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#71 |
Themenersteller
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: Bernau bei Berlin
Beiträge: 5.954
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Hallo Holger,
ich antworte Dir mal als erstes. Die Zettel liegen auf i.d.R. Gräbern bedeutender Rabbis oder promineter Juden. Man leistet Fürbitte. Ich zitiere mal aus dem Wikipedia Artikel zum Welterbe Heiliger Sand in Worma Nahe dem Eingang liegen die Gräber von Rabbi Meir ben Baruch, genannt von Rothenburg († 1293), der hier am 8. September 1307 bestattet wurde,[32] und Alexander ben Salomon Wimpfen († 1307).[33] Beide Gräber gehören zu den herausragenden Grabdenkmälern des Friedhofs und sind Ziel vieler frommer Besucher aus der ganzen Welt, die hier Fürbittezettel, Kwitlech, ablegen. In Krakau und in Prag sind mir diese Fürbittezettel schon häufiger begegnet. Für die Steine auf den Gräbern kenne ich drei "Erklärungen", die sich für mich alle zu einer verschmelzen. 1. Mit dem Auszug aus Ägypten mussten die Juden ihre Toten im Sand begraben. Und um die Gräber wiederzufinden und vor Tieren zu schützen wurden sie unter Steinhaufen beerdigt. 2,) Dieser Erinnerung an den Auszug aus Ägypten wird mit den Steinen auf den Gräbern heute noch gedacht. 3.) Man erbietet dem Toten seine Ehre und zeigt in Stille seine Ehre. Heute wird dieser Brauch inzwischen auch auf nicht jüdischen Friedhöfen gepflegt. Das Bild gefällt mir. Viele Grüße Jürgen |
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#72 |
Themenersteller
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: Bernau bei Berlin
Beiträge: 5.954
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Zu den Bildern von Harald und Peter.
@Harald (perser) Du hast so ganz nebenbei eine weitere Form des Gedenkens angesprochen. Nämlich den Straßennamen, sei es mit oder ohne Begleittafel. Den Straßennamen beachten wir heute als Ort des gedenken kaum. Alois Senefeld hat mir bis heute nichts gesagt. Seine Erfindung aber schon. Und dass Du heute dieses Bild an seinem Geburtstag einstellst, danke dafür. Happy Birthday Alois :-) @Peter (Peter) Streetart sehe ich auch als eine Form des Gedenkens. Genauso wie Zeitungen, Bücher usw. Und in der Zukunft werden Historiker bestimmt auch auf diese als Quellen zurückgreifen. Aber Streetart hat leider heute oft nur eine kurze Verweildauer. Street Art ist für mich Kunst, Graffitis sind für mich in der Regel Schmierereien. Bild 1 und Bild 3 fallen für mich unter Streetart. Beides Kunst. Warst Du eigentlich schon jemals auf dem Teufelsberg in Berlin, einem Eldorado für Streetart. Danke für das Zeigen Jürgen |
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#73 |
Registriert seit: 06.03.2015
Ort: Berlin
Beiträge: 4.621
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Lieber Jürgen,
Leider habe ich kein Foto von dem Objekt, dem wir hier gerne gedenken wollen. Eigentlich gedenken wir zwei Objekten. 1.) dem Genitivobjekt, das gerne beim Gedenken mit dem Dativ verwechselt wird (das SUF gedenkt „wessen“. Nicht „wem“) 2.) Heute darüber gestolpert, aber keine Zeit gehabt, dorthin zu laufen. „Honeckers letzter Hirsch“ - Bilder auf Google Maps … https://maps.app.goo.gl/gi9cbYKfxsKDz7269?g_st=in
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Das Leben ist eine Illusion, hervorgerufen durch Alkoholmangel (Bukowski). Chefexeget an der Rudolf-Steiner Schule ![]() |
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#74 | |
Registriert seit: 21.08.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 34.953
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Zitat:
Das weiß ich leider auch nicht. Ja, das Denkmal liegt wirklich direkt am Bordstein einer stärker befahrenen Straße. Man sollte also nicht einmal drumrum gehen und nur hochgucken. ![]() Ich schrieb doch, dass Truro in Cornwall liegt? Ein hübsches Städtchen mit einer unglaublich tollen Kirche. Mein Bild heute: ![]() → Bild in der Galerie Das Glennfinnan-Monument. Ein Gedenken an Bonnie Prince Charlie. "Ein dunkler Turm vor der malerischen Kulisse des Loch Shiel. Hier landete 1745 Bonnie Prince Charlie und hisste sein Banner, um anschließend den Jakobiten-Aufstand zu führen." QUELLE (Super zu lesen!) Achja...die Filmcrew von Harry Potter hatte die Zauberschule "Hogwarts" oben rechts reingemalt...und das Monument rausgestempelt. TSE.
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Liebe Grüße! ![]() Blowing out someone else's candle doesn't make yours shine any brighter.
Geändert von Dana (06.11.2024 um 21:43 Uhr) |
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#75 |
Registriert seit: 27.04.2009
Ort: Freigericht
Beiträge: 5.980
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Vielen Dank, Jürgen, für deine bisherigen Kommentare..
--------------------- Die Votivkapelle in Berg am Starnberger See ist eine römisch-katholische Gedenkkapelle zur Erinnerung an den Tod des bayerischen Königs Ludwig II. Vor der Kapelle steht eine sogenannte Totenleuchte. Und noch weiter vorne, im See, ein Kreuz, das die Stelle zu kennzeichnet, an der Ludwig II. leblos aufgefunden worden war ![]() → Bild in der Galerie
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Viele Grüße, Tom Ein Foto zeigt nicht die Wahrheit. Es schlägt nur eine Möglichkeit vor._______ |
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#76 |
Themenersteller
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: Bernau bei Berlin
Beiträge: 5.954
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Jetzt mein Kommentar zu den bisher unkommentierten "Bild"beiträgen.
@ Kurt Wir haben vergessen uns zu erinnern, dass Gedenken des Genitivobjektes bedarf. Du bekommst dafür den Bastian-Sick-Ehrenpunkt am Bande :-) Den-Bastian-Sick-Ehrenpunkt am Bande musst Du aber gleich wieder abgeben, da hier natürlich nur eigene Fotos verwendet werden dürfen. Aber dieser Gedenkstein entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Wer hat diesen Gedenkstein bezahlt und /oder in Auftrag gegeben? @Dana Ein wunderbares Landschaftsbild mit Turm. Der Turm, der heute ein Ort des Gedenkens ist und sich weniger als Aussichtsturm eignet. Wie die Bilder im verlinkten Artikel zeigen. Und auch mitteilt, dass auch etwas Romantisierung die ganze Sage "aufgehübscht" hat. Danke für das Zeigen. @TomD Der König Ludwig Kult. Für mich ein Beispiel von Romantisierung und Verklärung. Ihm zu Ehren wurde also eine Kapelle errichtet, eine Totenleuchte errichtet und dann noch mit einem Kreuz markiert, wo er tot aufgefunden wurde. Ein schönes Beispiel, wie aus einer Gedenk- eine Kultstätte wird. Viele Grüße Jürgen |
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#77 |
Registriert seit: 13.03.2006
Ort: Idstein
Beiträge: 3.881
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@jqsch (Jürgen)... Danke für Deine Recherche zum Thema jüdisches Gedenken
![]() Heute bin ich auch mal auf dem Wiener Zentralfriedhof und dort wird einer Person auf (mindestens) zwei Ebenen gedacht... Hans Hölzel - besser bekannt als Falco. Sein Grab als Ganzes: ![]() → Bild in der Galerie Der zuweilen exzentrische Künstler und sein Werk stehen deutlich im Vordergrund: ![]() → Bild in der Galerie Aber auch der Mensch dahinter: ![]() → Bild in der Galerie
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Grüße aus dem Taunus Holger ![]() ![]() |
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#78 |
Themenersteller
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: Bernau bei Berlin
Beiträge: 5.954
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Meine 3 Bilder heute zeigen den Arlington Friedhof in Virginia an der Stadtgrenze zu Washington DC. Den Friedhof der USA. Hier wird nicht nur der amerikanischen Soldaten und ihrer Angehörigen gedacht. Hier erinnert man sich u.a. an JFK und seinen Bruder Robert, aber auch die Astronautinnen und Astronauten der Challenger und Columbia Katastrophe,
Wer mehr zu Arlington wissen möchte https://de.wikipedia.org/wiki/Nation...dhof_Arlington Hier meine drei Bilder. Das Grab von JFK ![]() → Bild in der Galerie Das Grabmal des unbekannten Soldaten ![]() → Bild in der Galerie Arlington zur Kirschblütenzeit ![]() → Bild in der Galerie Viele Grüße |
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#79 |
Registriert seit: 02.04.2008
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.442
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Im Hamburger Bezirk Altona liegt direkt am Elbhang, auf halbem Weg zwischen Teufelsbrück und Övelgönne, die
![]() → Bild in der Galerie Ihren Namen erhielt sie 1969 zu Ehren von Joachim Ringelnatz, der 1912 ein Gedicht mit Bezug zu Hamburg veröffentlichte: Die Ameisen (Version 1924) In Hamburg lebten zwei Ameisen, Die wollten nach Australien reisen. Bei Altona auf der Chaussee Da taten ihnen die Beine weh, Und da verzichteten sie weise Dann auf den letzten Teil der Reise. Der Lyriker Peter Rühmkorf, der lange Jahre in Övelgönne lebte und die Werke von Ringelnatz schätzte, äußerte folgenden Wunsch: ![]() → Bild in der Galerie 2019 wurde ihm dieser posthum erfüllt. ![]() → Bild in der Galerie Gruß Heike |
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#80 | |
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Neumünster
Beiträge: 5.300
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Zitat:
![]() ![]() Zu Ringelnatz habe ich übrigens auch etwas. Aber das hebe ich mir für den 17. November auf - dann jährt sich dessen Sterbetag zum 90. mal...
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Gruß Harald Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche. |
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