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#7 |
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Registriert seit: 08.06.2008
Beiträge: 377
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Das Berlebach 112 ist ein Einbeinstativ mit einem einfachen Auszug. Das soll lt. Hersteller die Schwingungsdämpfung verbessern. Meine ersten Tests ergaben, daß dies sehr gut funktioniert, nicht zuletzt geschuldet dem Material, Eschenholz. Die hervorragende Dämpfung nimmt bei Verlängerung im letzten Viertel etwas ab, sodaß dem aufmerksamen Beobachter ein zartes Nachschwingen vielleicht nicht entgeht.
Die verstellbare Höhe läßt in der Minimalposition ein wirklich bequemes Fotografieren aus der Hocke zu (bin 1,95m). Bei maximaler Höhe ist das Gerät ebenso perfekt für meine Größe, ich kann entspannt und gerade stehen um den Sucher der montierten Kamera zu erreichen. Mit dem drehbaren Klemmhebel läßt sich der um eine Achse rotierende (Holz-)Kopf Der Kopf selbst bietet eine gut dimensionierte, gummierte Montagefläche. Die Kamera kann darauf bequem in einer Ebene rotiert - also je nach Montagewinkel entweder geneigt oder gekippt werden. Natürlich ist es relativ einfach, diese etwas zu lösen, 90 Grad zu drehen und wieder festzuziehen. Bequemer wäre hier aber eine Art Drehteller, ähnlich einer Panoramaplatte, die sich problemlos ansetzen ließe. Der flächige Aufbau des Schaftes bringt meiner Meinung nach einen Vorteil mit sich. Das Stativ läßt sich so sehr gut anlehnen mit verminderter Gefahr des unbeabsichtigten Verdrehens, welche durch einen runden Aufbau bestehen kann. Der Fuß besteht aus einem Metallsockel mit eingelassenem M8 Gewinde, auf welchem ein schraubbarer Kunststoffuß sitzt. Dieser läßt sich wahlweise an eine obere Position schrauben und gibt so den unteren Teil des Gewindes frei. Es endet in einer moderaten Spitze. Die Sache ist also recht flexibel, was die Untergründe angeht. Da der so freigelegte Teil des Gewindes noch 9mm beträgt, kann ein alternativer Fuß relativ einfach nachgerüstet werden. Das Stativ ist leicht und läßt sich nach erster Einschätzung auch über längere Strecken sehr gut tragen. Ein Schultergurt ist mühelos anzubringen. Nicht zuletzt bleibt der Vollständigkeit halber zu erwähnen, was wohl eh schon alle wissen: Es handelt sich mal zur Abwechslung um ein Produkt aus deutschen Landen, aus Holz und Metall und einem Minimum an Kunststoff. Hergestellt von einem Unternehmen, in dem Tradition und Langlebigkeit sympatischerweise noch etwas bedeutet. Das ist spürbar Ein kleiner Praxisbericht folgt bei Interesse gern etwas später. Gruß Sven PS: Ich bin in keiner Weise mit der Firma Berlebach verbunden, weder kommerziell noch persönlich. Geändert von sven_hiller (27.11.2010 um 12:41 Uhr) |
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