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#1 |
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
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Der tiefere Grund solcher Stromausfälle liegt im maroden Stromnetz in den USA! Die Netze dort sind mit jenen in Europa nicht vergleichbar - noch! Denn auch bei uns wird über die "Liberalisierung" und damit Gewinnmaximierung der privaten Stromgesellschaften die Netzqualität immer schlechter. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass es auch bei uns immer häufiger zu großflächigen Ausfällen kommt.
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#2 | |
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
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Zitat:
![]() Gruß Wolfgang
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Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort aufgrund seiner Erfahrung Flickr |
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#3 |
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
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Ja, leider wird dieser "Weniger Staat - mehr Privat"-Wahn von den USA, nach D und auch nach Ö importiert! Den Menschen wird vorgegaukelt, dass die Privatisierungen und Liberalisierungen durch Konkurrenz die Preise senkt. Mitnichten! Es steigen nur die Gewinne der Großkonzerne! Auf Kosten der Allgemeinheit und auch auf Kosten der Versorgungssicherheit. Es ist mir absolut unverständlich wie man die Grundversorgungen (Strom, Gas, Wasser usw.) privatisieren hat können.
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#4 |
Moderator
Registriert seit: 28.11.2003
Ort: Frankfurt (Oder) als Ex-Berliner
Beiträge: 16.514
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Wir sollten den tollen Bericht von an-my nicht durch Diskussionen über politsche Entscheidungen zerreden.
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LG Manfred ...der nun über 15 Jahre mit einer ![]() So kannst du das Sonyuserforum und unsere Arbeit unterstützen......Moderationsmodus in Orange |
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#5 |
Themenersteller
Registriert seit: 15.03.2010
Beiträge: 114
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Es freut mich, wenn es gerne gelesen wird. Als Staatsdiener, der sich immer noch einbildet, dass er eine sinnvolle Tätigkeit leistet, kann ich die hier genannten Gedanken gut verstehen. Aber zurück zum Thema - denn heute stand natürlich auch etwas dazu in der Tageszeitung, und ich möchte allen USA-Interessierten etwas mehr Hintergrund geben (hoffe mal es langweilt nicht):
Auf der Titelseite prangerte: "Blackout sparks Probe", was ich frei damit übersetze, dass der Ausfall eine Untersuchung angestoßen hat. Es ging also im Wesentlichen darum, dass der Energieversorger von einer Untersuchungskommission heimgesucht wurde und wird, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Es würde darum gehen, ob einem Arbeiter die Schuld zu geben sei oder das System falsch ausgelegt sei - oder beides. (Na ja, ich traue mich zu wetten, dass am Ende herauskommt, dass es mehrere Ursachen gab, die unglücklicherweise verkettet waren und zwei oder drei Arbeiter schludrig gehandelt haben, aber das Problem nur deswegen in dieser Größenordnung auftrat, weil das System irgendwo ein paar schlummernde Fehler hatte, die eben nicht rechtzeitig erkannt wurden). Der Energieversorger hätte wohl angegeben, dass Reparaturarbeiten an einer defekten Zwischenstation durchgeführt worden seien. Die ersten Experten wussten auch schon, dass es vermeidbar gewesen sei, weil es so viele Sicherheitsstufen gäbe und üblicherweise jeder denkbare Fehlerfall abgedeckt und durch irgendeine Redundanz abgesichert sei - schließlich läge ja kein äußerer Einfluss wie eine größere Naturkatastrophe vor. Der Rest des Artikel beschäftigte sich mit den unmittelbaren Auswirkungen: welches Krankenhaus wie lange ohne Strom war (eigentlich war es nur eines und das für 90 Minuten - schlimm genug) und wie die Notstromaggregate funktionierten, etc. Nicht in der Zeitung bestätigt fand ich einen Bericht aus dem Internet, dass ein Atomkraftwerk nördlich von San Diego sich selbst abschaltete. Ich dachte eigentlich, der Sinn von mehreren Kraftwerken sei, dass sie sich gegenseitig abdecken, um eine Redundanz sicher zu stellen, nicht um sich gleichzeitig zu verabschieden ... In einem weiteren Artikel hat uns alle der Bürgermeister von San Diego gelobt: Die Bürger hätten eine tolle Arbeit geleistet, um das, was ein richtiges Desaster hätte werden können, in eine gut beherrschbare Situation zu verwandeln. Ich bin richtig stolz auf mich! Aber Spaß beiseite: die Feuerwehr hätte in den meisten Fällen Menschen aus stehengebliebenen Aufzügen oder Gondeln (Sea World) befreien müssen und es hat wohl keine Plünderungen gegeben oder sonstige Ausschreitungen. Wahrscheinlich verlässt sich auch die hiesige Szene auf facebook um den Ort der nächsten Zusammenrottung zu verbreiten und war damit lahmgelegt ![]() Schlimmste Auswirkung war, dass es wohl an zwei Stellen einen Ausfall der Pumpstationen für Abwasser gab und damit mehr als 2 Millionen Gallonen (ca. 8000 m3) an ungeklärtem Wasser ausgelaufen seien und die Gefahr besteht, dass ein Großteil in den Pazifik floss. Vorsorglich wurden also Strände gesperrt. Und hier kommt ein Denken der Amerikaner zum Tragen, von dem ich hoffe, dass es nie so bei uns Fuß fassen wird: Eine Meinung eines Verantwortlichen war eben, dass es nicht rentabel sei, für alle 49 Pumpstationen der Region eine Notstromversorgung für eine "once-in-a-generation" Situation zu haben. Zur Sicherheit solle man eben das Trinkwasser abkochen - nur was mache ich mit dem automatischen Eiswürfelzubereiter im Gefrierfach? Der bedient sich direkt aus der Leitung - muss ich jetzt die Eiswürfel abkochen bevor ich sie in mein Glas gebe? ![]() |
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#6 | ||
abgemeldet
Registriert seit: 24.11.2004
Beiträge: 2.735
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Zitat:
Zitat:
![]() Andreas
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Einige Bilders: Homepages sind wg. der DSGVO abgeschaltet! Status: Tschüss ![]() ![]() |
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#7 | |
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
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Zitat:
Gruß Wolfgang
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