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#1 |
Registriert seit: 03.11.2014
Beiträge: 1.558
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Zunächst macht es den Eindruck, die vorgetragenen Probleme mit Glaspilz-Befall bei der RX10-1 seien Einzelfälle, aber wenn man mal gezielt sucht, kommt man schnell zu der Einschätzung, dass das Problem sooo selten nicht ist.
Was dann die Frage aufwirft, ob es u.U. irgendwelche Gemeinsamkeiten gibt, z.B. in der Nutzung - schliesslich ist die RX10 ja von Anfang an von Sony besonders mit ihrer Beständigkeit gegenüber Staub und Feuchtigkeit beworben worden - oder aber, ob die betroffenen Einheiten u.U. aus einer bestimmten Produktionsreihe, von einem bestimmten Produktionsstandort o.ä. stammen, ggf. mit Komponenten aus einer gleichen, problembehafteten Reihe eines Zulieferers bestückt sind. Wenn z.B. "immer" das Frontelement betroffen ist -auf der Innenseite, bzw. innerhalb der Verkittung der Linsenkombination- dann mag das ja Zufall sein, jedoch möchte man meinen, dass zunächst einmal keines der Elemente, bei einer Feuchtigkeitsexposition während der Nutzung über Gebühr, besonders prädestiniert dafür wäre, Glaspilz zu entwickeln. Also wäre eher zu erwarten, dass ähnlich viele Berichte über der Befall von anderen Elementen vorliegen. Insgesamt scheint es mir aber fraglich, ob es in der Praxis möglich ist, eine entsprechende Erhebung zusammen zu stellen, die -statistisch relevant- die Hypothese eines Material-, Verarbeitungs- oder sonstigen Produktionsfehlers belegen könnte, der den Pilzbefall am Frontelement verursacht ooder begünstigt. |
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#2 | |
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
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Zitat:
Gruß Wolfgang
__________________
Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort aufgrund seiner Erfahrung Flickr |
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#3 |
Registriert seit: 03.11.2014
Beiträge: 1.558
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Eben.
Gerade die Häufung des Befalls auf der Innenseite, bzw. in der Verkittung des Frontelements scheint mir ein Indiz für eine mögliche Kontaminierung vor dem Verbau. Oder u.U. Nutzung eines besonders "schmackhaften" Kitts. Wenn insgesamt eine mangelhafte Abdichtung vorliegen würde, dann sollte man doch erwarten, dass ein Befall von anderen Linsengruppen etwa ebenso häufig festgestellt würde. Dafür kann ich jedoch keine Hinweise entdecken. |
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#4 |
Themenersteller
Registriert seit: 01.09.2019
Ort: München
Beiträge: 45
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UPDATE:
Habe die Linsen wie im Link oben beschrieben ausgebaut und auseinander geschnitten. Anschließen mit Isopropylalkohol (70%) gereinigt. Der Pilz ist zu 100% verschwunden (allerdings glaube ich auch die Beschichtung...) Die spannende Frage ist jetzt, mit was kann ich das wieder verkitten? Verwendet war eine Art Silikon, das aber halt so fein und dünnflüssig sein muss, dass sich damit eine so feine Fuge ziehen lässt. Jemand eine Idee dafür? |
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#5 |
Registriert seit: 02.06.2017
Ort: Berlin
Beiträge: 925
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#6 |
Themenersteller
Registriert seit: 01.09.2019
Ort: München
Beiträge: 45
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Die Linsen berühren sich nicht, sind also wirklich nur am Rand durch den weißen Silikonring (s.Foto von mir) mit dem schwarzen Rahmen "vergossen/verkittet". Genau dafür suche ich jetzt etwas passendes.
Geändert von El_Sonador (10.09.2019 um 21:31 Uhr) |
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#8 | |
Registriert seit: 15.02.2016
Ort: Nürnberg
Beiträge: 143
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Zitat:
Habe alle ATX in Sammlung, nur dieses ist betroffen (hatte 5 Stück) |
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#9 |
Registriert seit: 18.07.2022
Beiträge: 1
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Ahoi zusammen. Vor etwa 3 Monaten mußte ich zu meiner Verwunderung feststellen, das sich im Objektiv (am Objektivrand) meiner Sony RX10 (erste Version) zwei Glaspilze gebildet hatten. Sie befinden sich am Rande und ziehen sich sozusagen am Objektivrand entlang. Ich habe dann in diesem Forum erfahren müssen, das dies kein Einzelfall ist. Mir war aber der Austausch der Optik für rund 450 Euro zu teuer. Ich habe dann im web herumgesucht und bin dann auf Berichte gestoßen, wonach UV-Licht Pilze abtöten soll. Ich habe dann die Kamera an einem Fenster deponiert, so das diese tagsüber indirektem UV-Licht ausgesetzt war. Phasenweise habe ich die Optik auch direktem Sonnenlicht ausgesetzt. Erst 30 Minuten, dann auch 1 Stunde und länger. Zusätzlich habe ich mir dann noch eine sog. Blaulicht (Schwarzlicht)Lampe gekauft, die künstliches UV-Licht aussendet. Diesem Licht habe ich die Kamera bis zu 30 Minuten ausgesetzt. Ich habe dann in der ganzen Zeit das Pilzwachstum beobachtet und festgestellt, das sich da nichts mehr bewegt. Das Pilzwachstum scheint also gestoppt. Seit etwa 2 Wochen fotografiere ich wieder mit der Sony, setze sie aber bei Nichtnutzung weiterhin dem indirekten UV-Licht aus. Motto: sicher ist sicher. Ich wollte diese Erfahrung hier mitteilen, als Dank für die vielen Erfahrungsberichte und die Anregungen, die ich dadurch erfahren habe.
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#10 |
Registriert seit: 13.09.2012
Ort: Nürnberger Land
Beiträge: 848
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Es gab etliche Berichte im Netz darüber. Ich hatte mir damals auch diverse Lampen etc. besorgt und das Objektiv stundenlang der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt.
Alle Mühen waren erfolglos. Es hatte überhaupt keine Wirkung. |
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