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#7 | |
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Registriert seit: 05.12.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 6.404
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Zitat:
GENAU scharf ist immer nur eine Fläche. Bei den "normalen" Objektiven ist die immer parallel zur Sensorebene. Oft auch ganz leicht gekrümmt wenn das Objektiv nicht 100% "genau" korrigiert ist. Wenn du jetzt auf die vordere Flasche scharf einstellt ist die hintere unscharf und umgekehrt. Wenn du auf eine (gedachte) Entfernung zwischen beiden Flaschen (manuell, da dort der Autofokus nichts oder nur den Hintergrund findet) scharf stellst sind beide Flaschen mehr oder weniger unscharf. Es ändert sich nur der Grad der Unschärfe, der abhängig ist von der Blendeneinstellung (wie schon beschrieben) und den Betrachtungsparametern des Bildes. Typisches Beispiel: Auf dem Display der Kamera erscheinen Bilder knackscharf, die du bei Betrachten am grossen Minitor gleich in die Tonne haust, weil total unscharf. Bei 100% Audlösung am Bildschirm oder mit der Lupe am A0-Ausdruck wird man die Unschärfe IMMER finden. Hinzu kommt, dass es ab ca. Blende 11 beim APS-C-Senssor mit 20MP eine generelle Unschärfe gibt, die durch unvermeidbare optische Gesetzmässikeiten entsteht und sich 'Beugungsscheibchen' nennt. Letztlich ist es IMMER ein Kompromiss, den man eingehen muss wenn man Gegenstände in unterschiedlicher Entfernung möglichst(!) "scharf" abbilden will. Tatsächlich ändern kann man dies in Grenzen mit speziellen Objektiven, wo man die Schärfeebene "schräg" einstellen kann und damit tatsächlich Objekte in unterschiedlicher Entfernung scharf abbilden kann, ohne abblenden zu müssen.
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Es ist ganz einfach, negative Kritik positiv und motivierend klingen zu lassen. "Schönes Bild" reicht. |
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