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Alt 14.01.2012, 17:55   #32
subjektiv
 
 
Registriert seit: 31.12.2010
Beiträge: 1.817
Zitat:
Zitat von Dat Ei Beitrag anzeigen
... ist ein OVF, aber der war m.E. auch bei den Vorgängern in der G-Serie eher ein Notbehelf.
Das halte ich noch für sehr wohlwollend formuliert. Hatte ich vor dem Kauf meiner G9 auch als Pluspunkt gesehen, da der EVF der R1 bei wenig Licht schnell unbrauchbar ist. Aber der war noch schlimmer. Schon mit Licht war er bestenfalls für eine grobe Ahnung brauchbar, was vielleicht im Bild zu sehen sein könnte. Selbst der Winzsucher meiner alten Konica zeigte den Bildausschnitt treffender. Das teilweise im Sucher sichtbare Objektiv spielte dadurch allerdings kaum eine Rolle.
Zitat:
Zitat von Dat Ei Beitrag anzeigen
Das dreh- und kippbare Display ist...
Hat mir an der G9 allerdings nicht oft gefehlt. Deren Display ist schon ganz OK.
Zitat:
Zitat von Dat Ei Beitrag anzeigen
... das ist keine entspannte Haltung.
Mit entspannter Haltung muß man bei der G9 allerdings auch sehr vorsichtig sein. Versehentlich was zu verstellen war bei keiner anderen Kamera, welche ich bisher verwendet habe, so einfach. Ich fürchte, da wird auch die "große Schwester" sehr ähnlich sein.

Mehr hatte mich aber gestört, dass manche Standardsituationen mit der Kamera ohne weitere Hilfsmittel einfach nicht vernünftig zu belichten waren. Ein einfaches Portrait mit (eingebautem) Blitz bei wenig Licht, welches mit keiner anderen Kamera Probleme verursachte, wurde von der Belichtungsautomatik (egal ob P oder A) grundsätzlich vergeigt. Zeit und Blende manuell einzustellen disqualifizierte sich durch die dann fehlende Blitzautomatik (Warum nur??? Gerade mit Blitzautomatik wäre die manuelle Einstellung von Zeit und Blende am häufigsten mal brauchbar.) ebenfalls. Einzig durch ein entsprechendes Motivprogramm konnte man die Kamera dann zu brauchbaren Aufnahmen bewegen. Allerdings gab es dann kein RAW und die entsprechenden jpgs waren vermatscht ohne Ende. Dafür hätten die drei Megapixel meiner ersten Digitalen auch gereicht.
Wobei die Belichtungsautomatiken bei wenig Licht generell viel zu schwach belichteten, was wohl in den Motivprogrammen entsprechend aufgehellt und entrauscht wurde.
Das "Weitwinkel" (entspr. 35mm KB) verzeichnete auch deutlich heftiger als das "28er" der DiMAGE A1 oder das "24er" der R1.
Etwas gewöhnungsbedürftig war für mich auch, dass ich den Blitz in jedem Modus extra abschalten mußte. Das übersieht man halt leicht, könnte allerdings auch praktisch sein, wenn man's eben gewöhnt ist.

Ich hab mir dann das Unterwassergehäuse dazu gekauft und mußte feststellen, dass darin das hintere Wahlrad nicht mehr bedienbar ist und somit z.B. die Blende nicht verstellt werden kann.
Ein weiterer Nachteil war, dass im Nahbereich gelegentlich auf das Glas des Gehäuses (anstatt auf das Motiv) fokussiert wurde und eine Beschränkung z.B. auf mindestens fünf Zentimeter nicht vergesehen war. MF war ja wegen fehlendem Zugriff auf das Einstellrad von vornherein ausgeschlossen...

Das waren jetzt mal die Sachen, die mir momentan noch eingefallen sind. Da ich die Kamera zunächst als Ergänzung zur R1 im Telebereich angeschafft hatte, und sie bei gutem Licht da durchaus zu überzeugen wußte, hatte ich sie trotzdem behalten.

Ach ja, etwa eine Woche nach dem Kauf hatte der beiliegende Gurt, welchen ich in der original Ledertasche (mit Gürtelschlaufe) von Canon immer über die Kamera gelegt hatte, damit er nicht so rumbaumelt, die grüne Beschriftung auf dem oberen Einstellrad abgerieben. Das beeinträchtigt zwar nicht die Funktion, man fragt sich aber, wie weit man beim Hersteller denkt.

Und jetzt kommt von Canon zum ersten Mal seither eine Kamera, die mich wieder interessieren würde. Gut der Sensor verliert durch den Beschnitt auf das (für mich einfach deutlich ästhetischere Seitenverhältnis immer noch einen Teil seiner Fläche. Aber gegenüber den meisten FT-Kameras ist das noch nicht mal ein Nachteil, da ich deren Bilder ebenfalls beschneiden würde. Aber wenn Canon die unsinnigen Beschränkungen der (doch schon älteren) G9 nicht bis heute übernommen hat, könnte die schon gefallen. Und das, obwohl ich insgesamt die Bedienung bei den Sony Kameras doch wesentlich intuitiver finde.
Aber z.B. das (bei eingefahrenem Objektiv) sehr stabile Gehäuse der G9 finde ich immer noch toll. Allerdings verdreht man die obenliegenden Räder sehr leicht, wenn man die Kamera aus der Tasche holt oder darin verstaut. (Hab noch nie überprüft, wann nun wirklich. Das Ergebnis ist ja das selbe...)
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