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#31 |
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Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.415
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Weil er aus der Winkel(!)-Beschleunigung nur mit Hilfe der Brennweite eine laterale Bewegung berechnen kann.
Bitte nicht zitieren, wenn es nicht notwendig ist...
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#32 |
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Registriert seit: 13.07.2006
Ort: Wolkersdorf im Weinviertel
Beiträge: 921
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Aber diese Lateralbewegung ist vollkommen unabhängig von der Brennweite! Sie hängt *nur* von einem Drehpunkt ab, der irgendwo sein kann. Abhängig vom Trägheitsmoment des Objektives und *nicht* von der Brennweite. Da müßten also komplett unterschiedliche Profile für die verschiedenen Objektive verbaut sein.
Vielleicht steh ich ja auf dem Schlauch: Die "Verwacklung" ist nicht von der Beschleunigung abhängig, sondern von der Strecke, die ein Punkt über den Sensor zurücklegt. Wenn ich eine Winkelbeschleunigung alpha (passend hier
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Gregor Kobelkoff Der noch immer für ein bezahlbares 18mm/2 betet... falls es wen interessiert: Geändert von Kopernikus1966 (12.11.2014 um 17:19 Uhr) |
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#33 |
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Registriert seit: 23.04.2008
Ort: 38...
Beiträge: 119
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Hallo zusammen,
so einfach ist das mit der Berechnung der benötigten Auslenkung des Sensors zur Verwacklungskompensation leider nicht, denn neben der Brennweite ist auch die Entfernung zum Objekt wichtig für die benötigte Ausgleichsbewegung. Eine sehr schöne Erklärung inkl. Abbildungen und Beispielrechnungen findet man unter: http://www.bokehtests.com/page2/index.html Für einen maximalen Effekt des SSS werden entsprechend dieser Erklärung wohl Objektive benötigt, die der Kamera eine Entfernungsrückmeldung liefern. Sunrisepoint |
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#34 |
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Registriert seit: 13.07.2006
Ort: Wolkersdorf im Weinviertel
Beiträge: 921
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@Sunrisepoint
Danke für den Link. Werd ich mir durchlesen. Irgendwo kugelt bei mir noch ein alter Artikel über Bildstabilisatoren herum... Muss ich mir in Ruhe durchlesen. Wie schon gesagt, vielleicht liege ich komplett falsch. (Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass das Sensorformat so starken Einfluß auf die Schärfentiefe hat... bis ich mir die Mathematik dahinter angesehen habe
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Gregor Kobelkoff Der noch immer für ein bezahlbares 18mm/2 betet... falls es wen interessiert: |
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#35 |
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Themenersteller
Registriert seit: 04.03.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 3
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Ich bin ja überrascht, was für eine muntere Diskussion zu diesem Thema hier entstanden ist.
Ich trau der Äußerung aber nicht so ganz. Daher habe ich hier gefragt. Mir ist jetzt die Idee gekommen, einfach mal bei meinem 300mm Zoom die Kontakte abzukleben und zu sehen, was dabei heraus kommt. Ohne Stabi, mit Stabi und mit Stabi ohne Brennweitenrückmeldung durch Abkleben. Obwohl die Handunruhe vielleicht nicht immer gleich ist, sollte man doch deutlich merken, ob die Brennweitenrückmeldung eine größere Rolle spielt. Gruß Lutz |
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#36 |
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Registriert seit: 16.08.2009
Ort: 59494 Soest
Beiträge: 1.604
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Ja, mach mal.
Aber Usch hat, wie eigentlich immer, schon alles bestens erklärt. TONI-B natürlich auch. |
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#37 |
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Registriert seit: 22.09.2012
Ort: South of Vienna
Beiträge: 742
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Minimale Beschleunigungen -also Wackeln- erzeugen bei langen Brennweiten schon heftige Verrisse die der Stabil ausgleichen muss. Wenn der Steuerung nicht bekannt ist wie groß dieses Verhältnis sein muss kann er nicht vernünftig ausgleichen. Somit muss die Brennweite bekannt sein. Wenn die Entfernung klein ist muss die Verstärkung noch größer sein. Somit wäre auch wichtig dass diese bekannt ist. So stelle ich mir das vor.
Lustig dass dieser Thread gerade jetzt kommt, mich beschäftigt nämlich grade eine Frage: weiß jemand ob mein geschätztes Minolta 50/2,8 "RS" Macro eigentlich die eingestellte Entfernung an die Stabilisierung übermittelt? LG Georg |
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#38 |
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Registriert seit: 13.07.2006
Ort: Wolkersdorf im Weinviertel
Beiträge: 921
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@git: Von der Logik her. Der Bereich den der Stabi ausgleicht ist nicht größer, weil aufgrund der von dir als Fotograf eingestellten kürzeren Belichtungszeit der Bereich wieder *kleiner* wird, wenn du mit längerer Brennweite arbeitest.
Nachdem es Stabis gibt, bei denen die Brennweite manuell einstellbar ist, wird es wohl einen Zusammenhang geben, aber es hat mir bis jetzt *keiner* für mich befriedigend erklären können, warum!
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Gregor Kobelkoff Der noch immer für ein bezahlbares 18mm/2 betet... falls es wen interessiert: |
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#39 | |
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Registriert seit: 22.09.2012
Ort: South of Vienna
Beiträge: 742
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Zitat:
Oder anders gesagt, bei gleicher Stärke der Verwacklung muss er mehr tun. Egal wie lang du belichtest. Der Stabil arbeitet abhängig von der Zeit nur länger oder kürzer, nicht stärker oder schwächer. Was wäre bei einer Filmaufnahme? Stell sie dir der Einfachheit halber als kontinuierliche anstatt aus Einzelbildern bestehend vor. LG Georg Geändert von git (13.11.2014 um 00:27 Uhr) |
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#40 |
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Registriert seit: 13.07.2006
Ort: Wolkersdorf im Weinviertel
Beiträge: 921
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Das ist ja der Punkt. Ich rede nicht von gleichen Zeiten. Die Auslenkung des Bildes ist *natürlich* proportional zur Brennweite. Aber *auch* zur Belichtungszeit. Wenn ich bei gleicher Brennweite mit 1/10s fotografiere hab ich (größenordnungsmäßig) zehnmal soviel verrissen wie bei 1/100s. Egal ob ich mit 50mm oder 500mm fotografiere. Dass sich bei 500mm das Bild bei 1/10s rund zehnmal soviel bewegt bestreite ich nicht. Aber wenn ich die Belichtungszeit reduziere muss sich auch der Stabi nur mehr ein Zehntel so weit bewegen.
Vielleicht ist es einfach ein philosophisches Problem. Ich sehe hier zwei unabhängige Systeme: Stabi und Belichtungsmessung. Darüber gestülpt eine Entscheidungsschicht, nennen wir sie Master. Stabi stabilisiert was er kann, indem er die Kamerabewegung ausgleicht. Belichtungsmessung entscheidet was für eine Belichtung notwendig ist. Beide Systeme geben ihre Daten an den Master weiter, der je nach eingestellter Automatik versucht ein brauchbares Resultat zu erzeugen. Dass der *Master*, wenn er die Belichtungszeit sinnvoll einstellen soll natürlich Informationen über die Brennweite benötigt, ist klar. Aber was hat der Stabi davon?
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Gregor Kobelkoff Der noch immer für ein bezahlbares 18mm/2 betet... falls es wen interessiert: |
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