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Alt 22.11.2005, 07:52   #11
7D
 
 
Registriert seit: 20.10.2005
Ort: Austin, Texas
Beiträge: 282
Geld und Kinder

Eure Antworten in Ehren, aber die Tatsache, daß Peter sich in bester kaufmännischer Art vorher nach den Kosten des "Projektes" erkundigt finde ich sehr löblich. Diese Einstellung ist sicherlich auch gut für das Kind, da oft das leibliche und seelische Wohl nicht zuletzt von finanziellen Faktoren abhängen; Mutter bleibt zuhause, kündigt Job, Vater wird arbeitslos und deprimiert, macht Stress zuhause. Mutter sucht sich Liebhaber, Vater fängt an zu trinken. Bank pfändet Haus. Mutter Schwanger von Liebhaber, Scheidung, Liebhaber verläßt Mutter, Mann muß Unterhalt zahlen. Kinder leiden, alles sch..... .

Hört sich jetzt ziemlich fies an, kommt aber schneller als man denkt. Auch lebt sich eine Beziehung einfacher, wenn von vornherein klar ist, wer wie für die Kinder bzw. den Partner aufkommt, wenn es in die Brüche geht und zwar ohne die Gerichte aufsuchen zu müssen.

Wenn man dann auch noch ein Haus abbezahlen will und etwas für die Kinder zurücklegen will, kann das schon schwierig werden.

Man kann da allerhand grobe und feine Rechnungen aufstellen. Ganz grob würde ich sagen, sollte man zur Sicherheit ein Kind wie einen Erwachsenen rechnen. Dann dürfte es keine Probleme geben. So müsste man jedenfalls hier in den USA rechnen. Politikdiskussion her oder hin, aber ich kann D nur wünschen, daß unser Sozialsystem nie so menschenverachtend wird.

Also Peter, wie sehen die monatlichen Kosten pro Person bei Euch aus? Da muß alles rein Auto, Versicherung, Telefon, Lebensmittel, Hausraten, Kleider, Hobbies, Mitgliedschaften im Sportclub, Fernsehgebuehren , Ausgehen, Urlaub, Rücklagen etc. Rücklagen sind wichtig mit einzubeziehen, denn was macht man, wenn mal einer fies krank wird oder man einen Totalschaden am Wagen hat. Also alles zusammenzählen und durch zwei teilen. Dann den Betrag mal drei und Du weißt, was Du brauchst, um in D gut über die Runden zu kommen. Hast Du diesen Betrag mal drei und kannst ihn allein mit einem Eurer Gehälter begleichen, sollte es keine Probleme geben.

Ansonsten würde ich sagen, daß ein Kind im Schnitt mindestens €300 im Monat kostet.

Ich bin 33 und noch in keiner Situation, wo ich mir Kinder leisten könnte; jedenfalls nicht ohne Hilfe von aussen. Für Männer ist das einfacher zu warten, aber ich kann mir vorstellen so mit 40 Kinder zu haben. Dann ist meine jetzige Freundin, mit der ich seit sechs Jahren zusammen bin allerdings auch schon 34 und es wird Zeit, wenn sie denn die Mutter sein soll.

Letztlich sollte man bedenken, daß Kinder dem Leben einen Sinn geben, aber wenn das die einzige Methode ist und die Kinder damit zum Zweckmittel der Selbsterfüllung werden (ist gerade bei Frauen oft so und das ist jetzt nicht macho-mäßig gemeint), dann ist das den Kindern und dem eigenen Leben gegenüber vielleicht nicht so fair.

Kleines Traktat zum Übergang von DINK (double income no kids) zu SION (single income one kid).

Till
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