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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Energiewende wird abgewürgt
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Alt 16.03.2023, 19:11   #1
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.343
Zitat:
Zitat von KSO Beitrag anzeigen
Beschützen wir die Ölfelder im nahen Osten oder die Uranminen in Russland?
Ich denke Du stellst Dich absichtlich dumm.

Nein - denn dafür findet der Markt ganz schnell Alternativen. Und daher beschützen das die Herkunftsstaaten schon aus Profitinteresse selbst. Leitungsgebundene Energie ist anders. Hat man ja bei der Pipeline gesehen.

Zitat:
Wer schützt die kritische Infrastruktur?
Stand: 03.10.2022 15:52 Uhr
Die Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines haben gezeigt: Die kritische Infrastruktur ist unverzichtbar und höchst verwundbar. Doch wer ist eigentlich für den Schutz zuständig?



Innerhalb der Bundesregierung herrschte vergangene Woche zunächst einige Unklarheit: Wer ist überhaupt für den Schutz von solcher Infrastruktur auf hoher See zuständig? Und welche Schutzmaßnahmen sind möglich und sinnvoll? Auf Anfrage des WDR teilte ein Regierungssprecher dazu mit, die Bundesregierung sei "insgesamt mit den Vorgängen um die Havarie an den Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 befasst".
https://www.tagesschau.de/inland/sch...lines-101.html

Da sich niemand für extraterritoriale Infrastruktur zuständig fühlt ist es sicher keine gute Idee in Zukunft darauf zu vertrauen. Insbesondere wenn der Strom z.B. aus Afrika nach Europa exportiert wird. Da werden dann entweder „Schutzgelder“ fällig oder man wird damit erpresst.

Und Natururan ist recht leicht von anderen Lieferanten zu beziehen - da braucht man Russland oder andere Schurkenstaaten nicht.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (16.03.2023 um 19:13 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 17.03.2023, 13:34   #2
frame
 
 
Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.092
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
Insbesondere wenn der Strom z.B. aus Afrika nach Europa exportiert wird. Da werden dann entweder „Schutzgelder“ fällig oder man wird damit erpresst.
Bei dem Konzept habe ich schon nicht verstanden wieso es das Weltklima rettet wenn in Afrika Strom per Solar erzeugt und nach Europa geleitet wird wärend in Afrika Kohlekraftwerke im Dutzend für den Eigenbedarf gebaut werden.
__________________
Some say I don’t play well with others…
frame ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2023, 17:54   #3
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.343
Zitat:
Zitat von frame Beitrag anzeigen
Bei dem Konzept habe ich schon nicht verstanden…
  • Club of Rome - die sind so drauf.
  • Trittin war Umweltminister als das Projekt lanciert wurde.
  • Und das DLR wollte unbedingt hin zu den Umweltthemen und hat das für das Umweltministerium durchgerechnet.

https://dlr.de/tt/Portaldata/41/Reso...rtecEumena.pdf

Das war irgendwie ein Projekt wie aus der Kolonialzeit und in Marokko war man über die Idee nicht entzückt. Im Land riesige Solarkraftwerke zu bauen, sie nicht selbst bewirtschaften zu können, während im eigenen Land wegen der schlechten Energieversorgung dauernd der Strom ausfällt.

Den Fachleuten aller Industriepartner war eigentlich von Anfang an klar, dass das Konzept Unsinn ist. Im Hinterzimmer haben sie sich dann um ein paar zehntausend Euro Mitgliedsbeitrag hin- oder her für den Trägerverein gestritten und am Mikrofon vor der Presse mit Milliardeninvestitionen geprotzt.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (17.03.2023 um 17:56 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2023, 09:04   #4
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.343
Neues von der Klimajugend:
https://www.spiegel.de/ausland/flore...4-8fc49f861d61

In der Ausbildung als Heizungsmonteure wären sie weg von der Strasse.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (18.03.2023 um 10:05 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2023, 10:54   #5
atlinblau
 
 
Registriert seit: 09.03.2020
Beiträge: 321
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen

Den Fachleuten aller Industriepartner war eigentlich von Anfang an klar, dass das Konzept Unsinn ist. ...
Desertech ist gescheitert, weil sich doch rechnet "Annanas in Alaska" zu züchten.

"Hat der RWE Chef Peter Terium recht, wenn er sagt, „Sonnenenergie in Deutschland sei wie Ananas in Alaska züchten?„

....klick!!!
atlinblau ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 18.03.2023, 21:27   #6
Porty
 
 
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.296
@ atlinblau: Das Thema hatten wir doch schon mal durchgekaut:

https://www.sonyuserforum.de/forum/s...postcount=2560
__________________
Grüße
Michael


Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks.....

Geändert von Porty (18.03.2023 um 21:29 Uhr)
Porty ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2023, 01:30   #7
atlinblau
 
 
Registriert seit: 09.03.2020
Beiträge: 321
Zitat:
Zitat von Porty Beitrag anzeigen
@ atlinblau: Das Thema hatten wir doch schon mal durchgekaut:

https://www.sonyuserforum.de/forum/s...postcount=2560
Wenn das Bergrecht die Möglichkeit der "Abfallbeseitigung" beinhaltet hätte, wäre CCS umgesetzt worden. Hier in Brandenburg war die Landesregierung bereit, zwei potentielle Endlager (Beeskow, Neutrebbin) auszuweisen.
..klick!!!

Mit den Ergebnissen aus dem Forschungs-Endlager in Ketzin wäre man mit dem 500MW-Demo-Kraftwerk schon über der Erprobungsphase hinaus.
...klack!!!
atlinblau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2023, 10:48   #8
Porty
 
 
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.296
Zitat:
Zitat von atlinblau Beitrag anzeigen
Wenn das Bergrecht die Möglichkeit der "Abfallbeseitigung" beinhaltet hätte, wäre CCS umgesetzt worden. Hier in Brandenburg war die Landesregierung bereit, zwei potentielle Endlager (Beeskow, Neutrebbin) auszuweisen.
..klick!!!

Mit den Ergebnissen aus dem Forschungs-Endlager in Ketzin wäre man mit dem 500MW-Demo-Kraftwerk schon über der Erprobungsphase hinaus.
...klack!!!

Sorry! Auch nur darüber nachzudenken, wie man so eine extrem Risikobehaftete Technologie umsetzt, ist höchst sträflich. Wenn da was richtig schief geht, kann es hunderttausende Tote geben.
Ist ja nicht so, dass so was (CO2 Ausbruch noch nie passiert wäre:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nyos-S...rophe_von_Nyos
Das waren schlappe 1,6 Mio t, die fallen in dem 500MW Versuchskraftwerk in 2 Monaten an.
Welches Gefährdungspotential da in 10 Jahren Betrieb zusammen kommt, kannst du selbst ausrechnen. Von den Folgen nur durch das Verpressen der riesigen Mengen im Untergrund, wie unkontrollierbare Hebungen bis hin zu Erdbeben (Basel lässt grüßen) ganz abgesehen.
__________________
Grüße
Michael


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