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Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.370
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" Die Deutschland abgeschalteten Kraftwerke waren allesamt profitabel. Das war Verbrennung von Vermögen der sich nun in hohen Strompreisen äußert."
Erstenmal waren die Alt, und Abgeschrieben. Und die Entsorgung zahlen wir, denn die geleisteten Zahlung der Konzerne werden die Entsorgung nicht abdecken. Und die AKW hatten zu hohe Stroerstehungskosten wenn die Sonne brennt und der Wind weht. Und für die Dunkelphase und Windstille unbrauchbar weil unflexibel. Link ist ein PDF, Mit Erklärungen Stromkosten je Erzeugungsart. https://www.google.com/url?sa=t&sour...n8-qjShylDrsL7
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Man kann auch mit der besten Kamera scheiß Bilder machen. Geändert von twolf (04.09.2023 um 19:33 Uhr) |
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#2 |
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Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.275
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Wenn sich die Entscheidungen der Politik auf solche Studien stützen, wundert mich nichts mehr:
"Zum grundlegenden Verständnis des Kostenbegriffes im Energiebereich geht diese Ausarbeitung auf die Berechnungsmethoden sowie nicht sichtbare Kosten ein. Besonderheiten der Kosten von Kernenergie werden dann darauffolgend thematisiert. Der Hauptteil der Arbeit analysiert die Stu- dienergebnisse zur Höhe der Gestehungskosten einzelner Energieerzeugungstechnologien, wie Kernkraft, Windkraft, Photovoltaik und Wasserkraft. Weiterhin wird die Aufschlüsselung der Ge- stehungskosten verschiedener Stromerzeugungstechnologien dargestellt. Die Studienergebnisse zeigen auch, welche Entwicklungsverläufe der Gestehungskosten es in der Vergangenheit gab und welche zu erwarten sind. Ein internationaler Vergleich der Gestehungskosten schließt die Übersicht zu den Energiegestehungskosten ab." In der darauf folgenden Formel (lässt sich leider nicht kopieren) errechnet man die Kosten wie folgt: Jährliche Abschreibungen + Betriebskosten + Brennstoff + Deponiekosten der Abfälle + CO2 Abgabe, das Ganze geteilt durch die jährlich Energieerzeugung. Kein Wort zu den Kosten für Lastausgleich und der bei Solar + Wind zwingend notwendigen Energiespeicherung, obwohl man in einem Diagramm auf Seite 6 feststellt dass diese Energieformen weder als Grundlast- als auch Lastfolgekraftwerke geeignet sind. (Wie man auf das dünne Eis kommt, das PV für Spitzenlast (Peaking) geeignet sein soll, wissen vermutlich auch nur die Verfasser) Also eine Betrachtungsweise, wie sie für speicherbare Produkte, wie Folientüten, Autos, Käsepackungen oder von mir aus Filzlatschen, durchaus sinnvoll ist, aber absolut nicht für eine so vergängliche Ware wie elektrische Energie. Ich will jetzt nicht noch die restlichen, teils fragwürdigen Annahmen hier zerpflücken, aber z.B. das Diagramm auf Seite 9 führt auf, dass natürlich Kernkraftwerke, aber auch Biogaskraftwerke und Wellenkraftwerke! Ionisierend Strahlung emittieren, aber Stein- oder Braunkohle gar nicht....... Dafür breitet man sich über 4 Seiten über die Risiken der Kernenergie aus. Aber kein Satz über die Entsorgung von z.B ausgedienten WKA. Selten ein Papier in die Finger bekommen, was so sehr die Tatsachen verzerrt und verdreht, und Sorry, das passt leider zu dem desaströsen Bild, was Berlin momentan bietet.
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Grüße Michael Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks..... Geändert von Porty (04.09.2023 um 20:50 Uhr) |
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#3 | |
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Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.275
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Zitat:
Wie hoch sind die Stromerstehungskosten einer PV- Anlage nachts (Irgendwas durch nichts = Unendlich) Oder einer WKA bei Flaute? Aus den Diagrammen der Energieerzeugung in Deutschland vom letzten Winter konnte man gut sehen, dass AKW´s durchaus für den Lastfolgebetrieb geeignet sind, da waren Schwankungen über dem Tagesverlauf von 1:3 nichts Ungewöhnliches.
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Grüße Michael Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks..... Geändert von Porty (04.09.2023 um 21:17 Uhr) |
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#4 | |
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Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.370
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Zitat:
https://www.google.com/url?sa=t&rct=...M&opi=89978449 Das das nichts so ist, Theoretisch ja, praktisch nicht, hat was Mit der Auslegung der AKW zu tun, das würde höherer Wartungsaufwand und Erhebliche Kostensteigerungen bedeuten.
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Man kann auch mit der besten Kamera scheiß Bilder machen. |
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#5 |
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Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.275
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Wieder nur das Fazit gelesen?
"In Deutschland liegen in begrenztem Umfang Erfahrungen mit dem Lastfol- gebetrieb von KKW vor. Aufgrund des veränderten Marktumfelds werden zumindest einzelne Kraftwerke zum Lastfolgebetrieb herangezogen, u. a. Unter- weser, Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1. Das Lastdiagramm des KKW Un- terweser für den August 2009 zeigt beispielhaft, wie routinemäßig häufige Last- wechsel um bis zu 50 % der Nennleistung vorgenommen wurden (Abb. II.4). Auch der Block Neckarwestheim 1 wurde offenbar im gesamten Jahr 2009 im Lastfolgebetrieb gefahren (Abb. II.5).°
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Grüße Michael Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks..... |
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#6 | |
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Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.370
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Zitat:
Nein, aber das das in der Praxis nicht Passiert, z.b. weil die AKW nur für bestimmte Lastwechsel ausgelegt sind. Und das AKW selber kann keine Lastwechsel, die Turbine schon, und dann wird der Dampf der überschüssig ist über eine Kodensator entsorgt. Und das macht das dann teuer. In Frankreich werden durch den grossen Anteil des Atomstrom Lastwechsel gefahren, bis zu 50% über Nacht, damit hat Frankreich erhebliche Kosten und Probleme. Revisionen werden teurer und häufiger fällig. Bei einer Gasturbine, kannst du Lastwechsel nur durch die Zuführung des Betribsstoffes Regeln, extrem wirtschaftlich.
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#7 | |
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Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.275
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Zitat:
so werden auf Seite 30 z.B. die möglichen Lastwechsel 100%-40%-100% mit 12000 angegeben, das macht bei einmal Lastabsenkung je Tag rund 40 Jahre (Revisionszeiten eingerechnet). Auf Seite 29 ist ein Diagramm, wo die möglichen Lastgradienten der verschieden Kraftwerke aufgeführt sind, da schneiden KKW besser ab, wie Kohle oder GuD- Kraftwerke, nur reine Gasturbinen ohne Abwärmenutzung können schneller reagieren, haben aber halt einen miesen Wirkungsgrad und entsprechend hohe CO2 Emissionen. Oder aber zu den Klimaauswirkungen Zitat: 7. Klimapolitische Effekte Die gegenwärtigen spezifischen CO2-Emissionen im Stromsektor von ca. 575 g/kWh reduzieren sich durch den EE-Ausbau bis 2030 auf etwa 220 g/kWh. Eine 12-jährige Laufzeitverlängerung der KKW geht einher mit einer weiteren deutlichen Reduktion auf 120 g/kWh. CO2-Preiseffekte durch den Emissions- handel sind dabei vernachlässigt (fester CO2 Preis für jedes Modelljahr). Und selbstverständlich kann ein Reaktor Lastwechsel, zum einen durch die inhärente Stabilität des Reaktors in Bezug zur Leistungsabgabe über thermische Effekte in der Kritikalität und vor allem durch den Dampfblaseneffekt und zum Anderen natürlich auch über bewusste Regeleingriffe über die Steuerstäbe. Da wird kein Dampf ungenutzt in den Kondensator geblasen
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Grüße Michael Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks..... Geändert von Porty (06.09.2023 um 13:13 Uhr) |
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