![]() |
|
|
![]() |
|||||||||||||
![]() |
||||||||||||||||
|
|
![]() |
#1 |
Themenersteller
Registriert seit: 23.11.2015
Beiträge: 10
|
Du hast sicher recht, dass das gewünschte Ausgabeformat über die erforderliche Qualität bestimmt. Ich habe noch Kodachrome25-Dias (ISO 25), die ich vor 45 Jahren aufgenommen habe, und möchte möglichst viele Details behalten. Andererseits habe ich die Vermutung, dass eine höhere Auflösung prinzipiell auch eine fein abgestufte Gradation ermöglicht. Der Nikon Slide Copy Adapter scheint eine Lösung zu sein, weil er in geringem Maß in der Länge variierbar ist. Angeblich kann man auch eine Filmhalterung einsetzen.
|
![]() |
![]() |
Sponsored Links | |
|
![]() |
#2 | |
Registriert seit: 03.12.2010
Beiträge: 948
|
Zitat:
aus meiner Sicht sind die hier verwendeten Optiken der limitierende Faktor. Warum wird das M42 Objektiv auszugsverlängert, wenn es ein Makro sein soll? Ist es nicht 1:1 fähig? Die sogenannten Diaduplikatoren liefern eine gute Quali, können meiner Erfahrung nach einen 24MPix Sensor nicht ausreizen. Wenn Du Kleinbilddias mit der vollformatigen A7 in möglichst hoher Qualität digitalisieren möchtest (was eine vielversprechende Idee ist), empfiehlt es sich eine Optik zu verwenden, die tatsächlich für die 1:1-Abbildung korrigiert ist. Ein auszugsverlängertes Objektiv ist es definitiv nicht. Bei letzteren hast Du mit Randunschärfen, Kontrastverlust, chromatischen Abberationen und Bildfeldwölbung zu kämpfen. Eine Information die auf dem Sensor nicht ankommt, bekommst Du auch mit der besten Software nicht nachträglich wiederhergestellt. Gute 1:1-fähige Kandidaten sind... Cosina Macro AF 100/3.5 (Budgetlösung, auch "Joghurtbecher" genannt) Minolta MD Macro 100mm/4 (kein AF, dafür günstig, top Bildqualit und gut adaptierbar) Minolta/Konica/Sony AF Macro 100mm/2.8 (sehr gut und komfortabel dank AF) Rodenstock APO-Rodagon-D 1:1 75mm/4 (High-End Optik für die 1:1-Abbildung) Mehr unter: http://www.zgraja.com/digitalisieren/7_objektiv.php VG Aleks
__________________
Dias und Filme digitalisieren |
|
![]() |
![]() |
![]() |
#3 |
Registriert seit: 18.11.2015
Beiträge: 349
|
Sehr interessantes Thema!
Überlege nämlich auch schon eine ganze Zeit, wie ich Dias und Negative am besten ins Digitale ziehe. Die teils teuren bis extrem teuren Spezialscanner haben zwar eine Spezialabtastung um Staub und Kratzer zu entfernen, lösen aber meist eher schwach auf, zumindest schwächer, als eine gute Kamera. Andererseits haben die teils auch Korrektursoftware für Filmtypen, verblichene Farben etc. an Bord, aber dann sind die Teile auch recht teuer für den mehr oder weniger einmaligen Gebrauch. Mein Ansatz ist daher zur Zeit auch der, es mit einem Makro zu versuchen, bin mir nur noch nicht ganz schlüssig, wie man es am besten anstellt da keinen Riesenakt für jedes einzelne Bild zu machen. Im Grunde geht es wohl vor allem darum, das Dia/Negativ stets im möglichst genau gleichen Abstand zur Kamera (formatfüllend) zu halten und das Bildchen von hinten gleichmäßig hell zu beleuchten. Dabei sollte wahrscheinlich möglichst wenig Streulicht in die Linse fallen...? Die fertige "Röhrenlösung" passt wohl (?) laut Beschreibung nicht zum Vollformat, auch schreckt mich die darin wohl verbaute (wohl: Billig-?) Linse etwas ab. Dann gibt's da auch Kasten- bzw. Röhrenlösungen, bei denen wird vorne der Blitz reingeschoben. Das löst zumindest das Beleuchtungsproblem. Ein Balg wäre natürlich auch eine Idee. Zuletzt dachte ich an eine Art Bohr- oder Reproständer für die Kamera, wobei das Negativ/Dia auf einem Leuchttisch liegt, der außer dem Durchlichtobjekt abgedeckt wird... Hat einer von Euch die verschiedenen Lösungsansätze (abgesehen von der Röhre) schon mal umgesetzt? Für Tipps wäre ich dankbar! |
![]() |
![]() |
![]() |
#4 | |
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
|
Ein Freund von mir hat diese Anleitung benutzt, den alten Diaprojektor umgebaut und so 3000 Dias damit digitalisiert. Kamera war eine Nikon Coolpix irgendwas...
http://www.heise.de/ct/artikel/Dia-g...er-288866.html Zitat:
__________________
Viele Grüße, Klaus |
|
![]() |
![]() |
![]() |
#5 | |
Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.127
|
Zitat:
Ich bin im Moment beim Volna-9 am Novoflex-Balgen angekommen. Das Eckenproblem ist natürlich da, aber meiner Meinung nach liegt das jetzt weniger am Objektiv als daran, daß bei f/11, Maßstab 1:1 und 6µm Unschärfekreis die Schärfentiefe nur 0,9 Millimeter vor und hinter der Fokusebene beträgt und Dias nie ganz plan sind. Bist du sicher, daß da eine Linse drin ist? Wenn das Ding eh ein Makro-Objektiv für den Abbildungsmaßstab braucht, dann sollte es auch ohne gehen.
__________________
Any feature is a bug unless it can be turned off. (Heuer's Law, 1990) |
|
![]() |
![]() |
Sponsored Links | |
|
![]() |
#6 |
Registriert seit: 18.11.2015
Beiträge: 349
|
Sicher bin ich mir nicht.
Zu dem Ding hier z.B. http://www.amazon.de/Polaroid-Duplik...R7G1KPWJGF64BA beschwert sich aber einer in den Bewertungen über die miese Linse. Ein anderer hat sie rausgemacht. Vielleicht haben andere keine? Oder beim Makro braucht man keine, auch möglich. Zur Lösung des Ganzen liebäugle ich jetzt mit einem Minolta Balgengerät aus der Bucht, bestehend aus zwei Teilen nebst Mattscheibe und Halterung für Dias (also auch Negative). Gibt's da teils für wenig Geld. Müsste ich ausprobieren, ob das mit meinem 100er Makro dann auch klappt, leider steht da meist nichts zu den Abmessungen dabei. Hat die vielleicht jemand zufällig zur Hand? Offenbar haben die auch noch Rokkor (MD) Bajonette, manchmal aber auch filtergewindetaugliche Adapter. Das wäre gut, weil ich dann mein Makro dranschrauben könnte (Balgen sozusagen umgedreht). Einen MD-Adapter für sonstige Einsatzzwecke des Balgengeräts habe ich hier sowieso rumliegen, wäre bei mir also nicht so das Problem. Ist das ein eher guter oder ein eher blöder Plan? Geändert von Antagon (27.11.2015 um 01:28 Uhr) |
![]() |
![]() |
![]() |
#7 | ||
Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.127
|
Zitat:
Zitat:
Mein aktueller Aufbau sieht so aus: ![]() → Bild in der Galerie
Der Diakopierer läßt sich noch ca. zehn Zentimeter weiter herausziehen, so daß man auf einen Aufnahmeabstand von 30cm kommt. Die maximale Brennweite, um das Dia noch ganz aufs Bild zu kriegen, wäre demnach 75mm. Ich schätze, daß das Minolta-Teil so ähnlich aussieht.
__________________
Any feature is a bug unless it can be turned off. (Heuer's Law, 1990) |
||
![]() |
![]() |
![]()
|
|
|