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#1 | |
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Registriert seit: 04.07.2004
Ort: München
Beiträge: 1.859
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Zitat:
Wieviel kann denn, Deiner Meinung nach, an fossilen/atomaren Energieträgern durch regenerative Energiequelle ersetzt werden? 90%? 50? 10%?, gar nichts? |
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#2 | |
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Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.343
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Zitat:
Jetzt kommen Fragen: Wieviel CO2-neutralen Saisonalspeicher hast Du wie z.B. Power to Gas, grosse Pumpspeicherwerke? (0.38 TWh) Wieviel Stunden Verbrauchsabsenkung akzeptierst Du? (Keine) Wieviel % Verbrauchseinschränkung akzeptierst Du? (Keine) Wieviel % Produktionseinschränkung bei Wind und Sonne durch Redispatching akzeptierst Du (3%) Wieviel % der Grenzkapazitäten allokierst Du für kurzfristigen Lastausgleich und nicht für langfristige Geschäfte? (20%) Wieviel darf Strom kosten? (Nicht mehr als jetzt schon - da Preisdeckel durch Regierung) Wieviel Deindustrialisierung Deutschlands akzeptierst Du (5%) Wieviel Verlagerung von fossiler Primärenergie bei Prozesswärme, Raumheizung, Verkehr, etc. in die Elektrizität wird angestrebt? Derzeit ist nach UBA der Anteil von Wind und Sonne 5.5% (50%, heisst Netto-0 CO2) Soll ich das auf Basis der derzeitigen Gegebenheiten (in Klammern) beantworten? Kleiner Hinweis: um alles mit Sonne/Wind /Biomasse zu stemmen bräuchten wir in Deutschland derzeit 21 TWh Speicherkapazität. Also 2 Promille sind schon da. Die derzeit verbauten Batteriespeicher (soweit sie nicht der Primärregelung dienen) haben eine Kapazität von gut zwei GWh, das gibt ein weiteres 1/10 Promille. Was an Speichern nicht da ist muss durch fossile Schattenkraftwerke aufgebracht werden. Und je volatiler deren Last desto schlechter der Wirkungsgrad.
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Viele Grüße, Klaus Geändert von turboengine (13.03.2023 um 14:41 Uhr) |
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#3 | |
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Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.373
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Zitat:
Ist es neu das wir uns Alternativen Aufbauen müssen? Ist es neu das wir eine angepassten und neue Infrastruktur Brauchen? ( bei Atomkraftwerken wurde die Infrastruktur Angepasst und Zugeschnitten? ) Und es gibt keine Lösungen für den Winter ? ( Also ich kenne Sie, die Lösung für die Dunkelflaute ) Es ist nicht Zielführend zu Erklären im Jahr 2023 ist die Infrastruktur nicht Passend für die Energiewende, Die muss Wachsen, und die wird kommen wenn wir sie brauchen! Dann wenn es sich Rechnet, werden die Alternativen kommen, So wie in der Vergangenheit auch! Der Prozess ist doch getrieben durch den Wandel.
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Man kann auch mit der besten Kamera scheiß Bilder machen. |
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#4 | |
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Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.343
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Zitat:
Und warum antwortest Du immer mit Vollzitat - obwohl das gegen die Forenregeln vestösst?
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Viele Grüße, Klaus Geändert von turboengine (13.03.2023 um 15:27 Uhr) |
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#5 | |
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Registriert seit: 04.07.2004
Ort: München
Beiträge: 1.859
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Zitat:
Wieviel "sinnvolle" Speicherkapazität möglich wäre weiß ich nicht, würde ich jetzt aber mal eher sehr konservativ abschätzen, wenn schon jedes Dorf mit ein paar mehr Stromleitungen hat, möchte ich nicht wissen, wie die Leute auf Pumpspeicherwerken und ähnlichem reagieren. Mein naives Gedankenspiel war eher in die Richtung gedacht. 100% Abdeckung wenn Wind weht, Sonne scheint und Wasser fließt und in der Zeit stehen konventiolle Kraftwerke still. Wenn die regenerativen nicht da sind, dann wirft man konventionelle Kraftwerke an. Ich weiß die sind träge und haben bei sowas einen schlechteren Wirkungsgrad usw. Gäbe es überhaupt flexiblere Kraftwerkstypen (mit den Nachteilen dann) zur Ergänzung von Sonne/Wind/Wasser? Denkt/forscht man daran? |
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#6 | |
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Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.343
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Zitat:
Oben hatte ich eine solche Betriebsgenehmigung für Heilbronn verlinkt. Und wenn man den Anteil Erneuerbarer ausbaut, kann man dennoch keine fossilen Kraftwerke abbauen weil man immer den Fall der Dunkelflaute abdecken muss. Es verringert sich jedoch die Anzahl der Einsatzstunden der fossilen. Sie sind dann nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben und müssen für die Bereitschaft entschädigt werden (Warmreserve, Kaltreserve). Man kann daher auch die Betriebsmannschaft nicht einfach entlassen - im Extremfall spielen die das ganze Jahr Karten wenn sie nicht Wartungsaufgaben nachgehen… Wenn man nun aber auch noch den Primärenergieverbrauch ausserhalb der Elektrizitätserzeugung in den Elektrizitätssektor verschiebt (“Dekarbonisierung” durch Elektroauto, Wärmepumpe, Prozesswärme der Industrie…) dann muss der dafür notwendige Zubau von Kraftwerken ebenfalls sowohl bei den Erneuerbaren wie auch bei den Ersatzkraftwerken erfolgen. Bei einer vollständigen “Dekarbonisierung” wäre eine verfünffachung der derzeitigen Kraftwerkskapazitäten notwendig. Bei Dunkelflaute ist die Arithmetik einfach: 1*0=0 5*0=0 Es braucht also immer fast den Vollen Ersatz durch fossile - nur die Anzahl der Einsatzstunden wird immer geringer je mehr Erneuerbare man zubaut. Eine Alternative wären Speicher. Dann bräuchte man keinen konventionellen Kraftwerke mehr. Aber Twolf hat ja nach eigenen Angaben das Speicherproblem gelöst - bitte für 13800 Petajoule pro Jahr Energiebedarf mit dem derzeitigen Energiemix. Wind und Solar decken derzeit gerade einmal gut 5% ab. → Bild in der Galerie Die derzeitige Stromproduktion pro Jahr in D ist etwa 510 TWh (510000 GWh). Bei vollständigem Ersatz des Primärenergieverbrauchs durch Wind und Sonne benötigt das mindestens eine Verfünffachung der Kraftwerkskapazität. Das bräuchte nach meiner Schätzung 100.000 GWh Speicher um auch im Winter genug Energie zu haben wenn man nur auf Wind und Sonne setzt. Der größte Pumpspeicher in Deutschland hat 8.5 GWh. https://de.wikipedia.org/wiki/Pumpsp...erk_Goldisthal Also brauchen wir nur noch 11763 weitere davon. Viel Erfolg!
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Viele Grüße, Klaus Geändert von turboengine (13.03.2023 um 20:20 Uhr) |
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#7 |
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Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.691
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Klaus, Du woltest doch mal ahnhand der Züricher Tesla-Dichte einen Micro-Grid berechnen, in welchem man die rumstehenden E-Mobile als Zischenspeicher nutzt.
Offenbar will auch Tesla 2024 die Bi-direktionale Ladung ermöglichen....damit wäre zumindest der technische Grundstein gelegt. Beim Ford F150 scheint`s ja schon zu gehen....wenn sie nichtgrad andere Akku-Probleme haben. Hast Du die Rechnung mal durchgeführt ?
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Gruß aus Bayern Steve |
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#8 | |
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Registriert seit: 20.12.2020
Beiträge: 154
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Zitat:
Von Shai Agassi Gründer von Better Place... |
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#9 |
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Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.343
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Nein. Mache ich wenn ich mal Lust dazu habe.
Aber ich habe noch keinen einzigen E-Auto-Fahrer gefunden der sein Auto für bidirektionales Laden verwenden möchte. “Ich lass mir doch nicht meinen Akku für ein paar Rappen kaputtmachen”.
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Viele Grüße, Klaus Geändert von turboengine (13.03.2023 um 22:16 Uhr) |
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#10 |
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Registriert seit: 04.07.2004
Ort: München
Beiträge: 1.859
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Leider hinter einer Bezahlschranke
https://www.spiegel.de/auto/so-verso...b-d0a8248e4a80 Auf dem Bild steht der Herr an einem i3, der eigentlich kein bidirektionales Laden erlaubt. |
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