Registriert seit: 09.04.2017
Ort: LU, CH
Beiträge: 2.861
|
Guten Abend,
es ist wieder soweit, willkommen zur 4. Ausgabe der fünfteiligen Sonderaktionsserie "Doppelt hält besser"! Diesmal wieder mit dabei Tobbser alias Tobias und dey, der auch unter dem Künstlernamen Jens auf dieser Erde wandelt.
Beide Höchstleistungsweihnachtskalenderbilderbesprechun gsvollprofis geben heute Ihren fullminanten Abgesang mit mehr oder wenig kurzen oder langen Texten, um sich mit einem unhörbarlauten Knall (voraussichtlich) zu verabschieden. Zum Glück für die einen und zum Schrecken der anderen, bleiben ich aber als normaler Kalenderbildeinsteller dem danaischen Monatsthema erhalten.
Erster Teil wird vom oben Erstgenannten bestritten, der zweite, naja ihr wisst schon, ansonsten ist dies ein guter Zeitpunkt, den Eingangstext mit Freude noch einmal zu lesen und die Buchstaben des längsten Wortes zu zählen.
Besprechung 19.12.2020  |
---|
Name | Bild | Besprechung | Mainecoon |  | Heute darf ich mit einem Löwenzahn mit Beinwell beginnen. Ein sanftes Bild, das meinen etwas angschlagenen Nerven einer zu kurzen Nacht gut tut. Die offene Blende lässt nur einen minimalen Schärfebereich zu, den mein Auge sofort sucht, um sich dann in den Farbtupfern des Hintergrundes zu verlieren. Das dies kein Zufall bzw. vom Fotografen gewollt ist, lese ich aus der Bildaufteilung, (Hauptmotiv trotz Neigung nach rechts auch in der rechten Bildhälfte) und dem Titel heraus Die Lichtstimmung und das Format passen sehr gut. Ein tolles Bild, dem mit der kurzen Belichtungszeit jegliche Möglichkeit auf Bewegungsunschärfe ausgetrieben wurde. | bajella |  | Was guckst du? ist, glaube ich, eine der am häufigsten gewählten Titelfragen bei Tierportraits mit Blickkontakt. Aber warum sich irgendetwas Neues ausdenken und an den Haaren herbeiziehen, wenn es so gut passt und hier auch noch im doppelten Sinne. Die beiden dunklen Farbflecke im Bokeh erscheinen wie ein in der Gegendiagonale liegendes Augenpaar, samt dunkler Nase darunter. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Effekt erst in der SW-Bearbeitung so richtig zu Tage kam. Hast du es beim Bearbeiten entdeckt und deshalb so gewählt? Ein winziges Stück des scharfen Härchens rechts oben fehlt, aber wer weiß, wie viele Zentimeter das noch gegangen wäre und dann die tolle Komposition zerstört hätte. Du siehst, jetzt musste ich etwas an einem Haar herbeiziehen, um irgendetwas bemängeln zu können. Die Schärfe liegt auch noch perfekt. Die Krümel an der Nase erhöhen den Knuddligkeitsfaktor um 5 und wären vielleicht auch die Antwort auf die Titelfrage. | Windbreaker |  | Diesen Titel Bist Du auch neu hier? muss ich nicht selber beantworten, denn du warst so freundlich, uns die Geschichte vor und nach diesem Bild in die Beschreibung in der Galerie zu tippen (Interessierte klicken bitte auf den Namen des Fotografen ganz links). Denn genau das ist es, was dieses Bild auslöst, die Fragen nach dem Wie? und Warum?, was zu einer Beschäftigung mit dem Bild führt und es damit auszeichnet. Kurz OT: Das menschliche Gehirn ist schon faszinierend, das Bild entstand im März und du hast es sicher zeitnah eingestellt. Ich habe das Bild damals gesehen und die Diskussion zum Rauschen, etc. verfolgt und glaubte alles in diesem Zusammenhang vergessen zu haben. Pustekuchen, die kleine Erinnerungswelle kommt herangeströmt und mit ihr doch eine Menge diffuser Informationen. Das Rauschen hast du stärker bekämpft, wahrscheinlich auf Kosten einiger Details, aber das stört mich nicht so sehr. Ich hätte an deiner Stelle, das Bild noch etwas links beschnitten oder vergrößert, um den sich dort andeutenden kleinen gelben Federball entweder völlig zu eleminieren oder deutlicher anzuschneiden. Aber lieber raus mit ihm Ein Bild, welches sich diese Stelle im Kalender, durch seine subversive Kraft Fragen zu stellen, redlich verdient hat. | Hans1611 |  | Ich hab´ geträumt heut nacht ..., dass meine Kamera meine Träume aufnehmen kann. Zumindest scheint das für deine RX100 zu gelten, die außergewöhnlichen EXIFs sprechen auch dafür. Ich sehe zwei bedeutende Arbeitsschritte, die Aufnahme der Tulpen im passenden (Gegen-?)Licht und die EBV im Anschluss. Vielleicht hast du schon für die Aufnahme eine Farbfolie benutzt, aber für mich spricht die Schärfe der Blumen eine andere Sprache. Links oben gibt es noch ein paar kecke Sonnenstrahlen als Eckschmuck, oben drauf noch ein paar Bokehkringel gestreut. Ich wäre nicht in der Lage, ein solches Bild zu erstellen, empfinde es aber als sehr stimmig (Wieso eigentlich "aber"? Aber gefühlt musste hier eines rein.). Magst du mir noch etwas zur gelungenen EBV verraten? Auf Leinwand gedruckt, kann ich es mir als Verkaufsschlager in diversen Möbelhäusern erträumen. | Schlumpf1965 |  | Nach oben geht mein Blick und kehrt alsbald zurück. Weihnachtlich würdsch mir wünschen, du nähmst dir das Sekündschen, nen großen Schritt nach links zu tun, dann kann die Mitte mittig ruhn. Architektur scheint zu verpflichten, alles janz jenau zu richten. Abstand links und rechts sei gleich, es liegt der Kreis auf Kreis. Es ist nicht mein Bereich, drum sag ich nur ganz leis. Du bist schon auf der richtgen Spur, es fehlt ein wenig Übung nur. Bevor wir schauen wieder weg, was sehn wir hier? Was ist sein Zweck? Ach Dummkopf, der ich bin, es steht versteckt im Bilde drin. Versicherung Mannheimer, du Möchtegernversreimer.  | Dana |  | Wir bleiben im selben Metier. Die Kubushäuser Rotterdams hast du uns ausführlicher samt Innenenrichtung etc. in einem Thread gezeigt. Ein tolles Motiv und die Ausrichtung erscheint perfekt. Ich bin, wie gesagt, kein geübter Architekturfotograf, hätte trotzdem ein paar Anmerkungen. Ich kenne die Aufnahmsituation nicht, aber außer du hast im Vorbeilaufen eingeklemmt in einer Horde sturer Touristen oder einhändig kopfüberhängend diese Bild geschossen, sollten längere Verschlusszeiten und damit eine größere F-Zahl möglich gewesen sein. Die ISO verrät auch noch Spielraumnach oben. Dann wäre sicher alles scharf und weitesgehend ohne CAs an den Häuser-/Dachkanten aufgenommen wurden, wobei ich mich ein wenig wundere, dass letztere nicht nachträglich entfernt hast. Unabhängig von diesen eher technischen Mängeln, bietet das Bild eine wunderbare grafische Berg- und Talfahrt für die Augen. | y740 |  | Ich sehe den Alpensalamander bei schlechtem Wetter recht häufig in den Hügeln hinter unserem Haus, aber ich habe ihn bisher nicht ansatzweise so schön ablichten dürfen wie du. Das Tier scheint ja regelrecht zu posen und sich dafür einen Naturlaufsteg ausgesucht zuhaben. Die Schärfe liegt auf seinem Auge und ich erkenne dich mit angelegter "Waffe" darin. Der Stein bietet einen wunderbaren farblichen Kontrast zum Salamander. Die wieder auftauchende Schwanzspitze gibt der gekrümmten Haltung etwas Natürliches und verleiht dem ganzen Bild die nötige Breite und Tiefe. Wäre es ein Shooting mit einem Menschlein, hätte ich es gebeten, die linke Hand ein wenig nach vorne zu nehmen, dass der Arm nicht ganz so angesetzt wirkt, aber da sind wir wieder bei den Träumen. Ein herrliches Bild! | Vera aus K. |  | An der Gabel sollt ihr ihn erkennen und das tun wir auch! Es ist, wie jeder im hellen Lichte der Vernunft erkennen kann, eine Gabelracke ... die sich hinter einem Rotmilan versteckt. Das muss ein heller Tag gewesen sein, da du ihn bei so moderater ISO und kleiner Blende einfrieren konntest. Hier mausert sich ja ein noch junges Wildlifeküken. Du bist nicht der Versuchung erlegen, die dunklen Bereiche zu sehr aufzuhellen und auch das Schärfen würde nicht übertrieben. Großes Lob! Ein klasse Flugbild der Königsweihe! | perser |  | Sunset am Neusiedler See - Lieber Harald, eine wunderschöne Atmosphäre, wunderbar gerahmt mit Schilf und Wolken. Die Wellen, das Land im Hintergrund und der kleine Vogel in der Mitte (den manche vielleicht wegestempelt hätten), alles herrlich. Ein Steg als Blickführung fast hin in die Bildmitte und dann...mhhh, sag mir bitte, dass du das Sonnenblümchen nicht extra dahin gemacht hast. Was ist denn da passiert? Kannst du mir dein Ausgangsbild zeigen? Ich klebe jetzt dein Profilbild drüber und genieße mit dir die Stimmung des restlichen Bildes. | Tom D |  | Mit einem Affenzahn rase ich heute durch die Besprechung und bleibe hier scharf bremsend hängen. Schon auf den ersten Blick bleibt mir das "Jööhh, wie niedlich!" im Halse stecken, der will nicht kuscheln. Im nächsten Augenblick denke ich an Vampire und Photoshop, aber nein, Kattas haben tatsächlich solche Eckzähne, die sie wahrscheinlich beim Früchteessen und Kämpfen untereinander gut gebrauchen können. Den Ausschnitt hast du gut gewählt, der angeschnitten Kopf stört nicht nur nicht, sondern konzentriert das Geschehen auf den intensiven Blick samt (Sidekick)Zahn. Mich beeindruckt auch die Detailfülle bei ISO 2500. Das Rauschen im Bereich der Hintergrundunschärfe würde ich in keinem Fall gegen verlorene Barthaare eintauschen. Hoffentlich saugt er mir nicht die ganze Begeisterung für die nächsten Bilder aus. | HoSt |  | Wieder entführst du mich nach Ägypten, lieber Holger, diesmal zu den Säulen des Hypostyls von Karnak, der größten Tempelanlage des Landes. Gleich zwei Reihen der riesige Säulen banntest du auf deine Speicherkarte und nun auch in einen meiner vier RAM-Riegel. Und sie scheinen ähnlich viele Informationen aufnehmen zu können wie diese, aber auch an Ihnen nagt der Zahn der Zeit (ist hier also auch einer versteckt ). Der Bildaufbau gefällt mir, du hast die spannenste Säule scharf aufgenommen und das kleine Fensterchen gibt den Weg des Lichtes wieder (vielleicht hätte Hans hier noch eine Idee dazu ). Ich habe ein wenig mit den Reglern in Lightroom gespielt und würde dir eine Erhöhung des Kontrastes und/oder Absenken der Tiefen und Schwarzwerte sowie ein wenig Dunstentfernen empfehlen. Das hebt die Tiefenwirkung an und macht die Hieroglyphen deutlicher. Du siehst, sie, die Säulen, haben es auch auf meine SSD geschafft und in mein Gehirn, wo sie Erinnerungen an die Kindheit mit Ihrer Faszination für diese Zeit erweckten. Konnte man Hieroglyphen nicht realtiv direkt mit Buchstaben übersetzen? (Klar, man dann hat immer noch eine Fremdsprache.) | kilosierra |  | Wohnungswechsel - Arrgghhh, wieder einmal frisst er sich tief in mein Herz. Wie habe ich dich, um dein Glück beneidet, so etwas zu erleben. Und wie dankbar war und bin ich dir für diese tollen Bilder. Liebe Kerstin, du erlebst gerade harte Zeiten. Ich wünsche mir, dass du aus den vielen tollen Fotos deinerseits in diesem Jahr Kraft und Hoffnung schöpfen kannst. Wer kann schon von sich behaupten solche tollen Fotos von so einer tollen Aktion gemacht zu haben? Das Junge, dessen kleines Gesicht man sogar gut erkennen kann, im Mund im gestreckten Gallop über die Wiese. Der helle Wahnsinn und ein gutes Beispiel dafür, was Kleinkinder alles aushalten Hast du eigentlich in RAW fotografiert, vielleicht ließe sich noch ein Mü herauskitzeln? Und wie schwer war es denn eigentlich sich für eines der Bilder aus der Serie zu entscheiden? | jhagman |  | Don Quijote und Sancho Panza auf dem Weg zu ihrem, zum Sprichwort gewordenen, Kampf gegen die Windmühlen. Hast du dieses Bild kommen gesehen? Oder war es das pure Schicksal/Glück des Augenblicks? Ich habe verzweifelt die Zeichnung gesucht, die als Vorlage für dieses Bild in meinem Geist herumschwirrt. Vielleicht kann jemand helfen. Das die linke Reiterin auch noch eine Schutzweste trägt, eine Gerte an der linken Seite führt, das größere Pferd hat und etwas größer ist, ist unglaublich. Ich gehe sicher richtig davon aus, dass du als Anspielung auf die alten schiefen Windmühlen, das moderne Pendant hier, um knapp 2 Grad nach rechts kippen lassen hast. Etwas links von der Mitte gibt es noch was zum Stempeln. Etwas mehr Wumms insgesamt und Farbe im Himmel durch Dunstentfernen, bzw. Kontrasterhöhung und Absenken der Lichter würde ich dem Bild noch gönnen. Wobei man aufpassen muss, dass dann das grüne Gesträusch nicht zu dominant daherkommt. | embe |  | Die Chiesa di San Giovanni Battista scheint eine Kirche zu sein, sonst würde wohl rechts niemand hängen. Kurze Rücksprache mit unserem modernen Herrn (Google) und tatsächlich, sogar hier in der Schweiz, hier geht's zur PDF-Broschüre. Sehr gut ausgerichtet mit Eckläufer und im richtigen Zeitpunkt vor Ort, um die Sonnenstrahlen fast senkrecht zum Mauerwerk abzulichten. Es scheint, als ob der Fokus etwas zu weit hinten liegt, da der Stein links oben nicht scharf wirkt, kann aber auch am Objektiv liegen. Ich bin zwar der Meinung, dass der liebe Herr Jesu Christ in unserer Gesellschaft immer noch genug Raum einnimmt, würde ihm aber hier durchaus noch etwas mehr des selben zugestehen. Der "Sonnenstern" wäre vielleicht mit einer kleinen Änderung des Standorts oder des Objektives knackiger, aber so gibt es wiederum passende Reflektionen über den oberen Teil des Mauerwerks. Eine stimmige und durchdachte Aufnahme eines besonderen Ortes. | Tafelspitz |  | Scheinwerfer - Ein Bild das mich gleich begeistert, kurz dachte ich an eine alte Bergwerkslampe (komme ja aus Freiberg, Glück auf), aber die Fassung, Größe und vor allem Beschreibung deinerseits belehren mich eines Besseren, er ist von einer Dampflok. Du hast den vollen Dynamikumfang ausgereizt und den Fokus, perfekt getroffen. Welches deiner Objektive bildet denn hier so rattenscharf ab? Das Sony? Das Sigma? Oder hast du noch ein 70er Makro? Die scharfen Tropfen links unten und rechts oben sind ein Schmankerl, ebenso die Spiegelungen innerhalb der Lampe. So bevor ich vor lauter Schwärmen nicht mehr aufhören kann, zwei konstruktivkritische Fragen: 1. Woran hast du das Bild ausgerichtet? Ich würde es minim nach links kippen wollen, 2. Warum hast du die rechte Verschlussklemme(?) abgeschnitten, bzw. dem ganzen nicht ein wenig mehr Platz gelassen? Unten ist es durch den Schärfe- und Helligkeitsverlauf gut, links wird es eng und oben, arrgh, stecken geblieben. Alles in allem ist das Bild keine Tranfunzel, sondern eher ein 1000Watt-LED-Strahler! | CB450 |  | Du nennst es Playa de Benijo, ich rufe es bei seinem richtigen Namen: "6/20191127-_DSC2230-Bearbeitet-Bearbeitet-Kopie" Apropos, richtiger Name. Ich hatte ja schon Dirk in "dor Rohrdommel-Dirk" umgetauft und jetzt bist du dran. Nach mütterlichem Sächsisch folgt väterliches Erzgebirgsch. In der Region, "wo de "Hosen" Husen unn de "Hasen" Husen hasen" wird aus dem, von mir schon ums ein oder andere Mal verwendeten Landschaftskalender-Peter, ab heute, da es das Wort Landschaft im Erzgebirgischen nicht gibt und entfällt, kurz und bündig: "Kalanner-Peet"! "Lieber Kalanner-Peet, e schiienes Bild, nei, de Farb, ei schii!" Ich stmme meine Großeltern zu, ein Meisterwerk, das Wasser mit seinen Linien, der Helligkeits- und die Farbverläufe alles zieht einen ins Bild hinaus und dann BÄÄM, der harte, schwarze scharfkantige Felsen. Nur die Sonne mag ihn ein wenig erweichen. Fantastisch! Der richtige Name deutet auch auf einige Bearbeitungsschritte hin...  | kiwi05 |  | Gänsegeier (3) - Seines Zeichens stolzes Mitglied der Ausstellung, wenn auch noch im nicht öffentlichen Bereich. Zurück zum Bild: Was kann oder darf man an einem Austellungsstück noch kritisieren und was wurde noch nicht gelobt? Die einzigen anfänglichen Makel wurden schon beseitigt, der Huldigung während der Ernennung genüge getan. Schärfe, Bildaufbau, Einbezug in die Umgebung, Lichtstimmung, ja,ja, Peter, da ist dir ein Schüsschen gelungen. Wenn ich groß (oder alt) bin, möchte ich das auch mal so können. | Scharti |  | Garten in England, ergeben Titel und Beschreibung zusammengefügt, ich hätte es fast noch ein wenig nördlicher gelegt, aber ich war auch bisher "nur" in Schottland. Welche Kirche sehen wir denn hier? In jedem Fall ein pikfein gepflegtes Plätzchen, erinnert mich ein bisschen an die Dorfstraße kurz vorm großen Showdown in "Shaun of the Dead". Der Bildaufbau gefällt mir, lediglich der angeschnittene Kamin könnte etwas tiefer oder höher sein. Der Gärtner kriegt ein großes Lob und du hast die Blumenpracht detailreich und gestochen scharf wiedergegeben. Arbeitest du mit dem Dunstentferner in Lightroom oder ähnlichen oder hast du mehrere Aufnahmen gemacht? Mich würde die Bearbeitung sehr interessieren. Dynamikumfang von links nach rechts ausgeschöpft. Wunderbar ausgerichtet ist es auch noch. Ihr macht es mir aber auch schwer zu meckern. | Superwideangle |  | Dead Vlei - eine tote Ton-Pfanne eines Wüstenflusses in Namibia. Jetzt bräuchte ich wieder meinen Sohn, für eine alternative Zweitmeinung, damit wir hier eine kleine Regelmäßigkeit schaffen, aber der schläft schon. Du musst also mit mir vorliebnehmen. Die Luft scheint diesmal nicht so sehr zu flimmern, es gibt massiv mehr Details, als beim letzten Wüstenbild. Liegt aber auch am Bildaufbau. Die Farbgebung bleibt gewohnt stark. Die Aufteilung geht etwas gegen die Norm und ich bin geneigt dir zuzustimen. Das nächste Mal bist du einfach der erste, der nach dem letzten Regen ein Bild von der Stelle macht. Diese blöden Fußspuren zum Baum hin, hätten sie wenigstens alle die selbe Spur genommen, aber so geht ein wenig Flair verloren. Wiederum eine tolle Aufnahme von deiner letzten Reise, die Lust macht auf die letzten vier! | Andronicus |  | 20190923 111404 - Kein schlechter Gedanke, die Nummer des Ringes als Bildtitel zu wählen, so kann jeder eventuell mitlesende Ornithologe gleich ein Häkchen setzen. Ein Kleiber bei seiner Lieblingsbeschäftigung, baumablaufend einen leckeren Happen verspeisen. Der Fokus scheint minimal zu weit vorne zu liegen, der Schwanz ist deteilreicher als der Kopf, aber vielleicht hat er sich auch bewegt. Ist da noch viel Material vom Bild da? Ich könnte es mir auch radikal beschnitten vorstellen (linke untere Ecke wäre dann der schwarze Fleck in der Mitte), da mir persönlich der Hintergrund nicht sehr zusagt. Entrauschen würde ich ihn auf jeden Fall und den Kleiber etwas nachschärfen. Die beiden weißen Härchen am Baum würden nur wahre Hardcore OOC-Fetischisten nicht wegstempeln, glaube ich Eine schöne Szene, in der ich noch Verbesserungspotential sehe. Ich habe vor lauter Feuereifer für dein Bild schon eine Version erstellt und kann sie dir gerne zustellen, wenn du magst  | cf1024 |  | Wo bleibst du? - Ja, wo bleibt denn jetzt der Zusammenhang der Frage mit dem Bild? Ist es eine wartende Haltung, die die Frau annimmt und auf die du anspielst oder ist etwas vorher passiert? Oder meinst du mit der Frage, gar die Frau im rechten Bild? Ich tippe auf ersteres und letzteres, gemischt nicht gerührt. Jedenfalls großartig, wie du wieder farblich passenden Mensch und Bild zusammengführt hast. Ich denke, nein, ich weiß, dieses Bild enthält viel spaltbares Material und unter den richtigen Kesseln gezündet, könnte sich hier ein wahrer atomarer Hexenkessel der Diskussion über Sinn und Unsinn solch eines Bildes entstehen und zur Schmelze des schönen Monatsthemas führen. Jeder Mensch ist schön und hat ein Recht geliebt zu werden. Jeder Mensch kann sich seine extremen Gedanken verkneifen und einfach nur die schöne Komposition genießen, auch geschmunzelt habe ich, beim Hintern zu Hintern im Bild, aber ich lache weder aus, noch unterstelle ich es anderen, dies zu tun. Auf ein friedliches Weihnachten und lustiges Beisammensein. Danke für das tolle Bild! |
|
So, dies tat mal wieder gut und war richtig spannend. Ich hoffe, ich habe so wenig Rechtschreibfehler übersehen, dass meine Sätze noch Sinn ergeben und übergebe mich, äh an Jens. Hau rein! in die Tasten!
Sein korrigierter Text folg etwas weiter hinten
Geändert von Tobbser (20.12.2019 um 10:11 Uhr)
|