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Alt 08.01.2017, 14:26   #11
TONI_B

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
Ich steuere die A7 über ein selber geschriebenes Programm an, das über die serielle Schnittstelle einen Funktimer ansteuert. Mein Programm kommuniziert auch mit PHD2 über einen Socket Server, damit ich mit zwei bzw. drei Kameras gleichzeitig dithern kann.

Ich bin gerade dabei die neue ZWO ASI071MC zu testen! Die hat einen 16MP Sony CMOS Chip und wird auch gekühlt.
__________________
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Alt 08.01.2017, 16:26   #12
wus
 
 
Registriert seit: 02.08.2009
Ort: München
Beiträge: 8.180
Zitat:
Zitat von TONI_B Beitrag anzeigen
Solche langen Brennweiten verwende ich ja sonst nur bei Mond und Planeten. Bei DeepSky hatte ich bislang eher Brennweiten im Bereich von ca. 400mm.
Gibt oder gab es dafür einen besonderen Grund? Eignen sich "ca. 400mm" irgendwie besser für DeepSky? Von der Größe ausgehend, mit der die Galaxie in Deinem Bild zu sehen ist, hätte ich gesagt, besser 5000 als 2000mm ... - ? ?

Noch zum Bild: gefällt mir sehr gut, trotzdem aber die Frage: warum zeigst Du die Ellipse der Galaxie vertikal in einem Querformat-Bild?
__________________
leave nothing but footprints, take nothing but memories

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Alt 08.01.2017, 16:40   #13
TONI_B

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
Es gibt eigentlich für jede Brennweite geeignete Objekte. Aber je länger die Brennweite, desto schwieriger wird die Handhabung: die Luftunruhe muss passen, die Nachführung wird extrem kompliziert, weil auch zB. minimale meachanische Abweichungen im µm-Bereich eine Rolle spielen usw.

Die Orientierung ergibt sich aus der Lage des Objekts am Himmel: Norden ist oben und die Kamera ist eigentlich immer im Querformat ausgerichtet. Könnte man natürlich ändern...
__________________
TONI_B ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2017, 13:05   #14
XG1
 
 
Registriert seit: 06.04.2008
Beiträge: 2.351
15 Mio Lichtjahre weg ist ja jetzt auch nicht gerade um die Ecke...
...und das mit "Amateur-Equipment". Chapeau!
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Alt 09.01.2017, 13:43   #15
TONI_B

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
Die Entfernung sagt eigentlich nicht viel aus. Die Dinger sind ja groß genug. Im Extremfall werden sowohl Quasare in 10 Mrd. Lichtjahren und ein Erdkreuzer in 200000km nur punktförmig abgebildet.
__________________
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Alt 09.01.2017, 16:49   #16
Itscha
 
 
Registriert seit: 26.02.2007
Ort: an der Mosel
Beiträge: 4.420
In jedem Fall verdeutlicht der von dir getriebene Aufwand, dass man sich für außergewöhnliche Bilder ganz schön strecken muss.

In dem Zusammenhang auch danke für das Bild von deiner "Sternwarte". Beeindruckend.

Ein leichter Dämpfer für alle, die denken, dass es "mit Digital alles ganz einfach" ist.
__________________
Gruß,
Itscha

"Sowas kommt von sowas!" (Stan Laurel) http://www.moselpixx.de
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Alt 09.01.2017, 18:31   #17
TONI_B

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
Wobei man schon sagen muss, dass die "digitale Revolution" in der Amateurastronomie wirklich ein solche war: vor 20 Jahren ist man selber noch nächtelang am Fernrohr gesessen und hat händisch nachgeführt. Damit man dann Tage später, als die Diafilme vom Entwickeln zurückgekommen sind, gemerkt hat, was man alles falsch gemacht hat...

Der technische Aufwand ist zwar höher, die Ergebnisse sind aber extrem besser - und: die Technik dahinter macht das Ganze gleich noch viel interessanter.
__________________
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Alt 09.01.2017, 22:08   #18
WildeFantasien
 
 
Registriert seit: 07.04.2014
Beiträge: 984
Das Bild ist ganz ordentlich geworden.
Ich gehe mal davon aus, dass es gecroppt ist. Wie viele Pixel nimmt die Galaxie denn auf dem Sensor ein?

Zitat:
Zitat von TONI_B Beitrag anzeigen
Aber je länger die Brennweite, desto schwieriger wird die Handhabung: die Luftunruhe muss passen, die Nachführung wird extrem kompliziert, weil auch zB. minimale meachanische Abweichungen im µm-Bereich eine Rolle spielen usw.
Kaum zu glauben, dass es dein „Erstlingswerk“ bei dieser Brennweite ist. Ich hatte, naiv wie ich manchmal sein kann, eigentlich gedacht, dass du mit einer solchen Ausrüstung ganz locker derartige Bilder machst und PHD jegliche Nachführfehler schon irgendwie ausbügelt.

Zitat:
Zitat von TONI_B Beitrag anzeigen
Wobei man schon sagen muss, dass die "digitale Revolution" in der Amateurastronomie wirklich ein solche war.
Wenn es in der Amateurastronomie solche Fortschritte gibt, frage ich mich was die Profis aus dem technischen Fortschritt gemacht haben? Gibt es eigentlich einen Trend bzw. aktuelle Modethemen in der Astronomie?
__________________
Gruß
Stephan
WildeFantasien ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2017, 22:15   #19
*thomasD*
 
 
Registriert seit: 07.01.2008
Ort: HU
Beiträge: 4.818
Brauchst du noch einen künstlichen Leitstern und einen adaptiven Spiegel für die Luftunruhe
*thomasD* ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2017, 22:31   #20
TONI_B

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
Zitat:
Zitat von WildeFantasien Beitrag anzeigen
Ich gehe mal davon aus, dass es gecroppt ist. Wie viele Pixel nimmt die Galaxie denn auf dem Sensor ein?
Nein, da ist nicht viel gecroppt. Vielleicht von FF auf APS-C. Hier in voller Auflösung. Da sieht man, dass die Galaxie ca. 1000x300 Pixel groß abgebildet ist.

Zitat:
Zitat von WildeFantasien Beitrag anzeigen
Kaum zu glauben, dass es dein „Erstlingswerk“ bei dieser Brennweite ist. Ich hatte, naiv wie ich manchmal sein kann, eigentlich gedacht, dass du mit einer solchen Ausrüstung ganz locker derartige Bilder machst und PHD jegliche Nachführfehler schon irgendwie ausbügelt.
Tja, je größer und "besser" eine Ausrüstung ist, desto höher sind auch die Schwierigkeiten bei der Beherrschung derselbe. Es war insofern ein Erstlingswerk, da ich einen neuen großen Off-Axis-Guider erstmals erfolgreich in Betrieb hatte und auch alles andere halbwegs problemlos ablief. Ganz so einfach ist es wahrlich nicht! Aber es macht auch für mich den Reiz aus die Technik zu beherrschen!

Zitat:
Zitat von WildeFantasien Beitrag anzeigen
Wenn es in der Amateurastronomie solche Fortschritte gibt, frage ich mich was die Profis aus dem technischen Fortschritt gemacht haben? Gibt es eigentlich einen Trend bzw. aktuelle Modethemen in der Astronomie?
Vieles davon kommt natürlich auch von den Profis. Wobei die halt kaum "pretty pictures" machen, sondern beinharte, wissenschaftliche Arbeit, wo es vielfach auf ganz andere Dinge ankommt. Es gibt aber sehr fruchtbare Kooperationen zwischen Amateuren und Profis: die Amateure belichten extrem lang (>100h) und liefern den Profis beispielsweise ganz schwache Ausläufer von Sternströmen rund um Galaxien. Diese wäre mit den Profigeräten oft nich tmöglich, weil die Bildfelder viel zu klein sind.
__________________
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