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Registriert seit: 02.03.2006
Ort: Siegerland
Beiträge: 1.662
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Hallo frank70s
Ich versuche es mal genauer zu erklären: DVD: hier gibt es neben der Video-DVD noch die Daten-DVD 1: Die PAL Video-DVD beinhaltet Mpeg-Videomaterial in der Auflösung max. 720x576 Pixel (es gibt da noch einige wenige Zwischenauflösungen), welche sich in dem Seitenverhältniss 4:3 bzw. 16:9 abspeichern lassen. Beim 16:9 Format wird das Mpeg-Video anamorph gespeichert id.h. es wird links u. rechts gestaucht gespeichert und bei der Wiedergabe auf 16 :9 wieder auseinander gezogen. Jedes Programm welches aus Bilddateien eine digitale Diaschau erstellen kann die für die PAL Video-DVD vorgesehen ist speichert die Bilder mit eben diesen max. 720x576 Pixel ab, egal ob aus dem Programm heraus direkt eine Video-DVD gebrannt wird oder ob dieses eine entsprechende Mpeg-Video Datei erstellt die dann selbst später für eine Video-DVD vorgesehen ist. Es gibt noch das HD-Mpeg2 Format mit einer (wieder anamorphen) Auflösung von 1440x1080 Bildpunkten (quasi Full HD) und der Standart HD Auflösung (oft auch HD Ready genannt), diese hochaufgelösten Videodateien lassen sich aber nicht auf eine herkömmliche Video-DVD brennen da hier der Standart nur max. 720x576 Pixel zulässt. Hier käme jetzt die Blu Ray ins Spiel diese kann neben dem HD-Mpeg Videomaterial auch noch zwei weitere hochaufgelöste Videocodecs verarbeiten wobei der AVC-HD Codec zur Zeit das Rennen macht, viele moderne HD-Camcorder nutzen diesen Codec. Wird nun eine PAL Video-DVD erstellt (bzw. die entspr. Mpeg-Datei) die ein Seitenverhältniss von 4:3 o. 16:9 aufweist dann ist die Auflösung immer 720x576 Pixel, es werden dem Format entsprechend schwarze Ränder hinzu gerechnet. Bei unserem DSLR Seitenverhältniss von 3:2 währen dann bei dem 4:3 Video oben u. unten schmale Ränder zu sehen bei dem 16:9 Video seitlich entsprechend breitere Ränder. In diesen schwarzen Rändern gehen naturgemäß Bildpunkte unnütz verloren, deshalb währe bei unseren 3:2 Fotos das 4:3 Video-Format das bessere. Man könnte auch die 3:2 Bilddateien über einen entsprechenden Beschnitt hin zu 16:9 optimieren, natürlich fehlen dabei den Fotos oben wie unten Bilddetails. 2: Die Daten-DVD kann wie jedes PC Speichermedium unsere hochauflösenden Bilddateien speichern, diese werden über Wiedergabe auf PC entsprechend in der original Qualität dargestellt. Bei Wiedergabe über einen DVD-Player ( viele können Jpeg´s wiedergeben) wird wieder auf die PAL-Auflösung runtergerechnet und je nach Dateigröße bzw. Auflösung der Bilddateien kann es mitunter lange dauern bis die Fotos auf dem Fernseher erscheinen. Hier kann es sinnvoll sein die Auflösung bzw. Dateigröße (Komprimierung der Jpeg´s) auf ein erträgliches maß zu reduzieren. Einen Vorteil könnte die Wiedergabe über Daten-DVD noch haben: Bei einem Erstellen einer Video-DVD wird aus den Bilddateien ein Video gerendert und je nach Qualität des Mpeg-Encoders kann es auch hierbei Verluste hageln, hier kann evtl. die Bilddatei das bessere Bild liefern. Moderne DVD Player haben zwar einen HDMI Ausgang und können nochmals eine Verbesserung der Bildqualität liefern, aber auch hier wird die Pal-Videoausgabe von 720x576 Pixel wieder hochgerechnet auf die Ausgabeauflösung des HD-Ready bzw. Full-HD Fernsehers. Einen HDMI DVD Player der Bilddateien einer Daten-DVD direkt in Full-HD Auflösung ausgibt gibt es meines Wissens nicht. Wenn ich eine digitale Diaschau auf Video-DVD weitergebe dann brenne ich in einem zusätzlichen Ordner ein hochaufgelöstes Video (meist WMV, kann eigentlich jeder Windows PC verarbeiten) ) und/oder Bilddateien gleich mit darauf, so kann man sich die Fotos über einen DVD Player am Fernseher anschauen oder auch am PC-Monitor. Weitere Infos gibt es z. B. hier: Klick und hier: Klick Zum Schluß noch was zum Thema Anschlußarten bei DVD Playern: Die Composite Video Anbindung (gelbe Cinchverbindung bzw. auch über Scart)) stellt die qualitativ schlechteste Qualität dar, danach kommt der immer seltenere S-VHS Anschluß (über Hosiden bzw. Scart). Die beste analoge Verbindung erreicht man über RGB (Scart) da hier jedes Farbsignal getrennt ausgegeben wird. Daneben gibt es noch für die Verbindung zu Modernen Flachbildfernsehern die analoge Componenten Verbindung ( Cinch in Rot, Grün, Blau) und die qualitiv beste Lösung HDMI |
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#2 |
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Themenersteller
Registriert seit: 17.06.2008
Ort: Speckgürtel südl.Rand von Berlin
Beiträge: 7
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Also erstmal großen Dank für die ausführliche Erläuterung in Sachen Video-DVD und Daten-DVD.
Somit ist es durchaus im Bereich des möglichen das mein Video-Erstellungsprogramm einen nicht gerade kleinen Anteil an der nicht so tollen Quali meiner Bilder auf den TV`s hat. Nun dann werde ich mal eine reine Daten-DVD zusammenstellen und diese über die weiter oben genannten Fernseher als Wiedergabemedium ausprobieren und damit die Player nicht soviel zu tun haben die Jpegs noch ein bisschen komprimieren. Ich denke eine Komprimierung auf 70-80% wird beim betrachten wohl nicht so auffallen. Dank an RoDiAVision, an PeterHadTrapp und Blitz Blank für die hilfreichen Antworten. |
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#3 | ||
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Registriert seit: 28.02.2005
Beiträge: 2.831
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Zitat:
Meine Erfahrung ist, das es uU ( je nach Prozessorleistung im DVD-Player ) nicht nur Zeit für die Bildberechnung braucht. Die ständigen Start-/Stop-Zyklen beanspruchen auch arg das Laufwerk. Das bereitstellen JPEG als MPEG2-Video ist da schon empfehlenswert. Ein weiterer Punkt spricht für die Vorher-Wandlung: einige DVD-Player der billigen Art ( die man vor Ort vielleicht vorfindet ) haben eine schlampige Software zum Wiedergeben drauf. Da kann man NULL an der Pausezeit zwischen zwei Bildern einstellen - da laufen die PICTs dann sehr flink durch, obwohl der Präsentator vielleicht noch n Kommentar zum Bild abgeben will - selbst erlebt ! Zitat:
BTW: Einkaufstipps zu HDMI findest du hier : http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...highlight=hdmi Gruß
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dbhh Geändert von dbhh (22.06.2009 um 08:43 Uhr) |
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#4 |
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Registriert seit: 14.06.2008
Ort: Graz (AT)
Beiträge: 58
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Nebenbei:
So mancher neuer Fernseher besitzt einen USB Slot zum anstecken von USB Sticks. Mein 40" Sony kann die auf einem solchen Medium vorhandenen Bilder selbst anzeigen (ohne externes Gerät). (So mancher DVD Player besitzt inzwischen auch schon USB Steckplätze). |
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#5 |
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Registriert seit: 25.05.2007
Ort: Erkner
Beiträge: 13
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Sony LCD TV für optimale Wiedergabe??
Habe ähnliche Erfahrungen machen müssen.
Auf meinem 4 Jahre altem Plasma von Panasonic (ohne HDMI) recht flaue Bildwiedergabe und grelle Farben. Ein kürzlich angeschaffter Bravia 46' LCD- TV von Sony zeigt die mit Aperture bearbeiteten RAW's in JPEG umgewandelt und auf USB- Stick gespeicherten Fotos mit einer für mich unbekannten Schärfe und Brilianz an mit authentischer Farbwiedergabe, die die von den Bildern gemachte Fotobücher blaß aussehen lassen. Kann es sein, daß TV- Hersteller ihre Geräte im Punkt Bildwiedergabe auf ihre im Programm befindlichen Kameras stark optimieren?? Gruß! Carsten |
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#6 | |
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Registriert seit: 28.02.2005
Beiträge: 2.831
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Zitat:
Ich denke das da was dran ist. Wenn der TV keinen Modus für eingespeiste Standbilder hat, würde mindestens der Overscan des TV stören, der ja meist zur "Optimierung" von bewegten Bildern gehört. SONY bewirbt die Bravias ( was für ein Name ! ) ja mit einem speziellen PICTs Modus. Gruß
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dbhh |
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