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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Qualität von Handy-Fotos immer besser
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Alt 06.08.2019, 15:04   #1
bjoern_krueger

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 21.09.2018
Ort: Reinbek
Beiträge: 1.273
Das Bild mit der Biene finde ich sensationell! Schöne Schärfentiefe (Tiefenschärfe?), und das "Bokeh" geht doch auch einigermaßen. Das könnte man eventuell auch per Nachbearbeitung noch weiter unscharf machen.
Wenn man das Bild mit einer Vollformatkamera machen wollte, hätte man wohl ein paar Probleme. So scharf kriegt man das einfach nicht hin. Dann müsste man schon Fokus-Stacking (oder wie das heißt) machen.
Man sieht es mal wieder: Auch Smartphone-Kameras haben ihre Berechtigung!
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Alt 06.08.2019, 21:55   #2
alpine-helmut
 
 
Registriert seit: 17.10.2007
Ort: südwestliches Oberbayern
Beiträge: 716
Off-topic Exkurs:
Zitat:
Zitat von bjoern_krueger Beitrag anzeigen
Schärfentiefe (Tiefenschärfe?)
Mir hat mal ein Kollege eine Fließgewässer-Querungshilfe für Grautiere* verraten: einfach die beiden Wortbestandteile Schärfen - Tiefe alphabetisch anordnen, dann stimmts ...

* kurz: Eselsbrücke
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Wirklichkeit heißt Spesen - Träume sind Ertrag (Georg Kreisler) - Meine Fotoseite
alpine-helmut ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2019, 06:18   #3
About Schmidt
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
Pano mit Handy

Bei meinem Handy (recht neu) legte ich weniger Wert auf die Kamera. Ein gut ablesbares, helles Display und einen lange Akkulaufzeit waren für mich wichtiger. Dennoch können sich die Bildergebnisse sehen lassen. War selbst erstaunt.

Bild in der Galerie

Gruß Wolfgang
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Alt 07.08.2019, 08:52   #4
bjoern_krueger

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 21.09.2018
Ort: Reinbek
Beiträge: 1.273
Moin!

Genauso ging es mir auch. Die Kamera war für mich praktisch ohne jede Relevanz bei der Entscheidung für oder gegen ein Handy. Leute, die von ihren tollen Handyfotos erzählt haben, habe ich insgeheim belächelt. Die eigene Nutzung der Handykamera beschränkte sich auf Fotos von Plakaten, Produktfotos im Elektromarkt oder sonst irgendwas, was reinen dokumentarischen Charakter hat. Sozusagen als Ersatz für einen Notizblock. Statt einen Preis für irgendein Gerät aufzuschreiben, ist es ja viel schneller, eben das Preisschild abzufotografieren.

Seit meinem letzten Norwegen-Urlaub hat sich das aber geändert. Die Fotos von meinem Note 8 sind derart gut, dass ich mir vorgenommen habe, die Handy-Kamera zukünftig bewusst einzusetzen, und ihre Stärken zu nutzen.

Ein Beispiel: Ich war mit meiner Tochter Liv (9) in Norwegen mit einem Doppel-Kajak unterwegs (im Eidfjord), sie vorne ich hinten. Für die Eltern schnell mit dem Handy einen Schnappschuss gemacht, Hochformat, Liv im Vordergrund, ein toller Wasserfall im Hintergrund.
Und weil Handybilder ja Müll sind, habe ich exakt das gleiche Foto hinterher nochmal mit der A9 gemacht.

Am Ende ist das Handyfoto viel besser als das von der A9. Livi ist scharf, und der Wasserfall auch. Beim A9-Foto ist entweder Liv oder der Wasserfall scharf.
Und so ein Bild, auf dem man zum Einen die grandiose Natur und zum anderen die ebenso grandiose Tochter abbilden möchte, ist es einfach schöner, wenn beides scharf ist. "Künstlerisch" ist das A9-Foto vielleicht schöner/wertvoller, Liv schön freigestellt, damit der Hintergrund nicht ablenkt. Bei derartigen Fotos ist aber sowohl der Hintergrund als auch der Vordergrund gleichzeitig relevant, und wenn ich mit einer VF-Kamera den Bereich von 1m bis 100m scharf haben will, kriege ich das einfach nicht hin, es sein denn, ich blende bis F22 oder noch weiter ab. Und dann gehen die ISO-Werte in den Himmel, und das Foto sieht sch.... aus.

Im Fotobuch landet später jedenfalls definitiv das Foto aus dem Handy.

Ich glaube tatsächlich, dass Handyfotos - bewusst eingesetzt - den fotografischen Alltag sehr bereichern können.

Viele Grüße,

Björn
bjoern_krueger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2019, 08:57   #5
mrrondi
 
 
Registriert seit: 23.09.2008
Ort: München
Beiträge: 8.456
Es ist die Beste Kamera weil Sie immer dabei ist.
Und man kann soviel rausholen aus dem Ding - die JPEG Engine die 99% verwendet wird ist nett - aber erst mit DNG/RAW kannst alles aus der Kameras raus holen.


Bild in der Galerie
mrrondi ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 07.08.2019, 13:35   #6
Tafelspitz
 
 
Registriert seit: 26.11.2004
Ort: Region Basel (CH)
Beiträge: 5.487
Zitat:
Zitat von mrrondi Beitrag anzeigen
man kann soviel rausholen aus dem Ding - die JPEG Engine die 99% verwendet wird ist nett - aber erst mit DNG/RAW kannst alles aus der Kameras raus holen.


Bild in der Galerie
Ich stimme dir zu.
Dein Bild zeigt einerseits eindrücklich, was bezüglich Dynamikbereich geht, andererseits aber auch den meiner Meinung nach grössten Nachteil: es rauscht im Vergleich zur dicken Kamera wie die Hölle. Hier insbesondere gut zu sehen an der Flanke des Fahrzeugs.
__________________
Liebe Grüsse
Dominik
∞ ∞ Infinite Landscapes ∞ ∞
Dieser Satz kein Verb.
Tafelspitz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2019, 16:21   #7
About Schmidt
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
Zitat:
Zitat von mrrondi Beitrag anzeigen
Es ist die Beste Kamera weil Sie immer dabei ist.
Und man kann soviel rausholen aus dem Ding - die JPEG Engine die 99% verwendet wird ist nett - aber erst mit DNG/RAW kannst alles aus der Kameras raus holen.
Glaube nicht, dass mein Handy RAW/DNG kann Gerade festgestellt, es kann
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Alt 12.08.2019, 18:56   #8
Irmi
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Ort: Sauerland 59***
Beiträge: 11.240
Zitat:
Zitat von About Schmidt Beitrag anzeigen
...Gerade festgestellt, es kann
Huch, meins auch, hab ich erst mal eingestellt.
__________________
Gruß aus dem Sauerland Irmgard (IRMI) I.M.A f to / meine Glerie hier / I.M.A lerei
Ein Foto stellt den Augenblick dar, die Malerei die Interpretation
Irmi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2019, 08:59   #9
mrrondi
 
 
Registriert seit: 23.09.2008
Ort: München
Beiträge: 8.456
Zitat:
Zitat von bjoern_krueger Beitrag anzeigen
Moin!

Genauso ging es mir auch. Die Kamera war für mich praktisch ohne jede Relevanz bei der Entscheidung für oder gegen ein Handy. Leute, die von ihren tollen Handyfotos erzählt haben, habe ich insgeheim belächelt. Die eigene Nutzung der Handykamera beschränkte sich auf Fotos von Plakaten, Produktfotos im Elektromarkt oder sonst irgendwas, was reinen dokumentarischen Charakter hat. Sozusagen als Ersatz für einen Notizblock. Statt einen Preis für irgendein Gerät aufzuschreiben, ist es ja viel schneller, eben das Preisschild abzufotografieren.

Seit meinem letzten Norwegen-Urlaub hat sich das aber geändert. Die Fotos von meinem Note 8 sind derart gut, dass ich mir vorgenommen habe, die Handy-Kamera zukünftig bewusst einzusetzen, und ihre Stärken zu nutzen.

Ein Beispiel: Ich war mit meiner Tochter Liv (9) in Norwegen mit einem Doppel-Kajak unterwegs (im Eidfjord), sie vorne ich hinten. Für die Eltern schnell mit dem Handy einen Schnappschuss gemacht, Hochformat, Liv im Vordergrund, ein toller Wasserfall im Hintergrund.
Und weil Handybilder ja Müll sind, habe ich exakt das gleiche Foto hinterher nochmal mit der A9 gemacht.

Am Ende ist das Handyfoto viel besser als das von der A9. Livi ist scharf, und der Wasserfall auch. Beim A9-Foto ist entweder Liv oder der Wasserfall scharf.
Und so ein Bild, auf dem man zum Einen die grandiose Natur und zum anderen die ebenso grandiose Tochter abbilden möchte, ist es einfach schöner, wenn beides scharf ist. "Künstlerisch" ist das A9-Foto vielleicht schöner/wertvoller, Liv schön freigestellt, damit der Hintergrund nicht ablenkt. Bei derartigen Fotos ist aber sowohl der Hintergrund als auch der Vordergrund gleichzeitig relevant, und wenn ich mit einer VF-Kamera den Bereich von 1m bis 100m scharf haben will, kriege ich das einfach nicht hin, es sein denn, ich blende bis F22 oder noch weiter ab. Und dann gehen die ISO-Werte in den Himmel, und das Foto sieht sch.... aus.

Im Fotobuch landet später jedenfalls definitiv das Foto aus dem Handy.

Ich glaube tatsächlich, dass Handyfotos - bewusst eingesetzt - den fotografischen Alltag sehr bereichern können.

Viele Grüße,

Björn

https://www.apple.com/de/newsroom/20...24ee686c71d16c

Vorteil - kleine Sensor
siehe das Bild mit dem Kind und dem Berg
mrrondi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2019, 09:27   #10
bjoern_krueger

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 21.09.2018
Ort: Reinbek
Beiträge: 1.273
Zitat:
Zitat von mrrondi Beitrag anzeigen
https://www.apple.com/de/newsroom/20...24ee686c71d16c

Vorteil - kleine Sensor
siehe das Bild mit dem Kind und dem Berg
Das ist doch mal interessant! Ein Kleiner Sensor wird als Vorteil gesehen!
Sonst können Sensoren nicht groß genug sein, und plötzlich ist ein kleiner Sensor ein Vorteil!
Ich hab mal irgendwo gelesen, dass es insbesondere für die Makrofotografie, wo man ja eine extrem geringe Schärfentiefe hat, bei manchen Kameras eine Funktion namens "Focus-Stacking" (oder so ähnlich) gibt, um die Schärfe-Ebene zu vergrößern. Da werden dann mehrere Fotos gemacht, bei denen der Focus automatisch leicht variiert wird. Also sozusagen eine Belichtungsreiche, nur mit variablem Focus statt Belichtung.
Hinterher werden die Bilder dann zusammengesetzt, und man erhält ein Bild mit größerer Schärfentiefe.

Das muss man sich doch mal auf der Zunge zergehen lassen. Da entwickelt man große Sensoren, damit man zum schönen Freistellen eine möglichst geringe Schärfentiefe hat, kauft sich die lichtstärksten Objektiv-Klopper um mittels großer Blenden den gleichen Effekt zu erzielen.
Und dann baut man Systeme, um genau diesen Effekt wieder zu beseitigen.
Schon verrückt irgendwie.

Obwohl es natürlich klar ist, dass beides seine Berechtigung hat. Ein schönes Portrait sieht nun mal besser aus, wenn der Hintergrund unscharf ist.

Und um beides zu haben, muss man eben tricksen. Bei den VF-Kameras mit Focus-Stacking, bei den Handy-Knipsen mit künstlich generiertem Bokeh.
Wie im wirklichen Leben: Man kann eben nicht alles haben.

Das Foto mit dem Kind und dem Berg geht genau in die Richtung wie das von mir beschriebene Beispiel mit meiner Tochter im Kajak. So einen großen Schärfebereich bekommt man eben nur mit nem Mini-Sensor hin.

Viele Grüße,

Björn
bjoern_krueger ist offline   Mit Zitat antworten
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