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Registriert seit: 27.03.2006
Ort: Frankfurt/Main
Beiträge: 772
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Zitat:
Teleaufnahmen bewegter Ziele bei mäßigem Licht sind schon etwas schwieriger. Hier ist das Problem des Verwackelns der größte Feind. Also versuchen, die Belichtungszeit kurz zu bekommen, 1/500 oder 1/250, manchmal geht auch 1/125. Den ISO-Wert höher drehen, zB 400. Falls diese Einstellungen noch etwas zu viel sind für den Anfang, rate ich den Sportmodus auf dem Wahlrad einzustellen. Und die Serienbildfunktion nutzen und jeweils zwei oder drei Bilder anfertigen, dann ist das Auslöseverwackeln auch leichter zu vermeiden. Zweitens die Kamera beruhigen: Stativ oder Tisch oder Fensterbord oder Türrahmen. Alles was hilft, die Kamera still zu halten. Trotzdem den Steady-Shot anmachen! Und üben, bevor die Hirsche kommen! Und uns die Bilder zeigen, dann können wir gezielter helfen! fotorrhoe PS: Die A100 ist völlig ok und man muss mit allen Gehäusen die Aufnahmetechnik erst lernen. |
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#2 |
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Registriert seit: 18.01.2013
Beiträge: 2.129
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wie schon gesagt wurde:
die Grundlagen der Fotografie verinnerlichen, allen voran die Relation zwischen Zeit/Blende/ Iso und ja, je mehr Tele um so kürzer muss die Zeit sein damits freihand nicht verwackelt mind. so ca in der Grössenordnung: 80mm= 1/80 - 100mm=1/100 - ......200mm=1/200 etc. (je kürzer um so besser aber eben, fotografieren ist des öftern den Kampf um genügend Licht) ) bewegtes ist viel schwieriger, übe dich vorerst ev besser an statischen Dingen nur rein schon was das handling der Cam als solches bedeutet. Geändert von lampenschirm (29.09.2014 um 10:08 Uhr) |
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#3 |
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Themenersteller
Registriert seit: 28.09.2014
Ort: Greensboro, North Carolina, USA
Beiträge: 83
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Großartig, so viele Antworten
Also, ich hab jetzt mal mit Absicht nur unbearbeitete Photos ausgewählt. Zum einen, damit Ihr die Fehler/Probleme seht, zum anderen weil es beim schlechten Photo zwar helfen mag, aber das auch nur ein bißchen. Hier ein immer neugieriges Weißwedelhirschkalb am frühen Morgen im lichten Wald → Bild in der Galerie Nochmal dasselbe Hirschkalb, aber am Abend → Bild in der Galerie Weißwedelhirsche (morgens im Wald) → Bild in der Galerie Ich benutze, wie fast immer mein Tamron AF Aspherical xr ld if 28-300 mm 1:3.5-6.3 macro. Mein vorheriges Objektiv ist im Moment außer Gefecht (frag ich dann in einem anderen Post, mal später) auch nur bis 300mm. Einstellung: Sport, SuperSteadyShot. Und ich habe in "Metering mode" sowohl Center weighted, als auch Spot ausprobiert und dabei gelernt, ein Hirsch ist kein Kolibri Auch spiele ich mit der Einstellung Spot AF area herum, aber ich weiß eigentlich nicht wirklich, was ich tue ISO spiele ich mit allem herum, was ich habe, würde mich aber freuen, wenn ich da eine Grundregel wüsste. So ungefähr wie: Je größer der Vogel und dunkler die Nacht.... Oder so ungefähr Stativ aufstellen ist beinahe sinnlos, die lieben Tierchen sind sehr oft da, aber nie dann wenn erhofft, oder erwartet. Die Photos sind nicht vergrößert, die Hirsche sind nicht wirklich sehr scheu und kommen sehr nah heran. Im Wald kann man sich vorsichtig annähernd, so dass die Entfernung wirklich kaum mehr eine ist So, was hab ich nun vergessen? Oh, ich hab keine Ahnung über Verschlusszeiten, oder wie ich das einstelle.... Erwartungsvoll Andrea PS: Ich bin vor ein paar Monaten von Deutschland in die USA gezogen, was den Besuch eines Stammtisches etwas schwierig gestalten wird und die Kurse hier sind in englisch, was ich zwar recht gut spreche, aber bei Fachbegriffen genauso gut chinesisch sein könnte. Geändert von Ronat (29.09.2014 um 15:47 Uhr) |
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#4 | |
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Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Ilvese boi Mannem
Beiträge: 15.272
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Zitat:
Aber... deine Belichtungszeiten von 1/13 und 1/15s reichen auf gar keinen Fall aus. Du brauchst ca. 1/300s damit du das Freihand hinbekommst. Dafür dürfte das vorhandene Licht selten bis nie reichen. Minimum solltest du versuchen dir ein Einbein zu basteln und 1/50s erreichen. Ehrlich, das wird nix. bydey
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Meinungsvielfalt -1! Keine Meinung -> kein Profil!
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#5 |
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Themenersteller
Registriert seit: 28.09.2014
Ort: Greensboro, North Carolina, USA
Beiträge: 83
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Mmh, ich hab da noch ein Tamron AF 75-300mm 1:4-5.8 LD Tele-Macro (1:3.9).
Hab das benutzt, bevor ich das jetzige bekommen habe. Es ist aber momentan außer Gefecht, weil Stückchen von einem anderen Objektiv hingefallen sind. Bin darüber sehr unglücklich, aber andererseits froh, dass sie aus der Kamera raus sind. Falls also dieses Objektiv besser wäre, ich müsste "nur" die/das Stückchen heraus bekommen. Eins hab ich schon raus.... Was ist mit Hirschen im vollen Tageslicht? Hab ich da bessere Chancen? Oder was mache ich da falsch? Oder besser, da sind ja noch andere Tiere, die man photographieren kann Mit denen ich auch Probleme habe... Diese im vollen Tageslicht photographiert. Ich würde gerne wirklich das Fell des Pferdes sehn. Und ich krieg die Lemure nur blaß und unscharf hin. Wie stelle ich denn die Verschlusszeiten ein? Bin da völlig ahnungslos → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Diese Tiere kann ich bei Bedarf stundenlang belästigen |
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#6 |
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Registriert seit: 31.07.2011
Beiträge: 512
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Du fotografierst mit 300mm Brennweite, die Belichtungszeit sollte dabei idealerweise bei 1/500 Sekunde oder kuerzer (1/1000 etc) liegen (Faustformel Belichtungszeit = 1/Brennweite x 1.5) Tatsaechlich verwendest Du 1/13 Sekunde, also 40 mal laenger als ideal. Daher ist Dein Bild verwackelt.
Abhilfe: Hoehere ISO verwenden. In dem Fall wuerden ISO 1600 zumindest eine Verschlusszeit von 1/125 erlauben, was zumindest die Chancen auf ein unverwackeltes Bild verbessert. Die Belichtungszeit aendert Deine Kamera von selbst, wenn Du die ISO vergroesserst. Dein Objektiv ist mit Blende 6.3 bei 300mm ziemlich lichtschwach. In dieser Hinsicht hilft nur mehr Geld ausgeben. Ein 300mm F4 Objektiv wuerde schon zu einem 1/320 Sekunde Belichtungszeit fuehren, was ein unverwackeltes Bild recht wahrscheinlich macht. In jedem Fall wuerde ich die irgendwo Kamera auflegen, wenn ich schon kein Stativ verwende. Du kannst auch die Hand, die das Objektiv haelt, an einem Gelaender oder Fenstersims abstuetzen. Last but not least auf etwas mehr Licht warten. Sobald Du Belichtungszeiten, die den genannten 1/500 nahe kommen, im Sucher siehst, steigen Deine Chancen auf gute Bilder. Mit ein wenig Uebung kannst Du auch mit laengeren Zeiten Erfolg haben, falls Dein Motiv still haelt, aber nur dann. http://www.dslr-forum.de/attachment....2&d=1387311776
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“I never have taken a picture I’ve intended. They’re always better or worse.” - Diane Arbus |
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#7 |
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Moderator
Registriert seit: 28.11.2003
Ort: Frankfurt (Oder) als Ex-Berliner
Beiträge: 16.567
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Das funktioniert mit einer A100 niemals. Bei diesem Wert wird die Kamera zum Rauschmonster.
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LG Manfred ...der nun über 15 Jahre mit einer So kannst du das Sonyuserforum und unsere Arbeit unterstützen......Moderationsmodus in Orange |
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#8 | |
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Registriert seit: 13.09.2007
Ort: Niederrhein
Beiträge: 747
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Zitat:
Einstellung: A -->Blende wird mit dem Rändelrad eingestellt, Bel.Zeit wählt die Kamera S --> Zeit wird eingestellt, Blende wählt die Kamera. Ich benutze fast ausschließlich A. Zwei Vorschläge zu Online Fotokursen: Ralfonso ist etwas locker. Tom Striewisch etwas pädagogischer.
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Grüße Ferdi (der Minoltarentner) Es gibt kein größeres Kompliment für einen Naturfotografen, als wenn Tiere vor ihm einschlafen. (gelesen bei F. Pölking) |
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#9 |
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Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Drabenderhöhe
Beiträge: 10.679
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Die A100 hatte ich auch eine Zeit lang, und ich weiß, dass sie definitiv bessere Bilder machen kann, als Du hier zeigst. Allerdings ist sie nur eine Schönwetterkamera. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Dein 300er nicht richtig fokussiert, oder bei Fast-Offenblende sehr weich zeichnet. Deine Bilder wirken allesamt auch etwas blass und kontrastarm, was den Eindruck der Unschärfe subjektiv verstärkt. Blasse Bilder entstehen oft, wenn man ohne Streulichtblende fotografiert, oder wenn ein Objektiv bauartbedingt gegenlichtempfindlich ist. Dann zieht sich ein unkontrollierter Lichtschleier über das Bild, der alle Kontraste zunichte macht.
An anderen Stellen des Bildes sehe ich, dass helle Stellen im Fell schon reinweiß sind, und gar keine Zeichnung mehr zeigen. Das ist ein Problem, wenn man nur in jpg aufnimmt. Zu meiner A100-Zeit hatte ich noch nichts mit Raw im Sinn, daher weiß ich nicht, wie groß der Qualitätsunterschied bei dieser Kamera ausfällt. Ein paar Versuche ist es aber ganz sicher wert. Vielleicht ist es gut, wenn Du die "Schokoladenbereiche" Deines Objektivs mal austestest. Nimm Dir ein unbewegtes Motiv (Tiere und Pflanzen gehören leider nicht dazu), ein Stativ (oder einen Ersatz in Form eines Bohnensacks), und stelle die Kamera auf ISO 100 oder 200. Prüfe einmal, ob der Autofokus richtig scharf stellt, oder ob Du manuell genauer fokussieren kannst. Wenn der AF nicht sauber einstellt, reinige mal den AF-Schacht im Suchergehäuse, da kann sich schonmal Staub fangen. Dann mach bei verschiedenen Brennweiten jeweils eine Blendenreihe (ganze Stufen reichen) von Offenblende angefangen bis zur kleinsten Öffnung ganz durch. Vergleiche die Ergebnisse auf dem Bildschirm, und danach weißt Du, mit welchen Kombinationen von Brennweite und Blende Dein Objektiv am schärfsten abbildet. Das lange Ende bei Offenblende ist eigentlich bei keinem preiswerten Objektiv so richtig gut. Wenn Du mit der Methode eine Verbesserung erreichen kannst, dann wäre schon etwas gewonnen. Und später kümmern wir uns um die Bildbearbeitung, denn auch dort lässt sich noch einiges am Bild optimieren.
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Gruß Gottlieb |
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#10 |
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Registriert seit: 11.11.2012
Ort: Frankreich
Beiträge: 4.601
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Hi Andrea
Auch Du wirst es lernen, gute Bilder zu machen. Und auch mit einer A100 geht es, damit habe ich auch angefangen. Die Theorie musst Du Dir ein wenig anlesen, wenigstens wie Blendenöffnung, Verschlusszeit und Iso zueinander in Verbindung stehen. Dazu findest Du aber sehr viele Informationen und auch hier im Forum ist das schon öfter erklärt worden. Leider kann ich Dir gerade keinen genauen Link geben aber Du hast ja schon Hinweise auf Fotokurse im Netz bekommen. Was mich bei allen Bildern, die Du hier gezeigt hast aber verwundert, ist dieser Schleier, der über den Bildern zu liegen scheint. Das ist für eine A100 nicht normal. Ich habe mal ein Beispielbild von vor 2 Jahren (da habe ich mit der A100 fotografiert) hochgeladen. → Bild in der Galerie So kann ein Bild mit 300mm aussehen. Wenn Du auf "Bild in der Galerie" klickst, kannst Du die wichtigsten Aufnahmedaten sehen. Das Bild ist ein fast unbearbeitetes jpg. Ich habe es nur mit einem kleinen kostenlosen Progamm (irfanview) fürs Forum verkleinert. Du siehst eine kurze Belichtungszeit und eine niedrige Empfindlichkeit (Iso) hier noch mal ein nicht verkleinerter Ausschnitt. → Bild in der Galerie Das ist deutlich schärfer als Deine Beispiele. Ich glaube aber, dass beim Pferd die Schärfe nur nicht gut getroffen hat. Bei 300mm scheint Dein Objektiv aber nicht so ganz toll scharf zu sein. Sie Dir doch mal die Linsen an, am Besten mit einer Lupe, ob du da einen Schleier, eventuell Putzspuren, oder gar sehr feine netzförmige Strukturen siehst. Ich nehme an, das Objektiv ist nicht ganz neu aus dem Laden. Vielleicht liegt der 'Grauschleier' auf manchen Deiner Bilder ja an einem Problem mit dem Objektiv. Für die Hirsche benötigst Du auf jeden Fall viel mehr Licht. Allzu hoch kannst Du mit der Empfindlichkeit bei der A100 aber wirklich nicht gehen, das Rauschen wird schnell recht auffällig. Ich wünsche Dir viel Spass mit den Hirschen und freue mich auf Bilder von ihnen. LG Kerstin
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Ich freue mich immer über Kritik an meinen Bildern. Wenn Euch etwas nicht gefällt, kann ich davon lernen und Lob tut der Seele gut. meine Seite |
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