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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Was wird nur aus unserer Welt??
 
 
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Alt 15.07.2011, 00:13   #23
Neonsquare
 
 
Registriert seit: 12.08.2008
Ort: Nürnberg
Beiträge: 4.198
Zitat:
Zitat von Dana Beitrag anzeigen
Ein "nicht verwunderlich" ist kein "normal". Ein "normal" ist kein "ich billige Straftaten".
"Dana-Normal" vielleicht
Ein einzelnes Wort ohne Kontext ist bedeutungslos. Der Kontext war ein gemutmaßtes (!) noch nicht gerichtlich befasstes Einbruchdelikt zweier Jugendlicher. Dies wurde mit dem bedeutungsschwangeren Satz "Was wird aus unserer Welt??" untermalt. In diesem Kontext verstehe ich das schlichte Wort "Normal" als Ausdruck dessen, dass es sich um den beschriebenen Vorgang keineswegs um einen so seltenen oder ungewöhnlichen Vorgang handelt und dass die Ungläubigkeit ob der Existenz solcher Geschehnisse für ein gewisses Unverständnis sorgt. Die Verwunderung wird eher dadurch hervorgerufen, dass der OP offenbar derartige Geschehnisse für nichtexistent betrachtet hat und nun ungewöhnlich (unnormal) Überrascht rüberkommt. Du erkennst in dem "Normal" jedoch ein "Schulterzucken" also ein billigen der Straftat.

Zitat:
Zitat von Dana Beitrag anzeigen
Ein "normal" ist einfach nur ein Zeichen, dass ein Einbruch mit Werkzeug nur Schulterzucken hervorruft, weil es zu unserer Gesellschaft dazu gehört.
Wäre es ohne Werkzeug so anders gewesen? Es wird sich wohl nicht um Maschinenpistolen und Granatwerfer gehandelt haben - sondern eher um letztlich Handwerkszeug. Noch einmal - nur weil man etwas nicht für "ungewöhnlich" befindet, heißt das noch lange nicht, dass man dazu mit den Schultern zuckt und es als "Zu unserer Gesellschaft gehörig" befindet. Es ist aber schlicht naiv, anzunehmen, dass Straftaten vollkommen ungewöhnlich sind und man deshalb phänomenal verwundert reagiert, wenn sowas passiert. Selbst wenn es sich um Jugendliche handelt - "Jugendkriminalität" ist nicht ungewöhnlich.

Zitat:
Zitat von Dana Beitrag anzeigen
Doppel- Dreifachmorde...jo, passiert halt. Normal.
Gehts noch?
Von "wurden in der Nähe des Tatorts mit Werkzeug erwischt" sind wir jetzt schon bei Mehrfachmorden? Muss das immer gleich eskaliert werden?
Heute in die Bonbondose gegriffen und morgen Massenvergewaltiger?

Zitat:
Zitat von Dana Beitrag anzeigen
Wie hoch muss das Verbrechen sein, dass es nicht mehr "normal" ist? Und wie hoch muss es in zehn, zwanzig Jahren sein, dass es nicht mehr "normal" ist?
Meine Tochter hat von meinem Essen stibitzt!!!!!!!!!!!! Was wird nur aus unserer Welt!!!!!!!!!!!

!

Deine Strategie des fließenden Übergangs vom Einbruchdiebstahl zum Massenmord geht für mich nicht auf. Trotz alledem: Ja - Mord ist in unserer Welt alles andere als ein ungewöhnlicher Vorgang. Schlimm, ja. Oft unverständlich, ja. Verabscheuenswert, JA! Aber nicht ungewöhnlich.

Zitat:
Zitat von Dana Beitrag anzeigen
Ich empfinde es nicht als "Aufstand", wenn ich sage, dass ich es schade finde, dass es so ist. Ich empfinde es einfach als schade.
Was mich daran nervt ist dieses Gutmenschentum. So an der Tastatur Entsetzen über abstrakte Geschehnisse wegtippen ist leicht. Im entscheidenden Moment das richtige zu tun ist bedeutend schwieriger.
Neonsquare ist offline   Mit Zitat antworten
 


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