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#16 |
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Registriert seit: 05.02.2014
Beiträge: 158
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Die scheinbare "Abblendung" bei Offenblende ist konstruktiv bedingt und notwendig. Wenn du das Objektiv verkantest, sieht man, dass die Blendenöffnung an den Rand "wandert" und erst dann ab Überschreitung des Bildkreises beschnitten wird. Die Blende bleibt während der Verschiebung fast kreisrund, dh. der Lichtabfall zu den Ecken wird minimiert. Eine normale Kreisöffnung wird, je mehr verkantet, dagegen schnell immer mehr zur schmalen Ellypse mit entsprechendem Lichtabfall (Cosinusfehler).
Ich habe zur Zeit ein Heliar 12 II an der A7r. Zusammen mit den Zeiss 4/16-35 habe ich ein kompaktes Set für WW und kann mit der Qualität gut leben. Der Nachteil des Heliar 12 II (baugleich I) ist der deutliche Color-Shift zum Rand und an die Ecken an der A7r. Den kann ich zwar jetzt softwareseitig mit CaptureOne korrigieren, trotzdem würde ich mal die neuesten Heliare an der A7r probieren. An der A7r II soll der ColorShift nicht mehr auftreten, was ich selbst nicht austesten kann. Wer hats hier mal probiert? Anfangs hatte ich die Kombination Sigma 12-24 I mit dem Zeiss 24-70, was auch nicht schlecht ist. Mein Sigma I (Canon) ist fehlerfrei (Lottogewinn!) und im Bereich 12-18mm besser als die Version II. Die neue Art-Version 12-24 sollte besser sein, ist mir aber zu gross. Bei 12mm nehmen sich mein Sigma und das Heliar nichts weg, was aber für beide spricht. Bei Offenblende auch in den Ecken brauchbar mit leichter Verbesserung zu Blende 8. Ob das Heliar III nicht nur vom Color-Shift, sondern auch von der Schärfe eine deutliche Verbesserung zur II ist, würde mich interessieren. Aber auch die Erfahrungen hier scheinen das nicht zu bestätigen. |
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