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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Objektive » A-Mount Objektive (ILCA, SLT, DSLR) » Theoretische Frage eines Newbies
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Alt 27.06.2011, 16:00   #1
Canax
 
 
Registriert seit: 23.03.2011
Ort: Dort wo die Hasen Hosen und die Hosen Husen haßen!
Beiträge: 518
Zitat:
Zitat von Relax07 Beitrag anzeigen
Ich habe das 90mm Makro und denke darüber nach, es zurückzugeben und statt dessen das 70-200 zu holen.
Alle Versuche, echte Makrofotos zu machen, sind kläglich gescheitert. :-(
Warum sind die Versuche denn gescheitert? Mit diesem Objektiv sind wahnsinnige Makros möglich. Das wichtigste Hilfsmittel dabei dürfte ein Stativ sein. Sonst brauchst Du sehr viel Licht (um abblenden zu können) und ein sehr ruhiges Händchen.

Ciao
Canax
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Alt 27.06.2011, 17:42   #2
Man
 
 
Registriert seit: 28.03.2004
Ort: D-53913 Swisttal
Beiträge: 2.713
Ich habe und nutze beide. Wenn ich nur 1 haben düfte, würde ich eher das 70-200 nehmen, da es flexibler (Zoom) ist.
Es ist aber auch ungefähr 3 x so schwer!, das kann sehr lästig sein.

Das 90er halte ich bei F2,8 für schärfer als das 70-200 bei F2,8. Wenn du Platz hast und z. b. Portraits machen möchtest, würde ich das 90er bevorzugen - wenn du Flexibilität benötigst (z. B. auf einem Event / einer Feier, bei der du immer "schußbereit" sein musst und du dir evtl. deinen Standpunkt nicht frei wählen kannst), halt eher das 70-200er (dann ist aber sicherlich auch noch das 17-50er in der Tasche).

Wenn dir das Gewicht und die Größe nichts ausmacht, ist das Tauschen eine gute Idee - sonst nicht.

Wenn es dir (wirklich?) um Makrofotos geht - tausche nicht. (Ich halte es für keine gute Idee, das 70-200er für Makrofotos zu verwenden, wenn man ein Makroobjektiv zur Verfügung hat.)

viele Grüße

Manfred
__________________
Das Leben ist hart, ungerecht.......und endet mit dem Tode.
Ich persönlich bevorzuge das Leben (trotzdem).
Man ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2011, 20:20   #3
BadMan
ehemaliger Moderator
 
 
Registriert seit: 19.05.2004
Ort: Jüchen-Otzenrath
Beiträge: 11.408
Wolfgang hat es schön auf den Punkt gebracht.

Um es vielleicht mal an meinem Werdegang deutlich zu machen:

Angefangen habe ich auch mit einem 90er Makro freihand. Da sind durchaus brauchbare Ergebnisse machbar. Aber, es braucht eine hohe Frustrationstoleranz. Bei mir lag die Ausbeute an ausreichend scharfen Fotos vielleicht bei 5%. Dabei ist aber noch nicht gesagt, dass die anderen Aspekte wie Bildgestaltung, Bokeh, Licht, etc. auch zufriedenstellend waren. Das senkt den Prozentsatz an wirklich guten Fotos dann noch mal.
Darauf sollte man sich also einstellen und auch mit der richtigen Erwartungshaltung an die Sache herangehen. Sich also bewusst sein, dass der Großteil der Fotos für die Tonne ist. Dann kann man aber in der Tat viel Freude an der Sache haben.

Heute fotografiere ich eigentlich fast ausschließlich nur noch vom Stativ bei weichem Morgen- oder Abendlicht.
Dann ist, vernünftige Planung, richtige Kameraeinstellung und überlegte Bildgestaltung vorausgesetzt, die Ausbeute gelungener Fotos wesentlich höher.
Dafür hat man mit anderen Problemen zu kämpfen. Da wäre zum einem der innere Schweinehund, der überwunden werden will, wenn man Insekten morgens um 5 Uhr in der Kältestarre fotografieren will. Und da ist dann der Feind Nr. 1, genannt Wind. Denn früh morgens oder abends ist natürlich das Licht knapp und die Belichtungszeiten können sich im Sekundenbereich bewegen. Da macht dann der leiseste Hauch das Ergebnis zunichte.
So kommt es, dass ich in diesem Jahr erst einmal auf der Wiese war, da die Wetterbedingungen sonst nicht gestimmt hatten, dass es erfolgversprechend gewesen wäre.

Du siehst, es gibt mehrere Wege zum Erfolg (wobei der letztere für mich die ästhetischeren Fotos erlaubt), aber umsonst ist keiner.
Für gelungene Makros muss man halt auf die ein oder andere Weise investieren.
__________________
Gruß Jörg

Jubel, Trubel, Heiterkeit - seid zur Heiterkeit bereit (Bugs Bunny)
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Alt 27.06.2011, 21:28   #4
Sir Donnerbold Duck
 
 
Registriert seit: 16.01.2005
Ort: Pfinztal
Beiträge: 2.881
Ich erlaube mir mal, das Dogma vom Stativ bei Makroaufnahmen in Frage zu stellen. Ich habe selber lange mit dem 2,8/100 Makro Makroaufnahmen ohne Stativ gemacht. Das geht wunderbar, wenn man willens ist, sich in die Wiese zu schmeißen, zwei aufgestützte Ellenbogen sind ein wunderbarer und flexibler Stativersatz. Mit längeren Brennweiten ist das allerdings kniffeliger, aber ich habe diese Technik auch mit dem 200er Makro schon erfolgreich eingesetzt. Ansonsten sind die wichtigsten Zutaten für Makroaufnahmen Geduld, Geduld und Geduld sowie bei Insekten eine gewisse Kenntnis der Lebensgewohnheiten des Motivs.

Ein 2,8/90 ist jedenfalls ein tolles Makroobjektiv. Auf die die Idee, Makros mit dem 70-200 zu machen, bin ich noch nie gekommen, dafür ist es einfach nicht gemacht.

Gruß
Jan

Gruß
Jan
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Meine Homepage: http://www.klassischeyachten.de
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Alt 27.06.2011, 21:49   #5
BadMan
ehemaliger Moderator
 
 
Registriert seit: 19.05.2004
Ort: Jüchen-Otzenrath
Beiträge: 11.408
Zitat:
Zitat von Sir Donnerbold Duck Beitrag anzeigen
Ich erlaube mir mal, das Dogma vom Stativ bei Makroaufnahmen in Frage zu stellen.
Ich habe doch geschrieben, dass es 2 Wege zum Erfolg gibt; einen ohne und einen mit Stativ.
Für beide Arten braucht es Geduld, aber eben auf unterschiedliche Art und Weise.
Da muss halt Jeder seinen Weg finden.

Unbestreitbar ist aber doch auch, wenn man richtig weiches Licht möchte und damit harte Kontraste vermeiden möchte, die Belichtungszeiten rel. lang werden. Und dann geht es halt nicht ohne Stativ.

Und um noch mal auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen, damit das nicht untergeht:
Das Tamron 90/2.8 (ich denke, um dieses Objektiv handelt es sich) ist sicher eines der besten Makroobjektive für unser System. Damit lassen sich mit etwas Übung hervorrragende Ergebnisse erzielen.
__________________
Gruß Jörg

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Geändert von BadMan (27.06.2011 um 21:53 Uhr)
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Alt 28.06.2011, 05:31   #6
About Schmidt
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
Zitat:
Zitat von Sir Donnerbold Duck Beitrag anzeigen
Ich erlaube mir mal, das Dogma vom Stativ bei Makroaufnahmen in Frage zu stellen.
Das ist richtig, aber zu Beginn sollte man schon mit Stativ üben. Wenn das sitzt, geht es mit etwas Geschick auch freihand.

Zitat:
Ein 2,8/90 ist jedenfalls ein tolles Makroobjektiv. Auf die die Idee, Makros mit dem 70-200 zu machen, bin ich noch nie gekommen, dafür ist es einfach nicht gemacht.
So, so
http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...d.php?t=105088
diese Bilder wurden mit Zwischenring und Sony 70-200 gemacht. Auch wenn das Objektiv dafür nicht gebaut ist, funktioniert es einwandfrei.

Gruß Wolfganghttp://www.sonyuserforum.de/forum/images/icons/icon_alpha380_n.gif
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Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort aufgrund seiner Erfahrung
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Alt 28.06.2011, 08:11   #7
BadMan
ehemaliger Moderator
 
 
Registriert seit: 19.05.2004
Ort: Jüchen-Otzenrath
Beiträge: 11.408
Zitat:
Zitat von About Schmidt Beitrag anzeigen
So, so
http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...d.php?t=105088
diese Bilder wurden mit Zwischenring und Sony 70-200 gemacht. Auch wenn das Objektiv dafür nicht gebaut ist, funktioniert es einwandfrei.
Du musst aber zugeben, dass der Abbildungsmaßstab noch weit weg von einem richtigen Makro ist. Der Kaisermantel hat eine Flügelspannweite von ca. 60 mm. Wir sind hier also bei ca. 1:2.5 - 1:3.
Und je näher man dem 1:1 kommt, desto schwieriger wird es (auch aufgrund der geringen Schärfentiefe) natürlich auch, vernünftige Resultate zu erzielen, unabhängig vom verwendeten Objektiv. Und da ist halt einfach üben angesagt.
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Gruß Jörg

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Geändert von BadMan (28.06.2011 um 08:14 Uhr)
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Alt 28.06.2011, 14:43   #8
About Schmidt
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
Das ist korrekt,
allerdings sollte man eh mal klein Anfangen und nicht unbedingt direkt mit Maßstab 1:1

Gruß Wolfgang
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Alt 28.06.2011, 15:09   #9
BadMan
ehemaliger Moderator
 
 
Registriert seit: 19.05.2004
Ort: Jüchen-Otzenrath
Beiträge: 11.408
Das ist auch wieder richtig.
Erst recht natürlich, wenn man offensichtlich Probleme hat, vernünftige Ergebnisse zu erzielen, die ich mal auf die Tücken des großen Abbildungsmaßstabes zurückführen.
Langsam herantasten heißt dann die Devise.
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Gruß Jörg

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