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Alt 30.03.2026, 13:15   #4641
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.667
HI,

was meinst Du genau?
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Gruß aus Bayern

Steve
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Alt 30.03.2026, 13:17   #4642
Dat Ei
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.213
Moin Steve,

den Satz finde ich schwierig, eindeutig zu lesen und zu verstehen:

Zitat:
Zitat von steve.hatton Beitrag anzeigen
Er sagt die Autos stehen meist also seine 11kW pro Ladepunkt komplett er Wahnsinn - sie gehen von durchschnittlich 500 Watt pro Auto aus - man hat ja Zeit.

Hier findet man ein paar freie Infos!

oder

hier beim "Merkur".


Dat Ei
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"Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich."

Geändert von Dat Ei (30.03.2026 um 13:27 Uhr)
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Alt 30.03.2026, 13:26   #4643
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.667
Ah, ok, mein Fehler.

Er meint 11kW pro Ladepunkt seien Wahnsinn, da man Zeit habe - mit durchschnittlich 500W pro Stellplatz reiche das.

Möglicherweise ist das Wort durchschnittlich hier der wichtigste Teil, denn mit max 500W und 20kW/100 km Verbrauch eines BEV, kriegt man auch über Nacht nicht unbedingt sehr viel gebacken - wenn ich richtig rechne ca. 25km in 10 Stunden ?

Die durchschnittliche Strecke, die der deutsche Autofahrer täglich zurücklegt sind 35 km.

Hier nochmal ein Link zur SZ, der Über "teilen" generiert wurde - möglicherweise funktioniert der kostenlos:

https://sz.de/li.3343989
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Gruß aus Bayern

Steve
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Alt 30.03.2026, 13:27   #4644
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.667
Dank Dir, genau den Merkur-Artikel suchte ich eigentlich.
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Gruß aus Bayern

Steve
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Alt 30.03.2026, 13:34   #4645
Dat Ei
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.213
Danke für die Erläuterung. Es ist genau, wie Du sagst. Da muss man schon eine sehr besondere Anwendung seines E-Fahrzeugs haben, damit diese Art der Installation für einen persönlich passt.

Mal anders gerechnet: wer sein E-Fahrzeug mit einem 80 kWh-Akku (eine durchaus übliche Größe in der Mittelklasse) von 10% auf 80% laden möchte, benötigt dafür gute 4 1/2 Tage, die er durchgehend an der Ladesäule hängen muss. Die Interpretation möge einjeder für sich vornehmen.

Die Kostenschätzung halte ich für sehr optimistisch, da dafür sicherlich einige Prämissen bereits erfüllt sein müssen.


Dat Ei
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Alt 30.03.2026, 15:03   #4646
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.667
Die 4 1/2 Tage stimmen natürlich rechnerisch, wenn alle anderen Ladepunkte auch über diesen Zeitraum durchgehend besetzt sind und Strom beziehen.

Ist das realistisch ?

In Bezug auf die Kosten kann ich mir nicht vorstellen, dass der gute Mann Märchen erzählt.
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
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Alt 30.03.2026, 15:25   #4647
embe
 
 
Registriert seit: 11.02.2013
Ort: Südbaden
Beiträge: 6.471
Danke für den link zum Merkur-Artikel.
Aber hier zeigt sich auch wieder, dass persönliche Erfahrung helfen kann, die Angaben einzuordnen...

Ein paar Ungereimtheiten bzw. Annahmen des Artikels, die mir aufgefallen sind:
93 Stellplätze guibt es in der Liegenschaft , aber es werden nur 50 Autos zum Laden berechnet.
D.h. für den Vollausbau der Tiefgarage wären bei der bechriebenen Vorgehensweise eher 70kW nötig als 37,5 kW
Ok, wird ja ne Weile dauern bis alle elektrisch fahren wollen.


Es ist von 11kW AC Wallboxen (dreiphasig angeschlossen mit 3x16A - auf entsprechende Kabelquerschnitte und Belastbarkeit ist natürlich zu achten) die Rede - d.h wenn der AC-Wandler im Wagen das hergibt kann der Akku mit maximal 11kW AC geladen werden*.
Das heisst für 70% eines 80kWh Akkus sind das (56kWH mit 11kW) gut 5 Stunden Ladezeit.
Woher kommen die die berühmten 80 % Ladezustand? Die letzten 20% dauern auf die kWh berechnet deutlich länger als die Ladung bis dahin, da die Ladeleistung abnimmt, je voller der Akku ist.
Deshalb macht man unterwegs beim DC-Schnellladen normalerweise bei 80% Schluss, weil man sonst deutlich länger warten muss, als wenn man die 20% einfach beim nächsten Laden wieder bei niedrigem Füllstand in relativ viel kürzerer Zeit reinladen kann.
Wenn das Auto in der Garage ohne Zeitdruck steht, kann man auch auf 100% laden, der Zeitfaktor ist ja in dem Fall nachrangig.

Der 'Trick' den der Herr anwendet ist der, dass in der Realität nie alle Ladepunkte gleichzeitig mit voller Leistung benutzt werden werden. Und das Lastmanagement sorgt dafür dass die Leitungen nicht überlastet werden.
Die 750 W Ladeleistung sind nur dann ein Thema, wenn alle 50 Ladepunkte gleichzeitig in Benutzung sind. Sind nur 25 aktiv hätten alle jeweils 1,5 kW zur Verfügung, laden gle eichzeitig 5 Autos, kriegt jedes 7,5 kW usw..
Trotzdem rein rechnerisch in 24 Stunden 900 kWh (24h x 37,5kW
= 900 kWh)


Ein 80kWh-Akku ist gut, das ist aber auch reichlich. Wie bei den Verbrennern auch, fährt eine Menge Leute mit deutlich kleineren Akkus um 40-50kWh.

Wenn ich am Abend das Auto mit 10% über Nacht am Haushaltsstrom mit 2,5 kW lade habe ich am nächsten Morgen wieder für mehr als 100km Ladung draufgepackt (20-25 kWh), wenn ich es für 24 Stunden dranhängen lasse ist der Akku wieder voll


* hier wird es ein wenig komplizierter, weil manche Wagen (wenn ich das richtig verstanden habe zB die von Stellantis, wie unser Opel) auch auf einem 11kW AC Lader nur mit maximal 3,7 kW laden, weil der Spannungswandler im Auto nur einphasig ausgelegt ist.
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Viele Grüße,
Michael

Do what you can, with what you've got, where you are.
Bill Widener, of Widener Valley, Virginia, as quoted by Theodore Roosevelt in 'An Autobiography'

Geändert von embe (30.03.2026 um 17:06 Uhr)
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Alt 30.03.2026, 15:27   #4648
Dat Ei
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.213
Moin Steve,

Zitat:
Zitat von steve.hatton Beitrag anzeigen
Die 4 1/2 Tage stimmen natürlich rechnerisch, wenn alle anderen Ladepunkte auch über diesen Zeitraum durchgehend besetzt sind und Strom beziehen.
ich dachte, dass 500 W durchschnittlich reichen?!?

Zitat:
Zitat von steve.hatton Beitrag anzeigen
In Bezug auf die Kosten kann ich mir nicht vorstellen, dass der gute Mann Märchen erzählt.
Dieser Kostenschätzung liegen unklare Prämissen zugrunde. Ein paar Beispiele:

- Wie viele Stellplätze sind zu elektrifizieren?
- Ist das Trafohaus ausreichend dimensioniert?
- Ist die Zuleitung zur Tiefgarage ausreichend dimensioniert?
- Gibt es überhaupt einen Betriebsraum und wie ist der dimensioniert?
- ...

Es sind die Randbedingungen, die maßgeblich den Preis beeinflussen.


Dat Ei
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Alt 30.03.2026, 15:32   #4649
Dat Ei
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.213
Moin, moin,

Zitat:
Zitat von embe Beitrag anzeigen
Wenn ich am Abend das Auto mit 10% über Nacht am Haushaltsstrom mit 2,5 kW lade habe ich am nächsten Morgen wieder für mehr als 100km Ladung draufgepackt (20-25 kWh), wenn ich es für 24 Stunden dranhängen lasse ist der Akku wieder voll
das glaube ich Dir, dass das bei Deiner konkreten Situation passt. Aber die These war, dass 500 W im Durchschnitt reichen sollen...


Dat Ei
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Alt 30.03.2026, 15:41   #4650
embe
 
 
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Beiträge: 6.471
Zitat:
Zitat von steve.hatton Beitrag anzeigen
...
In Bezug auf die Kosten kann ich mir nicht vorstellen, dass der gute Mann Märchen erzählt.

1000,-€ für Verkabelung und Lastmanagement, plus 1500,-€ für die Wallbox?
Das klingt einigermaßen realistisch.

Aber ist es überhaupt notwendig jedem Stellplatz eine 11kW AC Wallbox hinzuhängen?

Achtung persönliche Meinung!
Mit einer ordentlichen normalen 16A 230 V Schuko-Steckdose (meinetwegen auch in der mechanisch besonders robusten Hochlastvariante für 3,6 kW Dauerbetrieb) an jedem Stellplatz für den einem E-Auto immer beiliegenden Ladeziegel kommt man wohl in 96% der Fahrprofile gut hin.
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Viele Grüße,
Michael

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