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Moderator
Registriert seit: 15.01.2004
Ort: D-31311 Uetze
Beiträge: 4.110
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schon spooky, was der Kollege sich da zusammenreimt.
Es ist ein wildes Gemisch aus nachweislich korrekten Aussagen neben -mehr oder weniger plausiblen- Vermutungen und schlicht falschen Informationen. Seine "Wirtschaftskrise der Fotoindustrie" ist so ein Beispiel: wenn man nur die letzten paar Jahre betrachtet, sieht das so aus. Wenn man mal zurücktritt und einen längeren Zeitraum betrachtet, bleibt davon nur eine extreme Spitze beim Wechsel von "Analog" zu "Digital". Jetzt normalisiert sich der Markt wieder auf den Stand vor diesem Wechsel, wobei man die einfachen Knipskameras heute in den Smartphones findet, deren jährliche Stückzahl (und aktuelle Bildqualität!) höher liegt als die Gesamtzahl aller jemals gebauten "analogen" Kameras überhaupt. Und wer baut die Sensoren für diese Systeme? Genau, dieselben Hersteller, die auch die größeren Sensoren fertigen. Seine Einlassung zu Entwicklungskosten ist nicht falsch, aber die Entwicklung findet auf der Ebene der Pixelzelle statt, und es ist "relativ einfach", dieselbe Pixelzelle auf verschieden großen Sensoren einzusetzen. Mal die Sensorformate den alten Filmformaten gegenübergestellt:
Es wird sicher das 35mm Kleinbildformat in Zukunft für Wechselobjektiv-Systeme vorherrschen. Dies hat vordergründig praktische Gründe, da es nur für dieses Format ein sehr großes Spektrum von "Brennweiten" gibt, genauer Objektive mit extremen Bildwinkeln. Zur Zeit sind 130° (10mm) bis 2° (600mm x2fach TC) für viele Systeme verfügbar, historisch gibt es auch 1° (Nikon 2000mm Spiegel) oder 220° zirkulär (Nikon 6mm). Für größere Formate fehlen die Supertele, für kleiner Formate die Extremweitwinkel. Und hier entsteht ein Henne-Ei-Problem zwischen Objektiven und Aufnahmeformaten. Beim extremen Abfall der Verkaufszahlen von "unterformatigen" Kameras ist auch nicht mehr mit Neuentwicklungen an den extremen Rändern zu rechnen, und bei den Überformaten waren die Stückzahlen immer so klein und die Nutzung verlangte nie nach den Extremen. Im Hintergrund steckt die Physik hinter dem Kleinbildformat. Ein Objektiv mit ca. 50mm Brennweite lässt sich recht einfach lichtstark und mit nutzbarem Bildkreis und mit guter Bildqualität bauen. Daraus ergab sich dereinst zusammen mit dem Auflösungsvermögen des Filmaterials und des Auges und einem "natürlichen" Bildwinkel das Kleinbildformat. Noch heute sind Objektive mit 40-50mm Brennweite bei f/2 oder besser die kleinsten und günstigsten brauchbaren Wechsel-Objektive. Solange Objektive aus transparenten brechenden Linsen bestehen, kann sich daran wenig ändern. Ja, das ist eine Pauschalisierung, und Einzelfälle und Ausnahmen gibt es. Schauen wir in 10 Jahren mal in diesen thread und entscheiden dann, welche Vermutung am besten passte -thomas
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gruesze, thomas -das Leben ist zu kurz, um sich über kostengünstige, mittelmäßige Objektive zu ärgern- ... ich moderiere nicht, ich bin hier nur der Hausmeister. So kannst du das Sonyuserforum und unsere Arbeit unterstützen |
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