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Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.096
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Zitat:
Hint: den allermeisten Menschen dieser Welt ist es wichtiger dass für ihre Familie morgen was zu essen auf dem Tisch steht als dass es irgendwann etwas wärmer wird. Die meisten wollen dass es ihren Kindern besser geht und meinen damit aber WIRTSCHAFTLICHEN Erfolg. Und nein, selbst wenn in deutschland nicht mehr geheizt wird und niemand mehr einen Meter motorisiert fährt wird das den Klimawandel stoppen. Jedem der sich wirklich ernsthaft mit dem Thema Energiewende und Deutschland auseinandersetzen will empfehle ich das Buch von Vince Ebert https://www.perlentaucher.de/buch/vi...-blackout.html Er hat sehr viele Fakten zusammengetragen die helfen Wunschträume und Realität zu vergleichen.
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Some say I don’t play well with others… Geändert von frame (21.10.2022 um 16:43 Uhr) |
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#2 | |
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Registriert seit: 09.03.2020
Beiträge: 321
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Zitat:
"Art. 20a GG verpflichtet den Staat zum Klimaschutz. Dies zielt auch auf die Herstellung von Klimaneutralität. " ...klick!!!! Was ist daran so schwer zu verstehen? |
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#3 | |
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Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.096
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Zitat:
Glaubst du ein Inder, oder Chinese oder Afrikaner oder Amerikaner interessiert sich dafür was in unserem GG steht? Die lachen darüber und freuen sich über die Arbeitsplätze die bei ihnen entstehen wenn bei uns die Industrie abhaut. DAS ist ganz offensichtlich der nächste Schritt, dass auch die letzten grösseren Unternehmen die noch deutsche Standorte haben diese verlagern werden. BASF z.B. - wetten dass da schon intensiv Planungen laufen? 1% des deutschen Stromverbrauchs, gespart, HURRA!!! 40000 direkte Arbeitsplätze, eine ganze Region die davon abhängt. Ach egal. Steuereinnahmen? Egal, wir pumpen uns neues Geld für den Klimaschutz. Neue Abhängigkeit von fernen Ausland? Egal, Hauptsache Klima. Steht im GG, geschafft. Natürlich kann man irgendwann mal Klimaneutralität erreichen. WENN es Speichertechnologien gibt - Methan, Wasserstoff, die in grossem Umfang Strom speichern und wieder abgeben können. Und wenn die Leitungen da sind um den Strom auch dahin zu bekommen wo er gebraucht wird. Und wenn das alles auch in grossen Mengen gebaut und montiert wurde. Du kannst ja gerne mit dem Argument "es steht im GG" sagen wir brauchen den Speicher, derzeit gibt es technisch nur Pumpkraftwerke die solche mengen speichern können, also schütten wir doch die oberrheinische Tiefebene vorne und hinten zu und machen einen Speichersee daraus. DER hätte genug Kapazität.
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#4 | |
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Registriert seit: 09.03.2020
Beiträge: 321
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Zitat:
Dazu in Leitsatz 2/Absatz c: "Der nationalen Klimaschutzverpflichtung steht nicht entgegen, dass der globale Charakter von Klima und Erderwärmung eine Lösung der Probleme des Klimawandels durch einen Staat allein ausschließt. ...Der Staat kann sich seiner Verantwortung nicht durch den Hinweis auf die Treibhausgasemissionen in anderen Staaten entziehen...." |
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#5 | |
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Moderator
Registriert seit: 15.01.2004
Ort: D-31311 Uetze
Beiträge: 4.110
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moin,
normalerweise lese ich diesen thread nur, um bei persönlichen Angriffen ggfs. einschreiten zu können, wobei meine Toleranzschwelle hier sehr hoch ist. Aber diese Aussage muss ich kommentieren: Zitat:
- in vielen schon länger dürregeplagten Regionen verdorren die eh schon mageren Ernten, und künstliche Bewässerung -wo man die sich überhaupt leisten kann- führt immer schneller zur Versalzung der Böden - über eine Milliarde Menschen lebt in Küstenregionen, die teilweise nur cm über dem Meeresspiegel liegen (Bangladesch z.B.). Dort sind bereits einfache Menschen dabei, z.B. durch Anpflanzung von Mangroven, irgendwie die Katastrophe zu begrenzen. Die Menschen in vielen Regionen, in denen die "Decke dünn" ist, sind bereits jetzt unmittelbar betroffen und handeln im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Manche sind so knapp, dass sie das nicht können. Welche Folgen unser (und anderer sog. "entwickelter" Regionen) Handeln mittelfristig (10 Jahre) haben wird, dürfte klar sein: Migration aus unmittelbarer, lebensbedrohender NOT. Denkt drüber nach bevor Ihr über schwachsinnige Gesetze und korrupte Politiker und Wirtschaftsführer herzieht. Das wird sich bei dem m.E. unausweichlichen Szenario sehr bald erledigen, oder wir machen es einfach, jeder für sich und alle zusammen. Jede Idee, egal wie klein, hilft. Kritik an Fehlentwicklungen/-entscheidungen ist nötig, auch dann, wenn noch kein konstruktiver Vorschlag vorliegt. Nur eines ist klar: weiter so führt absolut sicher in den Abgrund der sog. "Zivilisation", wie wir sie kennen. Dem Planeten und der Natur ginge es dann vmtl. besser ... -thomas
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gruesze, thomas -das Leben ist zu kurz, um sich über kostengünstige, mittelmäßige Objektive zu ärgern- ... ich moderiere nicht, ich bin hier nur der Hausmeister. So kannst du das Sonyuserforum und unsere Arbeit unterstützen |
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#6 | |
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Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.096
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Zitat:
Das sieht man ja schon sehr gut am Wahlverhalten in demokratien - die Menschen wählen ja eher nicht die die das beste für das Land tun wollen sondern die die ihnen am meisten persönlichen Vorteile versprechen. Aber gerade in Anbetracht dessen dass die Asuwirkungen des Klimawandels so global sind verstehe ich nicht dass man sich gegen eine sehr CO2-effiziente Atomkraft wehrt. Ja, es kann was passieren, ja, es gibt das Lagerproblem. Aber die Auswirkungen dessen sind nunmal ein paar hundert Quadratkilometer und ein Muckenschiss (wie der Badener sagt) im Vergleich zum Klimawandel.
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Some say I don’t play well with others… Geändert von frame (22.10.2022 um 17:48 Uhr) |
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#7 | ||
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Registriert seit: 28.08.2009
Beiträge: 979
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Zitat:
Ich glaube einfach das Problem ist, dass der Klimawandel bzw. Ursache und Wirkung für uns Menschen nach wie vor eher abstrakt ist. Daher fällt entschlossenes handeln schwer und kurzfristige Probleme sind uns wichtiger. Ein weiteres Problem ist, dass natürlich nur globales handeln Erfolg verspricht. Das verspricht leider keine all zu rosigen Aussichten. Zitat:
Es gibt hier natürlich die "Experten" die behaupten ohne Atomkraft nur mit größtenteils erneuerbaren Energien geht es nicht. Es gibt aber auch genug, die das Gegenteil behaupten. Und der Mythos vom besonders günstigen und versorgungssicherem Atomstrom, hält sich mit einem Blick über die Grenze nach Frankreich auch nicht so gut. |
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#8 | |
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Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.096
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Zitat:
Und natürlich setzt du die "Experten" die etwas anderes sagen als dir gefällt in Anführungszeichen. Zu denen gehört übrigens auch der Weltklimarat. Ich glaube gerne dass es Experten gibt die sagen es geht, aber dann sagt doch bitte auch mal konkret WIE? Mit welcher Technologie in welcher Zeitspanne? Wer liefert wann die Leitungen und die Anlagen, wer baut beides wann wo auf? Ach ja, was kostet es und wer bezahlt es? Und womit wird in der Zeit bis alles das fertig ist die Energie erzeugt? Ich denke bei Photovoltaik sind wir am Ende, es wird gebaut so schnell es geht. Die Lieferzeit ist derzeit ein Jahr und die Preise sind utopisch - dann kann man noch so viele Zwänge in Gesetze schreiben, es geht nicht schneller. Windenergie hat sich stark verlangsamt und nimmt erst langsam wieder Fahrt auf, da bin ich nicht so auf dem Laufenden woran es wirklich liegt. Trassen - die scheinen mir das Hauptproblem zu sein wenn ich lese wie oft grosse PV-Anlagen oder Windräder gedrosselt werden weil es sonst (lokal) zuviel Strom gäbe. Arbeitet daran jemand? Speicher - haben immer mehr Privatleute, ich sehe aber nicht den Durchbruch einer Technologie in Bezug auf grössere Anlagen. Speicherseen? Und zum Thema Atommüll noch ein Auszug aus dem wirklich sehr empfehlenswerten Buch von Vince Ebert: "Die Endprodukte, die in Kernkraftwerken anfallen, sind zweifellos gefährlich. Aber gefährlich im Vergleich zu was? Die Radiotoxizität von abgebrannten Brennstäben liegt zu Beginn der Lagerung in der gleichen Größenordnung wie die Giftigkeit starker chemischer Gifte wie zum Beispiel Arsen. Für diese chemischen Giftstoffe existiert in Deutschland seit 50 Jahren ein Endlager. In dem ehemaligen Salzbergwerk in Herfa-Neurode lagern 2,7 Millionen Tonnen dieser stark toxischen chemischen Abfälle. Ein atomares Endlager müsste also Substanzen von vergleichbarer Giftigkeit beherbergen, allerdings in deutlich geringeren Mengen. Bisher fielen in Deutschland etwa 15000 Tonnen Atommüll an. Eine Menge, die in einer kleinen Turnhalle Platz fände. Warum also ist die Lagerung von 15000 Tonnen Atommüll ein angeblich ungelöstes Problem, während man gleichzeitig die Lagerung von 2,7 Millionen Tonnen Chemiemüll für akzeptabel hält? " Dieser Chemiemüll stammt auch aus den USA. Vielleicht müsste man auch einfach mal überdenken ob es wirklich unbedingt notwendig ist dass jedes Land seinen Atommüll selbst lagert.
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#9 | ||||||||
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Registriert seit: 28.08.2009
Beiträge: 979
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Zitat:
Unfälle sind eigentlich immer vermeidbar und trotzdem geschehen sie immer wieder. Es ist blauäugig zu glauben, es gäbe da 100% Sicherheit, weil man jetzt zwei größere Unfallgeschehen kennt. Je mehr Atomkraftwerke, desto statistisch wahrscheinlicher werden die Unfälle. Zitat:
Zitat:
Bezüglich Energieumwandlung (Stichwort Power2Gas) und Speicherung gibt es spannende Entwicklungen und durchaus auch schon Anlagen. Zitat:
Der Plan Deutschlands, Gaskraftwerke, ging wegen despotischer russischer Idioten leider gründlich in die Hose. Ich persönlich könnte daher mit einer längeren Laufzeit der verbliebene Atomkraftwerke durchaus leben. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Deine "kleine" Turnhalle müsste übrigens ungefähr 27.000 Kubikmeter (Link) fassen können. Nur für Deutschlands hochradioaktiver Abfälle. Die Turnhalle muss dabei sehr sicher sein und das über einen riesigen Zeitraum. |
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#10 | |||
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Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.096
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Zitat:
Zitat:
Mit Blick auf die heutige Situation, wo die Russen eine ganze Reihe (Finnland, Slowakei, Tschechien, Ungarn und Polen kommen) bauen und gebaut haben - war das nicht völlig richtig? Haben wir die Welt vor der Atomkraft gerettet mit unserem Ausstieg? Zitat:
Es ist die Diskrepanz zwischen "spannende Entwicklung" und "Terawatt" die mich nervt. Erst wenn die Entwicklung ein marktreifes und sicheres Ergebnis hatte UND produziert wurde UND verbaut wurde nützt es was. WANN??? Ich bin völlig dabei daran mit allen Kräften zu arbeiten, aber bis dahin brauchen wir Strom und fun fact, um das zu bezahlen brauchen wir Steuereinnahmen und damit eine funktionierende, starke Wirtschaft die auf Energie angewiesen ist. Ja, die bösen Konzerne, aber sorry, deren Existenz bezahlt halt die Party und sie haben die freie Wahl in welchem Land sie Arbeitsplätze betreiben.
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