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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Vor der Aufnahme » Erfahrung mit Konzertfotos
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Alt 29.01.2012, 11:21   #11
nasc

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 28.01.2012
Beiträge: 6
Ich würde es nicht als "Enttäuschung" sondern als "Erfahrung sammeln" bezeichnen.
Wie hast du denn angefangen? Mit welcher "Taktik", welchem Gerät...das interessiert mich und kann mir sicher weiterhelfen.
Im Endeffekt hat jeder seine eigene Auffassungsgabe und seine eigene Lernmethode, der Austausch mit anderen kann aber trotzdem immer weiterhelfen.
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Alt 29.01.2012, 11:24   #12
konzertpix.de
 
 
Registriert seit: 28.09.2007
Ort: bei Ulm
Beiträge: 5.888
Zitat:
Zitat von nasc Beitrag anzeigen
..., da ich für ein Webzine u.a. Konzertberichte schreibe, das habe ich bis jetzt mit einer Panasonic Digitalkamera DMC-TZ10 gemacht. ...
Na, das ist doch perfekt! Du hast sogar einen Fundus an Bildern, den du so gut findest, daß du ihn sogar im Web zeigst!

Also ran an die Buletten und die Bilder analysieren, Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede erkennen, was für Einstellungen bzgl. ISO, Belichtungszeit, Blende (Brennweite) du damals hattest bei den Bildern, die dir auch heute noch gefallen! Jede Kamera schreibt diese Daten nämlich ins originale Bild hinein, damit man später noch weiß, was für Einstellungen seinerzeit getroffen wurden.

Und genauso wichtig sind im übrigen die Bilder, die dir nicht gefallen. Die haben sicherlich andere Einstellungen
__________________
LG, Rainer
Robert Capa: If your photographs aren't good enough, you're not close enough. | meine Heimatseite | etwas zum Nachdenken | ein typischer Kurt
Hinweis: die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, d.h. du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
konzertpix.de ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2012, 11:40   #13
Metalspotter
 
 
Registriert seit: 15.01.2012
Beiträge: 754
Zitat:
Zitat von nasc Beitrag anzeigen
Wie hast du denn angefangen? Mit welcher "Taktik", welchem Gerät...das interessiert mich und kann mir sicher weiterhelfen.
Ich hab mit der A100 und dem damaligen Kitobjektiv 18-70 angefangen, kam zum Konzertfotografieren wie die Kind zur Jungfrau. Und J.B.O. ist schuld
Damals hat mir ein auch ganz lieber Kollege den Tipp gegeben, den ich Dir auch gegeben habe.
Aber schon beim zweiten Konzert hab ich bisl angefangen zu spielen, mach ruhig mit verschiedenen Einstellungen pro Konzert Bilder und rede mit anderen Fotografen, die da so da sind. Die meisten sind recht nett, so etwas wie Konkurrenzkampf gibt es eher sehr selten (was mich ja irgendwie schon erstaunt). Ärger untereinander gibt es eigentlich nur, wenn sich jemand im Graben daneben benimmt, z.b. mit Lifeview ständig die Kamera vor die Gesicher der Musiker halten etc.

Und wie der Rainer auch schon schrieb, kuck Dir die Bilder am PC an, auch die "schlechten" und versuche anhand der Exifs zu verstehen, warum die so geworden sind, wie sie sind.

Ach ja, und aus welcher Ecke Deutschlands bist Du jetzt?
Metalspotter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2012, 12:14   #14
nasc

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 28.01.2012
Beiträge: 6
Bin aus Rhein-Main Gebiet, also weit weg von dir...hab schon deine Website gecheckt

Ganz abgesehen vom technischen Know how ist es auch wichtig, die "richtigen Momente" zu kennen. Jede Band hat so ihre Eigenheit, die es einzufangen gilt. Ich hatte zuletzt Amorphis (der Sänger hat extrem lange Rastas, die es galt beim moshen einzufangen) vor der Linse, leider war meine Kamera damals nicht schnell genug

Mein Antrieb ist auf jeden Fall vorranig die Liebe zur Musik und das Festhalten von Momenten, die auf der Bühne oder im Publikum entstehen. Wenn ich die Band nicht so gut kenne, dann schaue ich mir vorher auf You Tube an, wie das aktuelle Bühnenbild aussieht, welche Specials aufgefahren werden, wer wo steht....

Werde wahrscheinlich am 07.02 zum ersten Mal die neue Kamera auf einem Konzert testen, mal schauen wie das wird, ich berichte euch dann
nasc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2012, 12:56   #15
mrieglhofer
 
 
Registriert seit: 03.12.2003
Beiträge: 8.945
Ich bin da auch noch eher Anfänger. Bin aber bei der Jugendolympiade in Innsbruck wie die Jungfrau zum Kind gekommen.
Ich kann dir nur empfehlen, die Kamera auf Manuell zu stellen. z.B. 1600ASA 1/200 bei Bl 2.8 oder 4. Dann ein paar Testbilder und am Bild und Histogramm genau schauen, ob das passt. Dann je nach Lichtänderung halt nach Gefühl anpassen.

Das Problem ist, dass sehr viel Streiflicht usw. ist, das dann leicht ausfrisst oder durch die starken Änderungen zw. unbeleuchtet und beleuchtet ändert sich die Belichtung recht stark. Da bekomme ich mit manuell konsistentere Ergebnisse. Dann noch RAW und du kannst problemlos +-1EV ausgleichen.

Optisch bist mit dem 16-50 für Übersichten ganz gut dran, aber bei den Details wirds schon ganz nett fehlen. Also auch im Fotografengraben brauche ich schon das 80-200/2,8. Damit entstehen fast 90% der Bilder. Sonst mußt ja fast auf die Bühne kraxeln und fotografierst von unten in die offenen Nasenlöcher ;-)

z.B. http://www.flickr.com/photos/innsbru...th/6704512769/
mrieglhofer ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 29.01.2012, 13:31   #16
nasc

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 28.01.2012
Beiträge: 6
Zitat:
Zitat von mrieglhofer Beitrag anzeigen
Bingo, das sind genau die Fotos die ich (mit etwas Glück in ein paar Jahren) gerne machen können möchte!
Ganz groß!
nasc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2012, 13:32   #17
SteffDA
 
 
Registriert seit: 03.09.2011
Ort: Groß-Gerau
Beiträge: 1.161
Zitat:
Bin aus Rhein-Main Gebiet,...
Na dann schau doch mal nach einem Sony-Stammtisch in deiner Nähe :-))
SteffDA ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2012, 13:50   #18
mrieglhofer
 
 
Registriert seit: 03.12.2003
Beiträge: 8.945
Zitat:
die ich (mit etwas Glück in ein paar Jahren) gerne machen können möchte!
Glaub mir, das geht schneller ;-)
Wie schon gesagt, du brauchst wohl noch eine lichtstarke längere Brennweite. Gerade die Details bringen ja die Stimmung rüber.
VF 70-200, Crop wäre das irgendwo von 50-135. Das ist nicht so dramatisch. Ein wenig Croppen geht bei 24MPix auch. Den Rest hast eh schon. Nebenbei, ich habe das 25Jahre alte Minolta 80-200 mit Stangenantrieb verwendet.
Ich kannte die Band nicht, hatte aber das Glück 2 Stunden im Fotografengraben bleiben zu können. Da kriegt man dann schon ein halbwegs Ausbeute.
mrieglhofer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2012, 13:52   #19
subjektiv
 
 
Registriert seit: 31.12.2010
Beiträge: 1.817
Zitat:
Zitat von konzertpix.de Beitrag anzeigen
...so lieb Peters Tip mit 1/80s und "S" gemeint ist (ISO Auto zwischen 200 und 2500 könnte da evtl. sogar besser helfen als fest auf 800 oder 1600 eingestellt)...
Wenn man die Sache logisch betrachtet, macht die Betriebsart S eigentlich nur in Zusammenhang mit ISO-Automatik (oder gelegentlich in ganz ausgefallenen Situationen, wenn es aus technischen Gründen um konkrete Zeitvorgaben geht) wirklich Sinn.

Will man mit fester ISO-Einstellung eine möglichst kurze Belichtungszeit erreichen, fährt man mit Vorgabe einer möglichst großen Blende wesentlich weniger Ausschuß ein. Denn hier kommt die Automatik wesentlich seltener an technische Limits. Gebe ich eine willkürliche Zeit (z.B. die 1/80 s) vor und reicht das Licht mit der größtmöglichen Blende nicht aus, muß die Kamera entweder meine Zeitvorgabe korrigieren oder die Empfindlichkeit hochsetzen können, um ein unterbelichtetes Bild zu vermeiden.
Gebe ich dagegen eine große Blende vor, kann die Kamera einfach die kürzestmögliche Zeit für eine angemessene Belichtung dazu steuern.
Realistisch betrachtet war die Blendenvorgabe daher schon immer die geeignetere Methode für Actionfotos, wenn sie nicht unterbelichtet oder unnötig länger belichtet werden sollten. Nur weisen Bedienungsanleitungen leider traditionell in dem Zusammenhang auf die Blendenautomatik (Zeitvorgabe) hin. Also hilft nur eigene Erfahrung oder das Praxiswissen aus einem guten Fotobuch, diesen Irrtum zu korrigieren.

Erst seit (bei Digitalkameras) auch die ISO automatisch verändert werden können, kann man dazu auch die Zeitvorgabe halbwegs sinnvoll einsetzen. Analoge Kameras waren nämlich nicht in der Lage bei voll geöffneter Blende schnell mal eine höhere Filmempfindlichkeit zu verwenden, um gegebenenfalls eine Unterbelichtung zu verhindern.

Die Idee, die Zeitvorgabe für Actionfotos zu nutzen, stammt ja noch aus einer Zeit, in der die meisten Kameras nur eine Art der Halbautomatik kannten. Damals setzten eben manche Hersteller auf die Blendenvorgabe (Zeitautomatik) und andere auf die Zeitvorgabe (Blendenautomatik).
Was praxisgerechter war, kann jetzt jeder anhand einer kurzen Versuchsreihe schnell feststellen. Einfach feste ISO, eher knappes Licht (denn wer zu viel Licht hatte, legte natürlich lieber einen niedrigerempfindlichen Film ein, um auf dem Bild mehr zu erkennen) und bewegte Motive wählen und in beiden Modi mal einen Schwung Bilder machen. Danach wird die Blendenautomatik (ohne ISO-Automatik) bei den meisten nie mehr zum Einsatz kommen...
subjektiv ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2012, 13:59   #20
mrieglhofer
 
 
Registriert seit: 03.12.2003
Beiträge: 8.945
S halte ich auch für nicht unbedingt empfehlenswert. Wenn schon A und die offenste Blende, die das Objektiv verträgt.
Das Problem ist aber eher, dass eine kleine Änderung des Bildwinkels auf Grund von Streiflicht und direktes Scheinwerferlicht sehr starke Änderungen in der Belichtung hervorruft, die oft nicht notwendig sondern eher störend sind. Daher meine Empfehlung mit M. Natürlich nur, wenn die Beleuchtung im Grundniveau nicht sehr stark schwankt. Auch solche Konzert gibt es.
mrieglhofer ist offline   Mit Zitat antworten
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