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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Nach der Aufnahme » Fortsetzung des RAW-Konverter Problemchens..
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Alt 02.08.2010, 12:11   #1
staflo
 
 
Registriert seit: 23.12.2009
Ort: Schwanenstadt
Beiträge: 108
hiho!
Also ich kenne deine beschrieben Problematik nur zu gut.
Und eine Möglichkeit das Bild einfach & schnell in Richtung dem von Aperture zu drehen habe ich bis jetzt leider auch noch nicht gefunden.

Allgemein gefällt mir einfach die "Raw-Umrechnung-Interpretation" von Aperture bei weitem besser als die von Lightroom. (a700 wie a850)
Auch das Einarbeiten von div. Raw-Farbprofilen in Lightroom für beide Kameras hat daran nicht viel geändert.
Im Moment ist mein Weg hier das ich je nach Bild entscheide obs über LR oder über Aperture ausgegeben wird. Für mehr Bilder und schnelle Bearbeitungen sowie Bildverwaltung bleide ich jedoch definitv bei Lightroom.

Ich wäre aber auch sehr dankbar wenn jemand die Problematik schon gelöst hat,
und vorallem neugierig wie!

einen schönen Tag
staflo
__________________
nix gibz
staflo ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 02.08.2010, 13:16   #2
dey
 
 
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Ilvese boi Mannem
Beiträge: 15.272
Zitat:
Zitat von staflo Beitrag anzeigen
hiho!
Also ich kenne deine beschrieben Problematik nur zu gut.
Und eine Möglichkeit das Bild einfach & schnell in Richtung dem von Aperture zu drehen habe ich bis jetzt leider auch noch nicht gefunden.
Eine Automatik, die für >90% der Bilder passt kann es kaum geben. Der Kamera gibst du über die Bildstile schon Informationen mit. Und ich habe auch das Gefühl, dass der Kamera hier mehr Interpretationfreiraum zugestanden wird, als der PC-Raw-Konvertierung; ist halt nur out-of-cam-JPG.
Es müßte eine Automatik sein, der man ein Regelwerk mit Eckdaten und Grenzwerten mitgeben kann; abhängig von Kamera, Objektiv, Brennweite, ISO, Belichtungszeit, Farbanteil oder auch Kombinationen aus allem. ??
Das ist dann aber wohl auch keine Automatik mehr!?

bydey
dey ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2010, 15:56   #3
Moritz F.

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 08.10.2006
Ort: Hamburg
Beiträge: 428
Zitat:
Zitat von dey Beitrag anzeigen
Eine Automatik, die für >90% der Bilder passt kann es kaum geben. Der Kamera gibst du über die Bildstile schon Informationen mit. Und ich habe auch das Gefühl, dass der Kamera hier mehr Interpretationfreiraum zugestanden wird, als der PC-Raw-Konvertierung; ist halt nur out-of-cam-JPG.
Es müßte eine Automatik sein, der man ein Regelwerk mit Eckdaten und Grenzwerten mitgeben kann; abhängig von Kamera, Objektiv, Brennweite, ISO, Belichtungszeit, Farbanteil oder auch Kombinationen aus allem. ??
Das ist dann aber wohl auch keine Automatik mehr!?

bydey
Diese Automatik gibt es ja Aperture liefert (mit Ausnahmen vielleicht unter 5%) beim Importieren schon die Ergebnisse, die ich mir von einer Automatischen (Vor-)Bearbeitung erhoffe.

Nur wäre es hier zu wünschen, dass Lightroom ebenso gute Ergebnisse (bzw. Ergebnisse dieser Art, für alle, die Apertures Ergebnis nicht gut finden) erstellen könnte. Was nämlich das Rauschen angeht, so finde ich schafft Lightroom 3 weitaus bessere Ergebnisse als das auch schon gute Aperture.

Ich danke hier schon mal allen, die sich auch mit dem Problem befassen und hier posten. Ich hoffe weiterhin, dass es irgendeine Lösung für Lightroom gibt, auch wenn ich wahrscheinlich eh bei Aperture bleibe (Nur als Lösung für zB. viele stark verrauschte Bilder).

LG Moritz
Moritz F. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2010, 16:37   #4
Peter-GBW
 
 
Registriert seit: 04.06.2006
Ort: Hannover
Beiträge: 1.388
Hallo zusammen,
ich habe, denke ich, Deine Frage verstanden. Du möchtest über Lightroom die Aperture-Entwicklung abbilden und zwar individuell unter Berücksichtigung des jeweiligen Photos, aber ohne die Einstellung manuell vornehmen zu müssen. Soweit ich LR kenne, wird das nicht gehen. Das was Du machen kannst sind die Entwicklungs-Presets, die schon beschrieben wurden. Das löst aber m. E. nicht Deine Frage.

Ich frage mich aber meinerseits, ob das überhaupt sinnvoll ist. Ich fotografiere doch in RAW, um das Foto hinterher variabel nachbearbeiten zu können. Wie es direkt nach dem Import wirkt, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Ich achte darauf, dass das Histogramm in LR nach dem Import möglichst identisch ist mit dem Histogramm in der Kamera direkt nach der Aufnahme. Dies beeinflusse ich über die Standarddefinition der Entwicklungsparameter. So habe ich z. B. für die A700 in LR die Belichtung auf -0,47 gestellt. Dies bildet die rechte Seite des Histogramms im Vergleich zur Kamera nahezu identisch ab. Auch die Form der Kurve und die Verteilung der Farbwerte kann ich in LR über die Standardeinstellungen beeinflussen. Über die Eckwerte links und rechts, die Verteilung der Farbwerte und die Kurvenform des Gesamthistogramms steuere ich das Erscheinungsbild des Fotos, welches dann in LR so aussieht, wie ich es in der Kamera bei der Aufnahme eingestellt habe.
Aber wahrscheinlich antworte ich jetzt auch an Deiner Frage vorbei......
__________________
Viele Grüße

Peter
_______________________________________
Peter-GBW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2010, 20:57   #5
konzertpix.de
 
 
Registriert seit: 28.09.2007
Ort: bei Ulm
Beiträge: 5.888
Ich ziehe manuelle Entwicklung in jedem Fall einer defaultmäßig gesetzten Voreinstellung vor.

Ein Low-ISO-Bild kann überbelichtet sein, ein High-ISO unterbelichtet (oder umgekehrt, egal). Jede Automatik für den einen Fall muß zwangsläufig beim jeweils anderen Motiv die Flügel strecken.

LG, Rainer
konzertpix.de ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 03.08.2010, 08:41   #6
Moritz F.

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 08.10.2006
Ort: Hamburg
Beiträge: 428
Hallo Peter und Rainer,

was eure Einwände angeht, gebe ich euch vollkommen recht.
Keine Automatik könnte das gleiche erreichen, wie eine manuelle Entwicklung.

Bei vielen Bildern muss ich auch in Aperture noch selbstständig nachbessern, um das zu bekommen, was ich möchte. In Lightroom muss ich hingegen fast alle Regler neu ausrichten.

Angenommen (!) ich habe eine perfekt belichtete RAW-Datei. Der einzige Vorteil für mich im Vergleich zum JPEG liegt in der höheren Bildqualität (vor allem Rauschen, Schärfe).
Lade ich diese in Aperture, sind die Kontraste wie auf dem Kameradisplay nach der Aufnahme, die Farben sind gut, für mich ist das Foto fertig.
Lade ich es jedoch in Lightroom rein, wirkt es flau, die farben haben oft einen Magentastich und alle eigentlich schwarzen Töne sind eher mittelgrau. Das Bild wirkt so weitaus schlechter als das JPEG der Kamera. Meistens bewirkt die Einstellung "automatische Farbkorrektur" nur eine Erhöhung des Belichtungsreglers, sodass auch noch die Lichter ausreißen.

Ich hoffe, ihr versteht worum es mir geht, ich will nicht ein Programm das automatisch jeden Fehler von mir korrigiert, jedoch eines, das gut belichtete Bilder auch gut ausgibt.

Falls ich das bisher falsch ausgedrückt habe, bitte ich um Entschuldigung.
LG Moritz
Moritz F. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2010, 11:45   #7
alberich
 
 
Registriert seit: 25.08.2006
Ort: Anus Mundi
Beiträge: 4.384
Zitat:
Zitat von Moritz F. Beitrag anzeigen
Ich hoffe, ihr versteht worum es mir geht, ich will nicht ein Programm das automatisch jeden Fehler von mir korrigiert, jedoch eines, das gut belichtete Bilder auch gut ausgibt.
Ich habe eher das Gefühl Du möchtest einen RAW-Konverter der die Bilder automatisch so konvertiert, damit sie so aussehen wie sie von Dir auf dem kamerainternen Monitor wahrgenommen werden.
Dieser Monitor scheint für dich die Referenz dar zu stellen. Das ist nicht besonders sinnvoll, da diese Monitore weit davon entfernt sind eine verbindliche Darstellung abzuliefern.
Das Histogramm ist die einzige verbindliche Aussage und auch das wird aus dem Kamera JPG berechnet und nicht aus dem RAW. Sollte man also noch irgendwelche Parameter oder Bildstile verändert haben, dann wirken sich diese auch auf die Darstellung am Monitor aus. Das RAW kann schlussendlich sichtbar davon abweichen.

noch ein Hinweis

Geändert von alberich (03.08.2010 um 11:53 Uhr)
alberich ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2010, 12:27   #8
Neonsquare
 
 
Registriert seit: 12.08.2008
Ort: Nürnberg
Beiträge: 4.198
Zitat:
Zitat von Moritz F. Beitrag anzeigen
Angenommen (!) ich habe eine perfekt belichtete RAW-Datei. Der einzige Vorteil für mich im Vergleich zum JPEG liegt in der höheren Bildqualität (vor allem Rauschen, Schärfe).
Das ist eigentlich nicht der Vorteil der RAW-Datei - im Gegenteil, auch ein JPEG kann bezüglich sämtlicher Aspekte der Bildqualität genauso gut sein, denn die Kamera macht intern auch nichts grundlegend anders als RAW nach JPEG zu entwickeln. Natürlich können die Algorithmen am Rechner aufwändiger und besser sein als jene der Kamera, aber das ist letztlich alles eine Frage der Leistung und des technischen Fortschritts. Die Algorithmen und damit die Qualität heutiger RAW-Konverter wie LR oder Aperture könnten morgen schon in einem leistungsfähigen Kameragehäuse stecken. Der essentielle Vorteil des RAW-Formats liegt nicht in der Bildqualität, sondern im Potential. Aus einem RAW kann man unzählige qualitativ hochwertige Varianten entwickeln. Mit einem RAW hat man stets das Potential vom Fortschritt weiter zu profitieren. Bei einem JPEG ist dieses Potential schon zugunsten einer Variante aufgegeben worden.

Zitat:
Zitat von Moritz F. Beitrag anzeigen
Lade ich diese in Aperture, sind die Kontraste wie auf dem Kameradisplay nach der Aufnahme, die Farben sind gut, für mich ist das Foto fertig.
Lade ich es jedoch in Lightroom rein, wirkt es flau, die farben haben oft einen Magentastich und alle eigentlich schwarzen Töne sind eher mittelgrau. Das Bild wirkt so weitaus schlechter als das JPEG der Kamera. Meistens bewirkt die Einstellung "automatische Farbkorrektur" nur eine Erhöhung des Belichtungsreglers, sodass auch noch die Lichter ausreißen.

Ich hoffe, ihr versteht worum es mir geht, ich will nicht ein Programm das automatisch jeden Fehler von mir korrigiert, jedoch eines, das gut belichtete Bilder auch gut ausgibt.
Im Prinzip benutzt du den RAW-Konverter nicht anders als jenen in der Kamera. Das ist ja auch vollkommen legitim. Genauso, wie du an der Kamera Standardeinstellungen für Schärfe, Kontrast usw. einstellen kannst, kannst Du auch im RAW-Konverter entsprechende Voreinstellungen wählen. Der Effekt, den du beobachtest kann damit zusammenhängen, dass Aperture die Kameraeinstellungen weitgehender beachtet als Lightroom - oder eben, dass die Standardprofile in Aperture den Standardeinstellungen der Kamera einfach näher kommen. Es könnte auch sein, das LR das Ergebnis des ins RAW gespeicherten AWB nicht beachtet; das müsste man mal genauer untersuchen. Generell ist allerdings die "Standardinterpretation" der RAW-Konverter eben durchaus unterschiedlich. CaptureOne ist beispielsweise noch deutlich flauer mit den Standardeinstellungen; DxO dagegen schon wieder eher knallig/kontraststark.

Gruß,
Jochen
Neonsquare ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort
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