Zitat:
Zitat von steve.hatton
Früher waren aber auch "Fehler" für immer drin weil meist echanischer Natur oder mangels Update-Möglichkeiten nicht auslöschbar.
Da finde ich die Möglichkeit softwaretechische Verbesserungen nachträglich einzubringen schon einen Segen !
Somit möchte ich in diesem Fall nicht unbedingt die Uhr zurückstellen!
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Ich will die Uhr auch nicht so weit zurückdrehen. Theoretisch ist die Möglichkeit softwaretechische Verbesserungen nachträglich einzubringen schon ein Segen, da stimme ich Dir durchaus zu. Aber leider missbraucht die Industrie diese Möglichkeit immer öfters dazu unfertige, fehlerhafte Produkte in der Verkauf zu bringen und die gröbsten Bugs dann über ein paar hastig nachgeschobene Softwareupdates zu beheben, nachdem sich viele Kunden schon wochenland drüber geärgert hatten. Die A77 ist doch geradezu das Paradebeispiel dazu.
Ich weiß ich wiederhole mich aber ich bleibe dabei: für mich ist das absolut NICHT IN ORDNUNG, das wirst auch Du lieber Steve mir nicht schönreden können!
Dazu kommt leider eine weitere Tendenz, denn wirkliche Verbesserungen an bereits eingeführten Produkten, die über Softwareupdates durchaus möglich und sinnvoll wären, werden immer seltener - die werden meist dann erst im Nachfolgeprodukt realisiert.
Zusammen mit dem oben geschriebenen - unfertige Produkte - bringt mich das schon sehr nahe an den Punkt wo ich die Softwareupdatemöglichkeit eher als Fluch denn als Segen ansehe:
Wenn es schon außer Fixes für die gröbsten Bugs keine weiteren Verbesserungen für das Produkt während seines Lebenszyklus gibt wäre mir eigentlich ein nicht updatefähiges Produkt lieber, wenn es dafür wie früher von Anfang fehlerfrei wäre.
Wenn ich auf die Reihe von Minoltas zurückschaue die ich hatte (und größtenteils immer noch habe) finde ich da übrigens keine mit echten Fehlern im Sinne der Bugs über die wir hier reden. Klar hatten alle ihre Grenzen, die aber hardwarebedingt waren, eben einfach die Systemgrenzen.