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Sigma 19/2,8 (nicht teurer als 30/2,8 und fast genauso gut) und Sony 50/1,8 OSS sind bereits eine ziemlich vollständige Ausrüstung für "Umfeldfotografie", also exclusive Makro, Architektur (innen oder in engen Strassenschluchten), extreme Teles usw., also für 95% von dem, was ein nichtspezialisierter Fotograf jemals zu fotografieren wünscht. Vor allem sind Objektive dieser Brennweiten noch so kompakt und leicht, dass sie an der NEX nicht deplaziert wirken oder sich kopflastig anfühlen. Wer hauptsächlich ein 18-200 oder ein 70-200/2,8 nutzen möchte, ist mit einer Spiegelrefelx besser (und billiger) bedient.
Im "Umfeld" lässt sich der Bildausschnitt durch Vor- und Zurücklaufen bestimmen. Wer den ganzen Menschen erfassen will, kommt mit 30mm aus. 50mm ist das Minimum für knappe Kopfportraits und für alle, die sich nicht so nahe herantrauen. 30mm kann in Innenräumen, in den man nicht genug Abstand gewinnen kann, knapp werden für Gruppenaufnahmen. Dafür dann 19mm. Man kann also mit wenigen Festbrennweiten auskommen, muss diese auch nicht unbedingt ständig wechseln und kann sich bei manchen Ausflügen durchaus auf ein einziges Objektiv, das auf der Kamera, beschränken.
Mein Wissen zur Nex-7 ist nur angelesen. Manche Nutzer preisen die höhere Auflösung. Mancher (Objektiv-) Test bestätigt das für die Bildmitte (fast proportional zur Pixelzahl), aber bei manchen Objektivtests (Photozone) ist die an der Nex-7 gemessene Auflösung am Rand und in den Ecken geringer als die an der Nex-5(n).
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