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#1 | |
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Themenersteller
Registriert seit: 01.10.2005
Ort: Region Hannover
Beiträge: 7.725
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Zitat:
Das Subjekt an sich ist der Mensch, das Gebäude, der Gegenstand, die Blume, das Tier. Ein perfekt scharfes Makro von einem Insekt ist vielleicht für den Fotografieanfänger ein technischer Erfolg, aber dadurch noch lange kein gutes Foto. Ein gutes Foto wird es erst dann, wenn sich mindestens eine weitere Ebene auftut:
All diese einzelnen Qualitäten (oder noch bessere mehrere davon) sorgen dafür, dass sich ein Bild über das Offensichtliche erhebt, nämlich der reinen Abbildung des Subjekts gemäß einer alltäglichen Wahrnehmung. Deswegen sind im Frühjahr auch 99,9% der Krokusbilder so öde. Der Fotograf freut sich über die ersten bunten Anzeichen des Frühlings, aber es gelingt nur selten, ein reines Abbild des Subjekts Krokus zu vermeiden, sondern dem Bild eine weitere Dimension zu geben. Im Grunde sind all diese Dinge klar, aber selten einfach in Sprache zu fassen. Und um mehr geht es dem Autor auch nicht. Aber allein das hilft mir, meine Gedanken klarer zu fassen und die richtigen Fragen noch präziser zu stellen, wenn mir ein Bild zusagt und ich mich frage, warum dies so ist. Stephan
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Für mehr Kategorischen Imperativ dieser Tage! Geändert von amateur (09.11.2014 um 15:13 Uhr) |
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#2 | |
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Registriert seit: 25.08.2006
Ort: Anus Mundi
Beiträge: 4.384
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Zitat:
→ Bild in der Galerie |
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#3 | |
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Themenersteller
Registriert seit: 01.10.2005
Ort: Region Hannover
Beiträge: 7.725
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Zitat:
Stephan
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#4 |
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Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
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Moin
sicher ist, das eure Definitionen...alle zuviel "persönliches" beinhalten DIE Reize finden in unserem Kopf statt.... und das seit Menschwerdung und vergraben in der DNA was ich sagen will ist>>> man muss sich viel mehr damit beschäftigen.... was in unserem Kopf stattfindet... denn dort liegt alles bereit, wird gespeichert...wird auch ersetzt und kontrolliert ihr kennt meinen oft genug geschriebenen Ansatz>>> das Auge geht immer nach Hell weil das ssooo einfach ist, kann man es fast auf jedes Motiv anwenden... wird aber gerne NICHT gemacht oder ignoriert... es gilt also diese "Regeln> geschrieben oder nicht" zu kennen...und sie anzuwenden einen noch hinterher> Reiz ihr kenn ebenso meinen Spruch> da muss eine Taube durchs Bild fliegen.... ist eben auch ein Reizanteil, richtig gesetzt erfreut es eine minimalistische Fassade... oder ein doofer träger Teich wo sich das Wasser nicht bewegt... es gibt weiteres erwähnenswertes....nur bei mir liegendie Fachbücher auch nur im Schrank, das Thema ist unendlich und nicht in drei Sätzen erklärt Mfg gpo |
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#5 |
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Themenersteller
Registriert seit: 01.10.2005
Ort: Region Hannover
Beiträge: 7.725
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Gerd,
Du reduzierst die Qualität eines Bildes gerade auf die Komposition und klar gibt es zur Frage der Bildgestaltung viele Bücher und Theorien. Die sind aber alle nur Handwerk, um das zu erreichen, was ein gutes Bild ausmacht. Eine Taube im Lichtspot allein reicht jedenfalls oft nicht, auch wenn ich ein solches Bild als Teil des Portfolios habe: → Bild in der Galerie
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#6 |
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Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
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Moin
ich reduziere gar nix....übrigends schönes Bild "mit Taube" und du weißt da die Taube auch nur Platzhalzter für "anderes ist" ich weigere micht nur....die Fotografie insgesamt> zu stückeln also auf zuteilen in>>> # Technik gut ....Ausage keine...trotzdem gefällt es # Ausage toll....Bildinhalt schlecht...alle mosern rum # alles nach goldenem Schnitt...egal ob mit Effekten oder nicht man erkennt "die Regel" man könnte es beliebig weitermachen und was bei DIR rauskommt....muss nicht zwangsläufig bei MIR ankommen... nimmt man nun hunderte von Forenten dazu...haben wir den Salat Mfg gpo |
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#7 |
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Themenersteller
Registriert seit: 01.10.2005
Ort: Region Hannover
Beiträge: 7.725
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Natürlich wird es kein Kochrezept geben, wie man Bilder macht, die alle toll finden. Darum geht es gar nicht. Es geht vielmehr darum, allgemeine Kriterien zu finden, die man als Betrachter und Fotograf anwendet, um herauszufinden, ob und warum ein Bild die entsprechende Wirkung entfaltet. Das dies in einem gewissen Rahmen immer auch eine persönliche Frage ist, bleibt unbestritten.
Stephan
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#8 |
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Registriert seit: 03.09.2011
Ort: Groß-Gerau
Beiträge: 1.161
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Ich halt's da mit Gertrude Stein: „Rose is a rose is a rose is a rose“
...oder ins digitale Zeitalter übersetzt: "Alles bloß Bits und Bytes." ;-P Grüße Steffen |
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#9 |
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Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Drabenderhöhe
Beiträge: 10.679
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Es gibt das berühmte Zitat:
"Wenn ich wüsste, wie man gute Fotos macht, würde ich nur noch gute Fotos machen." Wenn am Ende dieses Threads herauskommt, wie man sie macht, dann mach ich sie auch nur noch.
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Gruß Gottlieb |
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#10 |
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Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.338
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Ein gutes Foto ist eins, bei dem ich zugeben muß, daß ich das selber so nicht hinbekommen hätte. Denn wenn ich das als mittelmäßiger Fotograf gekonnt hätte, könnte es ja bestenfalls auch nur mittelmäßig sein.
Der verlinkte Artikel entspricht aber ziemlich genau dem, was ich beim Fotografieren umzusetzen versuche, um wenigstens im Rahmen meines Könnens so gute Ergebnisse wie möglich abzuliefern.
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Any feature is a bug unless it can be turned off. (Heuer's Law, 1990) |
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