|
|
|||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||||
|
||||||||||||||||
|
|
#7 | |
|
Registriert seit: 08.09.2003
Ort: Erkrath bei Köln
Beiträge: 7.451
|
Zitat:
Ich würde den Arbeitsabstand (Frontlinse-Motiv) beachten, wenn Du Deinem Patienten das Objektiv zwischen die Lippen schieben musst, musst Du durch die Nasenlöcher blitzen SLR-Kameras mit Makro und evtl. Ringblitz sind ganz üblich in der Dentalfotografie. Ich habe früher schon die Seite denfo.de gefunden, dort ist für jedermann die Nutzung von Graukarte zur Belichtungsmessung gut erläutert, vielleicht ist der zahnspezifische Teil des Online-Kurses für Dich auch hilfreich. Ich habe mich aus Neugierde selber mal durchgeklickt, der Dentalfotograf der o.g. Seite nutzt meist ein 100mm Makro an Vollformat (Kleinbildfilm), entsprechend 66 mm an APS-C, also kämen vermutlich das kleine Tamron oder z.B. das 70mm-Makro von Sigma in Frage, ich vermute aber, dass auch 90 bis 105 mm ok wären (für Vollformat wäre das dann 150 mm, da war die Auswahl klein und das Objektiv sehr groß). Das Tamron 60/2,0 ist Innenfokussiert, d.h. es wird nicht länger beim Scharfstellen, ich denke knapp vorm Mund eines Patienten ist das eine sehr willkommene Eigenschaft, manche (ältere) Makroobjektive fahren schon extrem weit raus, wenn man in den Nahbereich kommt. Bei APS-C vs. Vollformat ist zu beachten, dass es bei zu heftigem Abblenden früher dazu kommt, dass zwar in einem großen Bereich die Schärfe gleich, aber unzureichend ist (Beugung), die angegebenen 22 mm an Kleinbildfilm waren da sicher schon ein Kompromiss (es hängt ja auch an den "Ansprüchen" an die Schärfe (Vergrößerung, Betrachtungsabstand => max. zulässiger Zerstreuungskreisdurchmesser). An APS-C mag das Optimum eher bei Blende 8 oder 11 liegen. Digital kann man bei statischen Motiven auch noch tricksen und mehrere Bilder mit unterschiedlichen Entfernungseinstellungen aufnehmen und montieren. LG Jan Geändert von Jan (07.03.2014 um 12:12 Uhr) |
|
|
|
|
|
|