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#11 | |
Registriert seit: 10.02.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 285
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Zitat:
Hätte er nicht - zum Teil erfolgreich - versucht, das vorliegende als Fehler aufgrund kleiner, sympathischer, menschlicher Schwäche zu verkaufen, und hätte er nicht Freunde bis hinauf zur Chefin gehabt, die unter großer medialer Beachtung das ganze als Nichtigkeit kleinreden wollten, wäre die ganze Sache lauer gekocht worden. Und die "Hetze", also die Wut, die viele auf ihn haben, kam nicht schon mit der Aufdeckung der Plagiate, sondern mit dem widerwärtigen Taktieren, Beschwichtigen, Kleinreden und Entschuldigen. Insofern ging es eben nicht nur darum, was jemand vor ein paar Jahren gemacht hat (wobei es sich bei der Promotion nicht um eine Privatsache handelt, sondern einen hoheitlichen Akt incl. Vorlegen eines Führungszeugnisses!), sondern darum, wie jemand sich bezüglich des eigenen (!) Fehlverhaltens verhält. Und da hat er halt ein Eigentor nach dem anderen geschossen ("abstrus"; vorübergehend Doktor ablegen, als ob das ein Mantel wäre, der einem nicht mehr gefällt; von "Blödsinn, den ich da geschrieben habe" reden, womit er auch noch die von ihm plagiierten Autoren und vielmehr noch seine Uni/Gutachter beleidigt; erkennbar vorsätzliches Handeln als Schlampigkeit verkaufen; sich für das Eingestehen dessen, was ohnehin glasklar ist, auch noch Ehrbarkeit zuschreiben lassen etc.) Die Strategie ist halt nicht aufgegangen, das ganze kleinzuhalten. Was aber nicht daran liegt, dass sich jemand so in die Angelegenheit verbissen hätte, sondern dass jede Nachforschung von Erfolg gekrönt war. Ich finde, wir sollten hier nicht von Hetze sprechen. Geändert von sesepopese (01.03.2011 um 15:17 Uhr) |
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