Thread langsam sinkt. Ist ja auch verdammt lang inzwischen, aber ich bin so weit gekommen..ich mache jetzt noch fertig.
Los gehts also mit Tag 16!

Wir fuhren morgens erstmal zum Kalinzu Forest (nicht Kyamboura, wie ich fälschlich in den Bildnamen vermerkt habe).
Dort ging es los auf der Suche nach den dortigen Schimpansen. Feucht, warm, teils steil und vor allem glitschig.
Aber sehr schöner Sekundärwald mit eingestreuten Resten von Primärwald:


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Auf dem Waldweg fand ich diese Raupe. Leider etwas verwackelt, aber spektakulär fand ich, dass diese Raupe schon Schuppen wie der Falter später auf seinem Schmetterlingsflügel hatte.
Sowas habe ich noch nie auf einer Raupe gesehen, noch wusste ich, dass das vorkommt:


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Auch leider unscharf dieser spektakulär schimmernde Erdfloh


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Bei uns werden die so 2-3 mm groß, der hier brachte es auf über einen Zentimeter.


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Bald schon hörten wir laute Schimpansenrufe und dann ging es querbeet durch den Urwald


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Man sah erste Schimpansen-Schlafnester


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Und bald auch diesen älteren Herrn, der hoch über unseren Köpfen gemütlich mit einem zurechtgestutzten Zweigchen ganz klassisch nach Baumameisen angelte und sie dann einschlürfte....Jane Goodall brauchte Jahre, um das erstmalig beobachten zu können


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In der Nähe saß diese ältere Dame mit langen Augenbrauen und seltsamem Gesichtsausdruck


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Als sie ging, schoß sie noch einen Strahl aus einer hinteren Körperöffnung


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Richtig Remmidemmi war dann an einem großen Feigenbaum, der voller reifer Früchte hing


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Man stopfte sich das Maul so voll, wie nur möglich..


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..um dann den Saft durch die Zähne ins Maul zu pressen.

Übrig bleibt eine braune Matsche, die ausgespuckt wird. Klumpen davon lagen überall auf der Erde herum.


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Es waren reichlich Feigen zum Nachfüllen da...


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Auch das Baby riskierte schon eine dicke Lippe


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Es hatte ein echt schweres Leben, denn überallhin musst er seinen großen und sperrigen Spielstock mitschleppen


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Aber nicht nur das...von den ausgequetschten Feigen konnte es sich auch nicht trennen. Es hielt sie in einem Fuß und schleppte die Matschepampe ebenfalls überallhin mit.
So ist das Klettern schon sehr beschwerlich...


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Aber Kinder sind nunmal Kinder, egal ob Homo oder Pan.


Der Kleine meditierte auch lange über seinem Stock...kann man vielleicht doch auf den verzichten? Oder ihn handlicher machen?


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Fragen über Fragen....das Leben ist ein hartes!

Auf unserem Rückweg trafen wir noch auf einen Schimpansenherrn, der einen Baum voller Gespinstmotten gefunden hatte. Das hantieren mit den Gespinsten ekelte ihn sichtlich etwas, doch konnte man so leicht große Mengen leckerer Raupen zu sich hochziehen. Also tut man das trotz Ekel...aber eben ganz vorsichtig, mit möglichst wenig Kontakt zu den klebrigen Fäden...und Koonzentratiooon!


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Vor lauter Trubel in den Bäumen durfte man aber auch nicht vergessen, nach unten zu gucken. Da traf man nämlich immer wieder auf Heereszüge der Siafu oder Treiberameisen. Wenn man da rein tritt, tuts weh und dauert, bis man alle wieder los ist:


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Schließlich kamen wir wieder am Waldrand an und warteten in einem Teefeld auf unsere Autos.

Dabei fand ich noch diese Gottesanbeterin...evtl Polyspilota aeruginosa.


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Nun endlich fuhren wir zum Mittagessen heim in unsere Lodge mit dem großartigen Ausblick.

Und.....

Abgehakt ist dieses nun
Später werden wir ganz andres tun!

Viele Grüße

Ingo
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Geändert von ingoKober (02.05.2020 um 22:36 Uhr)
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