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#1 |
Registriert seit: 15.02.2008
Beiträge: 1.758
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Hallo Helmut, TC sind immer recht anfällig für abbildungsfehler. Das nächste mal mit einem Zwischenring und ohne TC versuchen. Gruss Markus
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#2 |
Themenersteller
Registriert seit: 20.10.2009
Beiträge: 801
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#3 |
Chefkoch, verstorben
Registriert seit: 11.02.2005
Ort: Starnberg
Beiträge: 13.622
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Hallo Helmut,
das sind ganz klar LoCAs. Versuch es mal mit der CA-Korrektur in deinem Lightroom - eventuell klappt's. Wenn nicht: Mit dem Korrekturpinsel vorsichtig entsättigen. Martin |
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#4 |
Registriert seit: 02.08.2009
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.739
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Das Problem hatte ich kürzlich auch. Hier stehen ein paar Tipps: http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...d.php?t=112418
Bei Deinem Motiv könnte auch das entsättigen von rot/blau/lila helfen. ![]() |
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#5 |
Moderator
Registriert seit: 15.01.2004
Ort: D-31311 Uetze
Beiträge: 4.107
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moin,
ich zitiere mich aus dem von Karten schon verlinkten thread mal selbst: http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...7&postcount=25 Längsfehler bekommt man per EBV nicht weg, die CA-Korrekturen wirken ausschließlich auf den "leicht" korrigierbaren Querfehler. Teilweise verringern diese Korrekturen den Extremfall des Längsfehlers, das sog. "purple fringing", aber die "normal" gefärbten Längsfehler kann kein Programm vom Bildinhalt unterscheiden. Das 200/2.8APO hat speziell im Nahbereich einen deutlichen Längsfehler. Mit dem 2x-Konverter vergrößerst Du diesen Fehler auf das Doppelte plus die weitere Verstärkung durch die zusätzlichen Linsen des Konverters im Lichtweg. Der schon gemachte Vorschlag, Zwischenring statt Konverter, dürfte das Problem etwas entschärfen. Und nimm' mal den Schärferegler etwas zurück ... ich habe den Eindruck, dass an den Kontrastkanten bereits Überschwinger auftreten, die den bei Deinem Bild hier eher noch schwachen (!) Längsfehler hervorheben. Das Bild ist zumindest in der 1:1-Ansicht wie hier zu sehen m.E. bereits überschärft. Weiterer Ansatz, verringere den Motivkontrast, d.h. weniger-dunkler Hintergrund oder diesen irgendwie aufhellen mit z.B. Reflektoren, diffuses Licht (weißes dünnes Seidentuch zwischen Sonne und Blümchen z.B.). Deine "Rettungsversuche" an den ausfressenden Lichtern verstärken eben auch die Sichtbarkeit aller Bildfehler entsprechend. Weiße Blütenblätter (die im nahen UV oft sehr stark reflektieren, damit die Bienchen die besser finden) bei Sonnenschein vor dunklem Hintergrund sind schon recht anspruchsvoll, wenn noch Struktur in den weißen Bereichen zu sehen sein soll.
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gruesze, thomas -das Leben ist zu kurz, um sich über kostengünstige, mittelmäßige Objektive zu ärgern- ... ich moderiere nicht, ich bin hier nur der Hausmeister. So kannst du das Sonyuserforum und unsere Arbeit unterstützen |
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#6 | |
Chefkoch, verstorben
Registriert seit: 11.02.2005
Ort: Starnberg
Beiträge: 13.622
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Zitat:
Es stimmt zwar: Die CA-Korrekturen in Photoshop, Camera Raw und Lightroom wirken nur auf Querfehler. Die Korrekturen gehen davon aus, dass die Fehler zum Bildrand hin immer stärker werden, im Zentrum hingegen gar nicht auftreten. Also einfach die Regler aufziehen und dann die Bildränder ausmaskieren. Wenn das nicht reicht: Einstellungsebene "Farbton/Sättigung" zunächst mit komplett schwarzer Ebenenmaske. Dann die Sättigung der Farben der Säume(z. B. Blau und Rot wie hier) stark reduzieren und anschließend mit weißer Farbe in der Ebenenmaske die Ränder ausmalen, an denen sich die hässlichen Säume zeigen. Danke nochmals für den Tipp mit den Zwischenringen - das wusste ich noch nicht. Martin |
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#7 |
Moderator
Registriert seit: 15.01.2004
Ort: D-31311 Uetze
Beiträge: 4.107
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moin Martin,
manuell geht vieles. Meine Aussage bezog sich auf automatische Korrekturen, und da ist mir kein Weg bekannt (PSF lassen wir mal aussen vor). Bei diesem Bild oder Karstens Beispiel im verlinkten Thread mag das manuell auch in der von Dir vorgeschlagenen Weise mit noch vertretbarem Aufwand zum Erfolg führen. Ekelig wird es, wenn z.B. bei den 85/1.4ern Hauttöne in der Fläche nach violett (cyanotisch) abkippen, da jedes Häärchen im leichten Gegenlicht einen blau-violetten Saum bekommt. Das sieht sehr ungesund aus und ist m.W. nur mit absurdem Aufwand in manueller Kleinarbeit korrigierbar. Da sind wir dann kurz vorm jeden Pixel einzeln malen. Leider sind nur ganz wenige hochgeöffnete Foto-Objektive gut auskorrigiert in Bezug auf den Längsfehler, alle älteren Konstruktionen leiden eher stark darunter. Das 70-200G-SSM ist diesbezüglich schon besser korrigiert als das 200/2.8APO. Immerhin kann man den Längsfehler durch Abblenden deutlich verringern bzw. faktisch eliminieren, was aber bei erwünschter Freistellung an Grenzen stößt. Sichtbar werden diese Fehler erst so richtig mit den aktuellen höchstauflösenden Digital-Sensoren, Film war da wesentlich gutmütiger. Zu Zwischenringen: die haben dafür einen anderen Nachteil: sie "kosten" erheblich Licht und je nach Objektiv leidet die Abbildungsqualität auch durch den veränderten Abstand von Hinterlinse zu Bild/Sensorebene. Dafür vergrößern sie die Fehler nicht und fügen keine "eigenen" Fehler hinzu. Ob ein Konverter oder ein Zwischenring besser geeignet ist zur Vergrößerung des Abbildungsmaßstabes muss man je nach Situation ausprobieren.
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gruesze, thomas -das Leben ist zu kurz, um sich über kostengünstige, mittelmäßige Objektive zu ärgern- ... ich moderiere nicht, ich bin hier nur der Hausmeister. So kannst du das Sonyuserforum und unsere Arbeit unterstützen |
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#8 |
Registriert seit: 10.02.2005
Ort: 31552 Apelern
Beiträge: 19.572
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Auch wenn es dem Motiv eventuell nicht dienlich ist , Abblenden hilft etwas.Den Schärfebereich erweitern also.
Ein neutralgrau Verlaufsfilfer mindert auch etwas. XNview soll auch eine Möglichkeit bieten, kenne das Programm aber nicht! Hier noch ein Link http://www.elmar-baumann.de/fotograf...ktiv-5-03.html Versuchs mal mit diesem kostenlosen Programm. http://www.jpg-illuminator.de/ Ernst-Dieter Geändert von Ernst-Dieter aus Apelern (24.03.2012 um 09:23 Uhr) |
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#9 | |
Themenersteller
Registriert seit: 20.10.2009
Beiträge: 801
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Zitat:
Herzlichen Dank an Alle für die ganzen Tipps ![]() ...das mit dem Verlaufsfilter hab ich zwar nicht gecheckt, der Rest passt ![]() 1) Ich werde meine Rettungsversuche in LR3 entsprechend fortführen. 2) Heute morgen habe ich mir auf´s Neue ein paar Blüten vorgenommen, - und ein anderes Objektiv verwendet: mein betagtes Minolta 35-70 F4 mit Vorsatzachromat / in Macrostellung; Das Ergebnis: winzige, im Vergleich zu 200/2.8APO etwa 1/3 - 1/2 so breite blaue CAs an den Blatträndern (also rel. weit außen); - die sich jedoch problemlos mit LR3 "wegschieben lassen". Dabei dürfte es sich um Laterale CAs handeln; (die Longitudinalen vom Schneeglöckchen sind damit nicht wegzukriegen...) Auch Blende 8 hilft mit wohl CAs gering zu halten; (mit F11 wurde mir das Bokeh zu derb). Insgesamt kam ich (als Gelegenheits-Makro-Knipser) damit deutlich besser zurecht (besserer Ausbeute); ...und passt ja alles zum gesagten von Euch. siehe auch Bild vor / nach Bearbeitung... vorher 1:1 in LR3: ![]() -> Bild in der Galerie Edit: CAs sind wohl nur minimal hier... Nach CA- Korrektur fertig: ![]() -> Bild in der Galerie Ich finde meine prakt. Ergebnisse passen gut zu den Tipps & links von Euch... nochmals besten Dank! Grüße Helmut ...EBV-Verbesserungen beim Schneeglöckchen könnte ich ja noch vermelden... Geändert von Superwideangle (24.03.2012 um 18:41 Uhr) |
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#10 |
Themenersteller
Registriert seit: 20.10.2009
Beiträge: 801
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blaue Ränder nach EBV
Na da geht was:
hier nun gemäß Empfehlung (ddd & Anaxaboras ![]() ![]() -> Bild in der Galerie Am meisten bringt "Sättigung" für blau & lila runterdrehen; ebenso bei "Luminanz"; die LoCAs werden quasi grau. Je stärker man "Klarheit" hochdreht (= dunklerer Hintergrund); desto mehr verschwinden die nun grauen LoCAs in demselben. Das beeinflußt aber auch die Bildwirkung insgesamt, also nur dosiert verwendbar. Schärfung und Kontrast habe ich reduziert, das bringt aber bezüglich der sichtbaren CAs kaum was; die Kanten könnte man nun noch etwas ausmalen (Säume Hintergrund), falls das im Druck überhaupt noch sichtbar wäre... ...schnelle Lösung finde ich! Danke nochmal ![]() Grüße Helmut |
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