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#1 | |
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
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Zitat:
An meiner Galerie hier kannst Du sehen, ob diese Aussage Bullshit ist. Viele Grüße Ingo
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Viele Grüße Ingo ____________________________ Kober? Ach der mit den Viechern! |
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#2 |
Registriert seit: 24.01.2005
Beiträge: 3.131
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#3 |
Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Drabenderhöhe
Beiträge: 10.672
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Der genannte jpg-illuminator war über Jahre das Tool meiner Wahl, und ich nehme ihn immer noch gerne. Weil er ähnlich wie ein Rawkonverter arbeitet, habe ich auch nichts dagegen, von "Entwickeln" zu sprechen, auch wenn das Ergebnis einer echten Raw-Entwicklung etwas hinterher hinkt. Ein JPG ist ein JPG. Es wurde bereits entwickelt und ist um eine große Menge Informationen beschnitten. Daran gibt es nichts zu rütteln. Wenn sich die Korrekturen eines JPG in Grenzen halten, tu ich mich schwer damit, sie zu identifizieren. Es gibt natürlich Problembereiche, in denen sie relativ schnell auffallen. Das sind in erster Linie die äußeren Ränder des Histogramms, dort wo aus Weiß oder Schwarz nichts mehr zu holen ist, und als nächstes die Bereiche, wo sich sehr sanfte Farbübergänge mit Tonwertabrissen darstellen. Bei gut durchgezeichneten Motiven, die einigermaßen korrekt belichtet wurden, sehe ich keinen Grund, sie nicht nachträglich zu optimieren.
Allerdings ist es mir inzwischen lieber, das im Raw zu machen. Der Aufwand ist prinzipiell der selbe, aber die Grenzen der Bearbeitungen liegen viel weiter draußen. Hinzu kommt, dass LR eine sehr umfangreiche Bildverwaltung bietet, die ich gerne nutze. Damit finde ich in ziemlich kurzer Zeit jedes gesuchte Bild, das ich einmal in dieses System importiert habe. Das hat zwar mit dem Entwicklungsworkflow nichts zu tun, aber es ist in der selben Software, so dass ich diese dann auch gerne zum Entwickeln nutze.
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Gruß Gottlieb |
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#4 |
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
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Fritzenm: Also wenn Du die Betitelung als Snob angesichts einer sehr dezidierten Meinung deinerseits zu Sinn oder Unsinn einer Tätigkeit, die dem einen oder anderen vielleicht am Herzen liegt, schon als persönliche Attacke empfindest, dann solltest Du eventuell selber etwas vorsichtiger formulieren.
Als Attacke wars jedenfalls nicht gemeint. Als Retourkutsche schon etwas. Ich habe dabei nach meinem Gefühl auch nicht lauter aus dem Wald herausgeschallt, als hineingerufen wurde.... Friedliche Grüße Ingo P.S.: Wenn mir ein JPG wichtig ist und ooc suboptimal ausfiel, bearbeite ich es (in Fixfoto). In aller Regel bin ich mit der mir zur Verfügung stehenden Bandbreite zum einen zufrieden und zum anderen ist am Ende eigentlich immer eine unübersehbare Verbesserung zum Ausgangs JPG festzustellen. P.P.S.: Mein Ziel ist natürlich, die Kamera immer so einzustellen, dass ich keine Korrektur nach der Arbeit der JPG engine mehr brauche. Mir machts halt an der Kamera mehr Spaß als am RAW Konverter. Trotzdem haut es natürlich nicht immer perfekt hin - aber um das dann ins richtige Eck zu rücken, bietet mir so ein JPG bei weitem genug Reserven. Vielleicht bin ich diesbezüglich auch genügsam. da ich von meinen Fotos vor allem erwarte, dass sie das, was die Kamera sieht so abbilden, wie ich es gesehen habe und nicht stark verändert. Manchmal habe ich zwar auch Spaß an Montagen, aber das geht in JPG grad genauso gut, wie in RAW ![]() → Bild in der Galerie
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Viele Grüße Ingo ____________________________ Kober? Ach der mit den Viechern! Geändert von ingoKober (08.03.2017 um 17:08 Uhr) |
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#5 |
Registriert seit: 08.12.2016
Ort: Blaues Land Oberbayern
Beiträge: 132
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Ich nutze parallel ARW und jpg aus den Kameras und lösche irgendwann das jpg, wenn die ARWs softwaremäßig im PC entwickelt worden sind. Die Software wird ja immer besser und zwar sowohl in den Kameras als auch durch neue Versionen am PC. So kann ich heute bei mir wichtigen Fotos am PC noch ein Quäntchen mehr rausholen (Bsp. für Funktionen: "Clear View" oder Rauschminderung "Prime" bei DxO). Und ich bin in der Lage gezielt bestimmte Automatiken durch die Kamera einfach auszuschalten/zu unterdrücken, z.B. wegfiltern der Chromatische Aberration. Klingt vielleicht seltsam, aber konkret habe ich Kronglas-Lüster fotografiert und da will ich die Zerlegung des Lichts in den Prismen durch den Lüster im Bild sehen. Und dazu brauche ich die Rohdaten.
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#6 | |
Registriert seit: 03.11.2014
Beiträge: 1.558
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Zitat:
Für MICH macht es keinen Sinn, sich vom JPG-Engine der Kamera eine Datei backen zu lassen, wenn man dann hinterher noch Verbesserungen vornehmen will. Ich lasse die Kamera einen Haufen Daten verbrennen, die mir für meine Bearbeitung von Nutzen sein könnten. Und schneller wirds auch nicht. Das kann aber jeder halten wie er/sie will. |
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#7 |
Registriert seit: 10.02.2008
Ort: Babenhausen
Beiträge: 696
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#8 |
Registriert seit: 29.01.2014
Beiträge: 542
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Warum nicht weiter im jpg+raw Format fotografieren und trotzdem die JPGs verwenden. Wer weiß, ob man nicht später doch mal wieder die raw-Dateien haben möchte. Die Fotos sichten wird man ja vermutlich eh und dabei kann man ja die raws der nicht so tollen Fotos löschen. Die anderen raws sind dann für den "Notfall" noch da.
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#9 | |
Registriert seit: 03.11.2014
Beiträge: 1.558
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Zitat:
Nur folgender Gedanke, warum ich es nicht so mache: Die Zielsetzungen von JPG-Fotografieren und RAW-Fotografieren unterscheiden sich. Rein JPG ist vergleichbar mit Dias, d.h. die Belichtung sollte möglichst ebenso sitzen, wie der Bildaufbau, damit möglichst wenig Nachbearbeitung erfoderlich ist. Rein RAW dagegen hat einen anderen, von traditioneller Fotografie etwas abweichenden Fokus: das "Datensammeln". Natürlich gelten für Bildaufbau ähnliche Kriterien, aber bei der Belichtung geht es in erster Linie darum, innerhalb der Möglichkeiten des Sensors, soviel Informationen zu sammeln, wie möglich. Nicht anderes bedeutet ETTR. Das heisst aber auch, dass solch eine Aufnahme wg. ETTR eben noch kein besonders ansprechendes Bild ergibt, weil hierzu die RAW-Entwicklung notwendig ist, allerdings nicht nur, um aus dem Datenmaterial überhaupt ein sichtbares Bild zu erzeugen, sondern auch, um die ETTR-Verschiebungen wieder rückgängig zu machen, die Aufnahme zu "normalisieren". Wenn ich also JPG+RAW aufnehme, kann ich entweder für JPG optimiert fotografieren, oder für RAW - was dann zu suboptimalen (bis zu unbrauchbaren) JPGs führt. Und umgekehrt zu suboptimalen RAWs mit nicht ausgereizten "Datensammelqualitäten". Praktische Relevanz? Nun jeder hat seine Werte und Prioritäten. |
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#10 |
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.037
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Ist das hier "Verstehen Sie Spaß?"?
Dat Ei
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![]() "Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich." |
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