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#23 |
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Themenersteller
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.415
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Was dieses Objektiv in der Astrofotografie leisten kann, sieht man an diesem Beispiel:
→ Bild in der Galerie Es wurde mit der A7mod, dem Sigma 1,4/105mm bei f/2 und einem Schmalbandfilter, der nur die H-Alpha-Linie (HWB=12nm) durchlässt, bei ISO1600 50x4min belichtet, wobei die Bedingungen nicht gut waren durch Dunst und schlechte Durchsicht. Die feinen Strukturen in der Bildmitte gehören zum sog. Spaghetti-Nebel, einem äußerst schwachen Nebel, der ohne Filter kaum zu fotografieren ist. Ja, vielleicht im Hochgebirge mit 10 Stunden Belichtungszeit... Nachdem ich jetzt schon einige Nächte mit dem 1,4/105mm geübt habe, geht das Fokussieren auch ohne Testaufnahmen sehr gut - zumindest bei f/2 oder f/2,8. Bei f/1,4 bin ich mir nie ganz sicher, ob es wirklich perfekt passt. Zudem ist die Abbildung in den Ecken zwar sehr gut für f/1,4, aber bei f/2,8 sind die Ecken auch bei FF tadellos für die Astrofotografie. Es ist ja auch das erste AF-Objektiv, das ich für die Astrofotografie einsetze. Daher war ich überrascht, dass im Sucher eine Entfernungsskala bei der A7 eingeblendet wird... Übrigens noch ein kleiner Trick zum Scharfstellen über das Display: Sucherlupe auf höchster Stellung und dann noch das Bild eines Sterns mit einer optischen Lupe vergrößern! Bis vor ein paar Tagen hatte ich dazu eine einfache Lupe (Bikonvexlinse mit 60mm Durchmesser und einer Brennweite von ca. 160mm) verwendet. Jetzt habe ich mir einen Achromat (Nahlinse mit +10Dioptrien, also 100mm Brennweite) zugelegt. Mit dem ist das Scharfstellen noch viel einfacher, weil die Abbildung wesentlich besser ist.
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