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#23 | |||
Registriert seit: 12.08.2008
Ort: Nürnberg
Beiträge: 4.198
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Zitat:
![]() Ein einzelnes Wort ohne Kontext ist bedeutungslos. Der Kontext war ein gemutmaßtes (!) noch nicht gerichtlich befasstes Einbruchdelikt zweier Jugendlicher. Dies wurde mit dem bedeutungsschwangeren Satz "Was wird aus unserer Welt??" untermalt. In diesem Kontext verstehe ich das schlichte Wort "Normal" als Ausdruck dessen, dass es sich um den beschriebenen Vorgang keineswegs um einen so seltenen oder ungewöhnlichen Vorgang handelt und dass die Ungläubigkeit ob der Existenz solcher Geschehnisse für ein gewisses Unverständnis sorgt. Die Verwunderung wird eher dadurch hervorgerufen, dass der OP offenbar derartige Geschehnisse für nichtexistent betrachtet hat und nun ungewöhnlich (unnormal) Überrascht rüberkommt. Du erkennst in dem "Normal" jedoch ein "Schulterzucken" also ein billigen der Straftat. Zitat:
Gehts noch? ![]() Von "wurden in der Nähe des Tatorts mit Werkzeug erwischt" sind wir jetzt schon bei Mehrfachmorden? Muss das immer gleich eskaliert werden? ![]() Heute in die Bonbondose gegriffen und morgen Massenvergewaltiger? Zitat:
! Deine Strategie des fließenden Übergangs vom Einbruchdiebstahl zum Massenmord geht für mich nicht auf. Trotz alledem: Ja - Mord ist in unserer Welt alles andere als ein ungewöhnlicher Vorgang. Schlimm, ja. Oft unverständlich, ja. Verabscheuenswert, JA! Aber nicht ungewöhnlich. Was mich daran nervt ist dieses Gutmenschentum. So an der Tastatur Entsetzen über abstrakte Geschehnisse wegtippen ist leicht. Im entscheidenden Moment das richtige zu tun ist bedeutend schwieriger. |
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