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#6 | |
Themenersteller
Registriert seit: 01.10.2005
Ort: Region Hannover
Beiträge: 7.723
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Zitat:
![]() Das Subjekt an sich ist der Mensch, das Gebäude, der Gegenstand, die Blume, das Tier. Ein perfekt scharfes Makro von einem Insekt ist vielleicht für den Fotografieanfänger ein technischer Erfolg, aber dadurch noch lange kein gutes Foto. Ein gutes Foto wird es erst dann, wenn sich mindestens eine weitere Ebene auftut:
All diese einzelnen Qualitäten (oder noch bessere mehrere davon) sorgen dafür, dass sich ein Bild über das Offensichtliche erhebt, nämlich der reinen Abbildung des Subjekts gemäß einer alltäglichen Wahrnehmung. Deswegen sind im Frühjahr auch 99,9% der Krokusbilder so öde. Der Fotograf freut sich über die ersten bunten Anzeichen des Frühlings, aber es gelingt nur selten, ein reines Abbild des Subjekts Krokus zu vermeiden, sondern dem Bild eine weitere Dimension zu geben. Im Grunde sind all diese Dinge klar, aber selten einfach in Sprache zu fassen. Und um mehr geht es dem Autor auch nicht. Aber allein das hilft mir, meine Gedanken klarer zu fassen und die richtigen Fragen noch präziser zu stellen, wenn mir ein Bild zusagt und ich mich frage, warum dies so ist. Stephan
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Für mehr Kategorischen Imperativ dieser Tage! Geändert von amateur (09.11.2014 um 15:13 Uhr) |
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