Zitat:
Zitat von Stefan4
Heißt das?: wenn ich beim 70-200 durch den Sucher einer KB-Kamera blicke, habe ich den optischen Eindruck von realen 70-200 mm und wenn ich dasselbe Objektiv an die A 100 schraube, habe ich den optischen Eindruck von 105-300.
|
Ja. Alle Objektive wirken so, als ob sie 1,5x so lang wären.
Zitat:
11-35 wären dann am analogen Anschluss auch 11-35. Also Fischauge im unteren Bereich?
|
Jein. 11-35 bleibt 11-35, schon richtig. Das wirkt dann aber wie 17-53, falls man das Objektiv überhaupt nutzen kann.
Zitat:
Diese Objektive würde man dann ja nur für die digitalen Crop-Cameras kaufen, bei analog würde ich ja laufend mit dem Bullauge konfrontiert werden.
|
Bei manchen Objektiven gehört das zum Konzept. Es gibt sogar Leute, die sich ein Nikon 10,5mm-Fisheye mit abgesägter Gegenlichtblende auf ihre Canon-Vollformatkamera packen.
Zitat:
Und: sollte ich dann mal auf ne Vollformat-Sensor-Kamera umsteigen (SOLLTE - nicht wirklich) würde mein Objektiv-Park um 1,5 in der Brennweite nach unten rutschen, wenn dann nicht wieder andere Objektive angesagt wären? Die Industrie ist da ja findig.
|
Das hat nichts mit Findigkeit zu tun. Der Sensor ist halt kleiner als ein Negativ. Nimm einfach mal ein Papierbild und schneid rundherum eine Rand ab, das ist das gleiche Prinzip.
Tobi