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#1 |
Registriert seit: 03.11.2014
Beiträge: 1.558
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Die Frage- bzw. Aufgabenstellungen variieren von Nutzer zu Nutzer.
Bei mir ist nur sehr selten eine "fertige" Aufnahme genau so, wie ich sie aufnehme. Diese, z.T. Mini-Korrekturen, wie Ausrichtung, etwas anderer Beschnitt und dann meist auch noch etwas Arbeit an Belichtung, Schatten, Lichter stehen praktisch immer an. Und das mache ich im RAW-Konverter sehr schnell und ohne Qualitätsverlust. Welchen Vorteil hätte ich, ausser der anfänglichen Dateigrösse (Speicherplatz), dies in einem JPG-Editor zu machen? Insgesamt relativiert sich der Speicherbedarf ohnehin, da ich meine Fotos zwar im RAW-Editor fertig mache, aber nur bei effektivem Bedarf wirklich eine Ausgabe erzeuge. Dagegen bei JPG-Bearbeitung müsste man ja schon die bearbeitete Version ausgeben, bzw. separat speichern. Oder aber im PS-Format speichern, wobei dann jedoch der Dateigrössen-Vorteil von JPG praktisch weg ist. Ein herrlich kontroverses Thema, das sicher noch für viele Threads und Posts gut ist. ![]() |
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#2 | |
Themenersteller
Registriert seit: 16.12.2011
Ort: Oberaargau/Schweiz
Beiträge: 232
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Zitat:
Lightroom (LR) verteitet auch ein Bisschen zum spielen. Meine Erfahrung ist dabei, dass eine Foto vielleicht 3 x "umgebaut" wird, und zuletzt dort landet, wo man angefangen hat. Es braucht klare Vorstellungen und Entscheidungsfreudigkeit. jpg gibt das "gerechnete" Bild einfach zur Kenntnis ohne zu schrauben, man kann höchstens die Schraube noch fester oder lockerer anziehen. Gruss Christian
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Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden ! |
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#3 |
Registriert seit: 04.02.2017
Ort: Rastatt
Beiträge: 368
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Ich fotografiere auch nur in RAW.... hab aber auch schon das ein oder andere mal überlegt auf JPEG umzusteigen und die Fotos bewusster zu "gestalten", sprich Weißabgleich etc. gleich korrekt machen. Dies erfordert aber doch das ein oder andere mal etwas mehr Zeit und "Fehler" lassen sich nicht so einfach wie in RAW beheben.
Aber ich muss auch zugeben, dass es mir Spaß macht nach dem Shooting die Bilder nochmal zu begutachten und dann etwas an den Reglern zu spielen um das gewünschte Bild entstehen zu lassen - Ist halt alles mehr oder weniger Geschmackssache ![]() |
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#4 |
Registriert seit: 31.07.2006
Ort: 56*
Beiträge: 3.021
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Ich arbeite nur in RAW.
Allerdings entstehen bei mir im Laufe eines Jahres selten mehr als tausend Bilder. Ich lösche ziemlich gnadenlos. RAW bietet mir so viel mehr in der Art wie ich ein Bild sehen möchte. Und dann vom gleichen Bild direkt mal 2-4 virtuelle Kopien mit kleinen Unterschieden! Spitze! Mir ist die Realität ziemlich egal. |
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#5 |
Themenersteller
Registriert seit: 16.12.2011
Ort: Oberaargau/Schweiz
Beiträge: 232
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Ja, habe die gleiche "Sucht", und das kann halt nur bei RAW erfolgen.
Was schon beschrieben wurde sind die geometrischen Korrekturen bei starkem Weitwinkel. Ich fotografiere viel Kirchen Innenräume. Da sind Bilder ohne Korrekturen nicht brauchbar. Ich verwende das Objektiv 16-35Z. Im Kölner Dom geht es mit ISO 3200, natürlich mit dezenter Rauschminderung.
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Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden ! |
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#6 |
Registriert seit: 18.01.2013
Beiträge: 2.125
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wie oft habe ich in spez. Lichtsituationen etxra auch RAW mit aufgenommen und gedacht zuhause probierst dann mal......zu 99.9% ist es bis jetzt nur immer beim Gedanken geblieben...
sonst nehme ich nur in extra fine auf...und war schon paarmal sichtlich angenehm überrascht was da noch zum vorschein kam, wenn ich (meist) nur die dunklen Partien hoch gezogen hatte.... |
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#7 |
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
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Ich zeig mal Beispiele unbearbeiteter und bearbeiteter JPGs, das zeigt evtl am besten, was ich meine:
![]() → Bild in der Galerie ![]() → Bild in der Galerie ![]() → Bild in der Galerie ![]() → Bild in der Galerie Viele Grüße Ingo
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Viele Grüße Ingo ____________________________ Kober? Ach der mit den Viechern! |
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#8 |
Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Drabenderhöhe
Beiträge: 10.672
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Ich hatte vor längerer Zeit ein völlig unterbelichtetes Bild, das ich eigentlich löschen wollte, zu einem Versuch herangezogen. Es war in RAW+JPG fotografiert, und ich habe aus beiden Versionen hochgezogen, was das Zeug hergibt. Hier ein Ausschnitt aus dem zu dunklen (fast schwarzen) Bild:
![]() → Bild in der Galerie Wer auf dem linken Ausschnitt nur schwarz sieht, kann das Bild ja mal in die Bearbeitung nehmen, und nur die Helligkeit hochregeln. Dort kommt immer noch ein Gesicht zum Vorschein, auch wenn diese Montage schon doppelt geJPGed ist. Ich habe daraufhin verschiedene ältere JPGs angeschaut, und dort immer wieder dunkle Bereiche gefunden, in denen aus den verstümmelten Daten nicht mehr viel zu retten war. Die Bereiche waren deutlich kleiner, aber seit ich in RAW aufnehme, weiß ich, dass dort noch viel Informationen drin stecken können. Eine ähnliche Erfahrung habe ich im hellen Bereich auch gemacht. In einem Foto, das in seiner Gesamtheit richtig belichtet war, wurden die hellen Flächen eines Brautkleids vom JPG einfach unterschlagen. Aus dem RAW konnte ich dort fast überall noch Details herausholen: ![]() → Bild in der Galerie Nachdem ich gesehen habe, um vieviel größer der Dynamikumfang im RAW ist, habe ich viele helle Stellen aus früheren JPGs kritischer angeschaut als ich es bisher getan hatte, und ich habe viele(!) Bilder entdeckt, die insgesamt in der Helligkeit stimmten, aber in den hellen Details nichts mehr zu bieten hatten. Das war sogar öfter der Fall, als verlorene dunkle Stellen in meinen JPGs. Genau diese beiden Bilder waren für mich der Entscheidungsgrund, dauerhaft in RAW zu fotografieren, und ich bin sehr froh, dass ich das seit einigen Jahren mache. Es gibt gerade in der hellen Jahreszeit genügend Bilder, die KANN man in JPG gar nicht richtig belichten, denn sie laufen an beiden Enden des Histogramms über, weil die Dynamik des Sommersonnenlichts und ihrer Schatten höher ist als JPG es abbilden kann. In solchen Fällen wäre man auf HDR-Technik angewiesen, um die Details zu erhalten. Ich hatte damit auch begonnen, aber seit ich RAW aufnehme, hat sich dieses Thema für mich weitgehend erledigt. Im RAW steckt einfach so viel mehr drin.
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Gruß Gottlieb |
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#9 |
Registriert seit: 21.09.2005
Beiträge: 3.276
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Kommt halt auch drauf an, ob man sich lieber in die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten der Kamera für die JPEG-Erzeugung einarbeiten möchte oder in die Bearbeitung von Bildern/RAWs.
Wobei man um letzeren Lernaufwand ja auch bei JPEGs nicht zwangsläufig herum kommt. Bei RAWs habe ich zusätzlich noch die Möglichkeit nach ein paar Jahren das Bild nach vielleicht geändertem Geschmack oder Können völlig neu zu entwickeln. Oder die Entwicklungswerkzeuge, die auch immer weiter entwickelt werden, bieten mir neue Möglichkeiten. Ich persönlich habe mich für RAWs entschieden.
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"Eh ich mich uffresch - is mers lieber egal" |
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#10 |
Registriert seit: 04.12.2016
Beiträge: 6.733
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Ich mache jpg + raw. Wenn das jpg gut genug ist verwende ich das. Das ist bei Veranstaltungen und dergleichen meistens der Fall. jpgs bearbeite ich grundsätzlich nicht. Sobald ich bearbeite verwende ich das raw File. Das immer der Fall bei Landschaftsfotos und ähnlichem.
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