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Registriert seit: 22.02.2006
Beiträge: 11.388
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Zitat:
So jedenfalls ist es bei Olympus. Er wird teilweise bei Kauf einer neuen Kamera innerhalb eines gewissen Zeitraums verschenkt (- und dann gibts haufenweise Angebote in den einschlägigen Foren und auf Ebay, von Leuten, die den eigentlich gar nicht brauchen), teils gibt es Kits mit FourThirds-Objektiven, bei denen der Adapter einfach dabei ist, etc. Ich habe ein Tele inkl. Adapter für 150€ gekauft, einzeln über 500€ Listenpreis. Das kommt mir so vor wie der offizielle Preis, den Sony für sein Kitobjektiv verlangt. Keiner zahlt diesen Mondpreis jemals. Ich weiß natürlich nicht, wie das dann bei Sony sein wird. Also wie ernst man den Preis nehmen muß. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man ein 170g-85er zuzüglich Adapter als E-Bajonett-Objektiv kleiner und leichter produzieren könnte. Da würde vermutlich einfach nur das Objektive um zwei Zentimeter länger werden, also der Adapter "integriert" sein. Beim 35er könnte ich mir schon eher eine gewisse Ersparnis vorstellen, hier sollte das DSLR-Auflagenmaß schon konstruktiv einschränkend sein. Andererseits 170 Gramm bei Lichtstärke 1,8. Viel weniger geht kaum noch. Video. Lautloser Antrieb, lautloses Zoomen (ja auch das), und auch brauchbarer AF (Achtung: Pumpen des Kontrast-AF) ist wohl konstruktiv teuer, zumal das eingebaute Mikro immer nahe beim Objektiv ist. Insofern würde ich vermuten, daß man nur bei den teuren Objektiven hier wirklich vergleichsweise gute Leistung bekommt. In der Regel sind das die Superzooms, die man auf Video optimiert. Superzooms, da die optische Leistung beim Filmen nicht so bedeutend ist, und man während des Filmens kein Objektiv wechseln kann. Und die Superzooms sind dann bei allen Hersteller sündhaft teuer, nicht nur bei Sony. Bei den meisten anderen Objektiven heißt es. Manuelles Fokussieren. Ein kurzer Versuch des Filmens mit AF und man ist schnell bekehrt. Und das manuelle Fokussieren geht erstaunlich gut, selbst mit meinem 1,4/40 (richtiges Metall - herrlich) kann ich auch bei Offenblende gut fokussieren (bei Crop 2 immerhin). Pixelpeepen geht halt bei der Videoauflösung nicht. Und bei geringer Schärfentiefe müßte man dem AF eh permanent manuell nachhelfen. Und das ist während des Filmens einfach schwierig, jedes Drücken irgendeiner Taste sieht und hört man im Film. Also gleich manuell, das geht. AF per Kontrastautomatik scheint übrigens tatsächlich nicht so ganz einfach zu sein. Olympus-FT-Objektive an Panasonic-Kameras nur manuell, an Olympus Pens, gehts teilweise gut, teilweise seeeehr schlecht, teilweise gar nicht. Einige FT-Objektive hat Olympus wohl deshalb auch erneuert, damit der AF an MFT funktioniert. Ich denke aber, daß man Sony glauben darf, daß der AF nicht ganz unproblematisch ist. Zitat:
Zitat:
Die kauft man sich, wenn man mit einer kleinen und leichten Kamera mit großem Sensor unterwegs sein will. Du wirst immer Abstriche machen müssen. Eine Nex ist "unter" der DSLR angesiedelt. Und da muß man dann eben auch Kompromisse hinsichtlich der Objektive eingehen. Ich will klein, also bekomme ich Plastikobjektive und ich bekomme lichtschwache Zooms. Und ich bekomme Softwarekorrekturen ohne Ende. Anweisungen für Softwarekorrekturen werden bei MFT-Objektiven im ROM abgelegt, automatisch bei JPG angewandt und mittlerweils auch schon von (Fremd)-Rawkonvertern automatisch berücksichtigt. Insbesondere Verzeichnungen im WW-Bereich sind einfach teilweise dramatisch. Das würdest Du einem DSLR-Objektiv nie durchgehen lassen. Aber die Korrekturen funktionieren gar nicht schlecht, 95% der avisierten Käufer interessiert das nicht und sie merken das nicht mal. Du bekommst halt ein kleines und leichts System, das durchaus leistungsfähig ist, sehr weit vor den Kompakten liegt, aber dennoch unterhalb der DSLR, wobei der Rückstand gar nicht mal so groß ist. Nur beurteile es nicht nach den Maßstäben, nach denen Du eine DSLR beurteilst. Willst Du ein System, das sehr viel kleiner als eine DSLR ist, das aber auch die Spitzen-DSLRs und die Spitzen-DSLR-Objektive in einem allerdings begrenzten Bereich qualitativ locker schlägt, dann gibts einfach nur die Produkte der Marke mit dem roten Punkt. Made in Germany. Zitat:
Hier erwarten die Kunden eben mehr Leistung in Bereichen, in denen Sony Rückstand hat. Eine Verzögerung von einem Jahr und dann eine gute Lösung mag da sicherlich das kleinere Übel sein im Vergleich zu einer Krücke, die schnell auf den Markt geworfen wird. Bei den kleinen Kameras dürfte Sony keinen Rückstand haben, da geht es drum, mit immer neuen Kameras im Gespräch zu bleiben, auch wenn die neue Kamera nur marginal anders ist. Auch bei den großen Alphas verzeiht der Kunde das Fehlen mancher "Features" oder er ist sogar glücklich über eine puristische Kamera, die in Relation zum Preis sehr hohe Leistung bietet. Ich denke aber auch, daß Sony im Mittelklassebereich momentan gar nicht so viel verdienen kann. Die Einsteiger muß man erst mal gewinnen, damit die in zwei Jahren die hoffentlich dann konkurrenzfähige Mittelklasse-Alpha kaufen. Die Nex halte ich für sehr wichtig. Eine Marktlücke, in der keiner der ganz großen bisher tätig ist. Da ist viel Platz für Sony. Und genau das scheint ja auch zu funktionieren. Die Zeit läuft momentan da eindeutig gegen Canon und Nikon. Und ich denke, daß es hier um einen richtig großen Marktanteil geht. Da muß Sony jetzt powern. Und da es für die Objektive auch eine passende Videokamera gibt und sogar das schöne A-Bajonett-Zeiss passt, ist die Kundenbindung da. Und die Videofilmer, die ja auch gerne einen großen Sensor und Wechselobjektive hätten, und die das jetzt bei keinem Anbieter zu einem halbwegs bezahlbaren Preis bekommen, sollte man nicht vergessen. Ein völlig neuer Markt. Und der eine oder andere von denen wird sicherlich auch fotografieren. Vermutlich ist dieses Segment um ein Vielfaches größer als das obere und mittleren DSLR-Segment, in dem halt vor allem Nikon und Canon auch schon eine überwältigende Vorrangstellung haben. Und da sieht man, daß man eigentlich nur mit Zeiss und einer sehr günstigen 24-MP-Alpha punkten - und vor allem bei den Objektiven - auch gut verdienen kann, denn das bieten Canon und Nikon so nicht. Die Mittelklasse hinkt der Konkurrenz leider halt noch hinterher. Dennoch bin ich zuversichtlich, daß sich da noch einiges tun wird. Ich denke, das ist eine Sache der Prioritäten. Da wo man Alleinstellungsmerkmale hat, oder ein großes und noch unerschlossenes Marktsegment existiert, wird gepowert. Da wo man Rückstand hat und ohnehin in einem vergleichsweise kleinen und schon von der Konkurrenz gut besetzten Segment agiert, liegt halt nicht die Priorität. Hier gilt es erst mal aufzuholen um Aufsteigern ein Verbleiben im System zu erlauben. Canon und Nikon hier nennenswert Marktanteile abjagen zu wollen, dürfte Verschwendung von Ressourcen bedeuten. Rainer Geändert von RainerV (27.07.2010 um 17:46 Uhr) |
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#2 |
Registriert seit: 12.08.2008
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Beiträge: 4.198
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Wenn der A700-Nachfolger die APS-C Mittelklasse ist - was ist denn dann die "Oberklasse"?
Oder anders formuliert: Wenn Vollformat ja immer als etwas "ganz anderes" betitelt wird und es trotzdem immer den Bedarf nach APS-C gibt, wie kann dann das zumindest teuerste APS-C-Modell nur "Mittelklasse" sein? Update: Vermutlich wäre dann wohl die "Oberklasse" ein für "Profis" ausgelegtes APS-C Kameramodell über der A700? Welches nie existierte, wohl auch nie kommen wird und vermutlich auch keinerlei Sinn ergibt? Gruß, Jochen Geändert von Neonsquare (27.07.2010 um 18:17 Uhr) |
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#3 |
Registriert seit: 22.05.2009
Beiträge: 52
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ich habs im anderen Thread schon geschrieben, aber ich finde die 85er Festbrennweite gar nicht so uninteressant. Ok, hätte ich die Wahl, würde ich auch 1.8 oder 2.0 bevorzugen, allerdings wäre das dann wohl nochmals 200 Euro teurer (die ich nicht habe). 2.8 reicht doch eigentlich auch für Portraits oder? Also mir zumindest reicht es.
Was gäbe es für Alternativen: - 70-200irgendwas 2.8 Zooms. Wurden hier zwar schon genannt, sind aber für mich überhaupt keine Alternative: sie sind teuer, schwer und irgendwie "ungemütlich". Ich mein, so ein Biest mit sich rumtragen wär mir glaub in den meisten Situationen zu mühsam (ich muss dazu sagen, meine meisten Fotos entstehen wohl im Bereich von unter 100mm. Wenn ich doch mal drüber hinaus will, reicht mir mein kleines Ofenröhrchen irgendwie doch aus - solang ich nicht versuche bei 200mm mit 4.5 zu fotografieren ![]() - Eine Sigma oder Tamron Makro Variante: auch die kostet halt ein gutes Stück mehr und ist größer. Aber eine schlechte Alternative wäre das sicher nicht. Aber auch hier wieder: mich interessiert makro eigentlich überhaupt nicht, also warum sollte ich dafür nochmals extra Geld ausgeben? Also letztlich, sofern die Qualität der Fotos passt, 2.8 gut nutzbar ist und sich der Marktpreis schnell bei ca 200 oder weniger einpendelt, bin ich vermutlich glücklich und werde es mir zulegen. - das alles gilt natürlich besonders in meinem nicht besonders großen Fotobudget. Mehr als ein solches billig objektiv ist im Jahr schlicht nicht drin. Die Welt würde sicher anders ausschauen, wenn ich plötzlich reich wäre... |
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#4 |
Registriert seit: 12.08.2008
Ort: Nürnberg
Beiträge: 4.198
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Über das 85 F2.8 will ich mir ungesehen kein Urteil erlauben, geschweige ihm die Existenzberechtigung absprechen. Manch einer tut so, als ob man mit so einem Objektiv und dieser Brennweiten/Blenden-Kombi niemals auch nur annähernd ein Porträt hinkriegen könnte. (Komisch, dass sowas mit einem 28-75 F2.8 selbst bei der immerhin kleineren Brennweite dann irgendwie trotzdem klappt). Bei einem Motiv in etwa Größe 60x40cm ist die Schärfeebene bei F2.8 und 85mm noch sage und schreibe 7cm tief. Bei einem Ganzkörperporträt (immerhin mehr als 7m Abstand!) sind es ca. 70cm. Bei Blende F2.0 wären es dann eben knapp 5 bzw. 50cm. Das reißt es ja wirklich raus!
![]() Wenn überhaupt, dann ist die um ca. eine Blende (bzw. 1 1/3) schlechtere Lichtstärke ein Argument. Vergleicht man das aber mit den entsprechenden 85mm Festbrennweiten bei Canon und Nikon, dann stellt man fest: Die haben keinen Bildstabilisator - der kommt bei den Alphas immerhin mit. Sollte man zumindest auch noch beachten. Ich will damit gar nicht sagen, dass ein preisgünstiges 85 F2.0 nicht noch toller sein könnte - aber ich zweifle etwas daran, dass dies hier wirklich so wichtig ist. Mit welchem Anspruch wird hier eigentlich gewertet? Ein 85mm F1.8 in robuster Verarbeitung und offenblendtauglich und auch sonst in tadelloser optischer Leistung für 200€? Ob das 85mm F2.8 etwas taugt, müssen für mich eher die ersten Testfotos zeigen. Wenn es zumindest offenblendtauglich ist und auch sonst optisch recht brauchbar, dann sehe ich darin durchaus ein sinnvolles Angebot. Gruß, Jochen |
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#5 | |
Registriert seit: 07.03.2009
Ort: 94209 Regen
Beiträge: 2.661
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Zitat:
Ein 85mm f1,8 bzw. 2,0 für 400-500 Euro mit hochwertiger Haptik hätte dem Zeiss 85 f1,4 zu viele Käufer abgejagt. Bei Canon ist ein 85mm f1,8 im Portfolio kein Problem, da gibts ja nur noch das 85mm f1,2 L II für 2000 Euro, das ja wieder irgendwie eine andere Käuferschicht bedient.
__________________
Beste Grüße, Reinhold |
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#6 |
Registriert seit: 25.01.2006
Ort: Friedberg/By.
Beiträge: 11.539
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Der Argumentation von Rainer kann ich folgen.
Die neuen beiden Objektive vor allem im Zusammenhang mit den Nexen finde ich interessant und bestimmt ist dies auch ein lukrativer Markt. Für mich selbst kommen sie an APS-C oder VF (das 85er) aber nicht in Frage...
__________________
LG Matthias |
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#7 |
Registriert seit: 22.05.2009
Beiträge: 52
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hier gibts schon so ne art preview und die klingt ja nicht so schlecht (auch wenn sie jetzt nicht wirklich aussagekräftig ist):
http://www.amateurphotographer.co.uk...fset=&offset=1 Inhalt: sieht billig aus, Bilder sind gut |
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#8 |
Registriert seit: 19.05.2010
Beiträge: 47
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Die beiden DT Linsen sind schon interessant und scheinen auch ordentliche Ergebnisse abzuliefern und irgendwie wollen wir ja auch das Sony ihr Geld verdient. Ob es jetzt durch "Lockangebote" wie die beiden FBs sind (ich hab irgendwie das Gefühl das wohl irgendwann irgendeines der beiden bei mir landen wird) oder durch die NEX.
Die "neuen" Kitlinsen, zum. meins, sind auch ganz ordentlich. Allerdings würd ich halt schon gerne aufrüsten und das Objektiv tauschen, aber mir fehlt im Sony Lager dann doch die lichtstärkere, bezahlbare und AF-technisch bessere Linse. Nachdem ich jetzt einmal den SSM und auch den Sigma HSM testen konnte, will ich nix anderes als Austausch. Mag sein das der ein oder andere sagt "Sowas bescheuertes für eine ![]() ![]() Wie stehen die Chancen das zur Photokina im September nochmal was kommt? |
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Registriert seit: 16.11.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 13.250
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Aber an der Stelle: ein Canon 85 /1,8 gibt's ab 340 Euro - mit Ultraschallantrieb, Metallbajonett, breitem Fokusring ... Ich stelle ungern Vergleiche zu Objektiven anderer Systeme an, aber wenn wir bei realistischen Preisvorstellungen sind, dann muß so ein systemübergreifender Vergleich auch mal sein. Ich denke viele hier würden sogar einen Sony-Premiumaufshlag von 100 Euro (ggü. dem Canon) akzeptieren, wenn sie dafür ein vergleichbares Objektiv bekämen, statt des neuen 85 /2,8 - oder von mir aus zusätzlich dazu. Ergäbe doch auch eine schöne Reihe: Plastik 85 /2,8 für 250 Euro, ordentliches 85 /1,8 SSM für 450-500 Euro (das sich so sicherlich auch gegen Altglas gut behaupten würde) und Zeiss Edel 85 /1,4 für 1200 (das sähe dann allerdings wegen des Stangenantriebs wieder ein bisschen alt aus). So stelle ich mir ein gut aufgestelltes Objektivsortiment vor. Sicher nicht in jeder Brennweite, bzw. für jeden Objektivtyp - das ist utopisch und bieten andere auch nicht. Aber Sony bietet das praktisch in gar keinem Bereich, das ist der Punkt. Und sie machen offenbar auch keinerlei Anstalten, das zu ändern. Immer nur noch ein Plastikobjektiv und noch ein Edelglas ![]() Zitat:
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Gruß Jens Geändert von Jens N. (27.07.2010 um 23:50 Uhr) |
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Registriert seit: 12.08.2008
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Herstellerpreis! Bei Sony! Mal schauen wo sich der Straßenpreis mal da mal einpendelt. Ich kann mir gut vorstellen, dass das deutlich unter 200€ gehen kann. Zitat:
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Gruß, Jochen |
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